Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1779)

Vom rrtm Februar 1779. loz 
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Mebwiesen in der- Voßlieb, 4) der Speckenanger so viel die Diemoll davon gelassen, 5 ) 5 ' 
-Acker Wesen oder Hudenkamp, der Ochsenwinkel genannt, 6) 7; Acker 14 Rut. Wiesen odre 
Ludenkamv der Erlenanger, 7) 5 Acker 7 Rut. das Stadtland im Ochseukamp belegen, $7fl 
: oj. fcr 6 Aut Hude- oder Mehwiesen Uuterdeesen genarmr, 9) if Acker aöicfcn der Schilf, so 
allen, einMnaist, io) der Portgarten am Mnhlenberge, n) der Garten unterm Hügendn 
der Maine beym Herrschaft!. Vorwerk, I2^> die izM. Platze-Land, an dem Deisselttwege bet 
Landñrañe belegen, sollen Mittwochs den 24. Merz an den Mehrstbietenden verpachtetwerden; 
- es werden demnach die Pachtluftiqe hierdurch ersuchet, besagten Mittwochen den 24. Merz dre- 
ses laufenden Jahrs des Morgens zu gewöhnlicher Zeit aus allhiesigem Rathhause zu erscheinen, 
darauf ru licitiren, und sodann der.Mehrstbietende nach erhaltener gnädigsten Approbation von 
Hochfürstl. Steuer-Collegio des Zuschlags zu gewärtigen. Trendelburg den 5. Febr. 1779. 
Sárftl AeMebe verordnete, Lommissarius loci, Dcbekin, samt Bürgermeister und Rach 
SUi,Wt v P 1 ' daftlbstcn, 3. 11T. wichhard, p. t. Cousul. 
Citat ton es Creditorum. 
Nachdem die über des allhier verstorbenen Kaufmann Johannes RüppelS Kinder bestellte Vor- 
mündere, bei hiesigem Stadtgerichte vorstellig gemacht, daß sie ihrer Curanden vätterliche Erb 
schaft nicht anders als cum benelicio legis & Inveniarü antreten wollen, und zugleich die Jo« 
Hannes Rüppelische Credrtoreö edictaliter zu citiren, desgleichen falls sich, abseiten ihrer Curau- 
den vor ihrer, derer Vormündere, Bestellung in die vätterliche Erbschaft immiscirt worden,«!« 
reüituüonem in integrum, gebeten, darauf auch die Edictal-Citativn erkannt, und terminuo sä 
jlqmäanämn auf Montag den 2öten Aprill nächstkünftig präst'girt worden ; so werden alle und 
jede, welche au des gedachten Rüppels Verlassenschaft gegründete Forderung zu haben ver 
meinen, hierdurch mit dem Bedeuten citirt, daß sie sogewrß in práo des Morgens um 8Uhr, 
vor hiesigem Stadtgericht in Person oder durch hinlängliche Bevollmächtigteinsiructerscheinen, 
ihre Forderungen gehörig verificiren, und über das Restitutions-Gesuch vernehmen lassen, als 
aewrü sie entstehenden Falls schlechterdings damit präcludirt werden sollen. Milsungen den 16. 
Januar 1779. Fürstl. Heßisches Stadtgericht das. Giesler. Brandan, p.t.donütl. 
3 \ Nachdem auf die bey Hochfnrsil. Negierung zu Cassel von des Zoll-Inspector und Postverwal 
ters Johann Anton Mlhelmy zu Kehmel hinterlassenen Kindern geschehene unterthänige An 
zeige- daß sie keine Erben von ihrem Vater seyn wollen, von Hochderselben mir committkret 
worden, über dessen Verlassen schaft den Ooncurlum Lreöitorum zu erkennen; so werden alle 
und jede, welche an des zu Kehmel verstorbenen Zoll-Inspector und Postverwalters Johann 
Anton Wilhelmy Verlassenschaft eine gegründete Forderung cx quoctmque capite zu haben ver 
neinen, hiermit edictaliter und peremtoric vorgeladen, um in dem auf den 29. April präfigir- 
ten Termin auf hiesigem Fürst!. Samt Zollhaus entweder persönlich oder durch hinlänglich Be 
vollmächtigte zu erscheinen, ihre Forderungen gehörig zu liquidiren, und darauf rechtlichen 
Erkenntnisses zu gewärtigen, immaßen diejenige Gläubiger, welche in prafixo Termino nicht 
erscheinen werden, mit ihren Ansprüchen bey diesem Concurö nicht weiter gehöret, sonder» 
davon präcludiret werden sollen. St. Goar den 3. Febr. 1779. 
p. 8. Victor, vigore Oommiñionis» 
%) Nachdem zu Fortsetzung der, über des zu Milsungen gestandenen Accis-Schreiber WeidemannS 
Vermögen, pendenten Concurs-Sache, bey der nicht gehörig reproducirte» edictal dtation, an- 
derweittr terminus ad ltquidanduin credita auf den 25. Februar a. f. anberahmt worden; als 
wollen alle diejenige, so an dem gedachten Accis-Schreiber Weidemünn / rechtliche Fordern«* 
gen zu haben vermeynen, in prreñxo zu Spangenberg vor der Commißion entweder in Person, 
oder durch einen gehörig bevollmächtigten blandatariuw, instruí erscheinen^ was sich der Ord- 
R Z vung
	        

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