Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1779)

Vom 8ten März 1779. 
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wieder verpachtet werden sollen: so wolle sich der si> zu einem, oder anderem Stück Lust bat, i» 
termino den 10. Mürz a. c. Vormittags auf hiesigem Hospital der Siechenhof genannt einfin 
den, sein Gt'dott thun und nach Befinden des Zuschlags gewärtig feym Cassel den löte» 
Februar ¡ 779 * v d J. 
5) Mitwocben den 17t«« künftigen Monats Marz, soll die herrschaftliche Mühle zu Sanders 
hansen vom iten April h. a. au, anderweit verpachtet werden; die Pachtlustige haben sich dnhe- 
ro alsdann des Vormittags in der hiesigen Reuterei einzufinden, daß sie des MuhlenwekenS 
kundig, und hinlängliche Sicherheit zu stellen vermögend sind, glaubhaft zu dociren, darauf 
ihr Gebot zu thun, und das weitere zu erwarten. Cassel den 23. Febr. 1779. ; 
Cit ationes Credit or um . 
1) Nachdem die über des allhier verstorbenen Kaufmann Johannes RüppelS Km der bestellte Vss- 
müudere bei hiesigem Stadtgerichte vorstellig gemacht, daß sie ihrer Curanden vätterliche Erb 
schaft nicht anders, als cum beneñcio legis & Inventar» antreten wollen, und zugleich die Jo 
hannes Rüppelische Ereditores edictaliter zu citiren, desgleichen falls sich abseilen ihrer Curan- 
den vor ihrer, derer Vormündere, Bestellung in die vätterliche Erbschaft immiscirt worden, um 
reñitutionem in i»te§rum, gebeten, darauf auch die Edictal-Citation erkannt, und termrnus as 
litjuiäsnämn auf Montag den 2üten Aprill nächstkünftig präfigirt worden; so werden alle und 
jede, welche an deS gedachten RüppelS Verlassenschaft gegründete Forderung zu haben ver 
meinen, hierdurch mit dem Bedeuten citirt, daß sie fogewiß in prXñxo des Morgens um 8 Uhr, 
vor hiesigem Stadtgericht in Person oder durch hinlängliche Bevollmächtigte insiruct erscheinen, 
ihre Forderungen gehörig verificiren, und über das Restitutions-Eesuch vernehmen lassen, als 
gewiß sie entstehenden Falls schlechterdings damit präcludirt werden sollen. Milsungen den 16. 
Januar 1779. 8ürstl. Heßisches Stadtgericht das. Giesler. Branda», p.t. Confuí. 
2) Nachdem die Kinder und Erden von der alhier Ao. 1776. verstorbenen Frau Burgemeisteri« 
Morgenthal Dorotheen Catharinen gebohrnen Werner, diese ihre Mutter nicht erben zu wolle» 
gerichtlich declariret, und auf Separation des Vätterlichen vom Mütterlichen Vermögen ge 
gen verschiedene Ereditores provociret haben, daß deswegen der förmliche Concursproceß Hat 
erkannt werden müssen, die Gericht!.Inventur auch schon bis auf die etwa noch zurückstehende 
Dnchschulden vollendet, und der Advocat Hr. Doct. Schreiber dahier zum Curatore bonorum 
ac Contradictore bestellet, Terminus liquidationis aber auf Montag den 12. April vor hiesigem 
Stadtgericht bestimt ist, so werden alle diejenige, welche ex quocunque capite an der Morgen- 
lhalischcn Verlassenschaft etwas zu fordern haben, hierdurch edictaliter vorgeladen, in prxfixo 
Termino den 12. April persönlich, oder durch einen hinlänglich instruirten Bevollmächtigten, 
vor hiesigem Stadtgericht zu erscheinen, und ihre Forderung zu liquidiren, oder bey. Erman 
gelung dessen, der Präclusion gewärtig zu seyn. Eschwege den 26. Febr. 1779. 
Fürstl. Stadt - Gericht daselbften, I. L. Schneider'. 
-) Nachdem zum Prioritätsverfahren in der bey hiesigem Stadtgericht Rechtshängigen Wcistw 
schen Concurssache, Terminus auf Dienstag den i6. März schierskünftig präfigiret worden; 
Äs wird solches denen sämtlichen des ausgetrettenen Kramer Weiß CreditoribuS zu Wahrung 
ihrer Nothdurft hiermit bekannt gemacht. Cassel den 24. Febr. 1779. 
Bürgermeister und Rach daselbst. 
4) Nachdem dem gewesenen Cornett Willig beym hochlöbl. Husaren-Corps, aus sein unterthänig- 
stes Ansuchen der Abschied gnädigst accordirt worden; als können sich alle diejenigen, welche 
an demselben gegründete Forderungen zu haben vermeinen, binnen 4 Wochen beym Herr» 
vbrist-Aeutenant Schreiber melden, ihre Forderung gehörig liquidiren, und sodann rechtliche« 
Bescheid- gewärtigen, * H, L» Schesser, Auditeur. 
^ V - ^ 5)De«-
	        

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