Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1778)

778 ZoreS Stück. 
ftu Druckpapier erscheinen; und Kupfer beygefügt werden, -so oft es der abgehandelte Gegen 
stand erfordert. Sechs Hefte machen einen Band aus, und werden mit einem Titel und Ver- 
zeichniß der Sachen versehen. Der ganze Jahrgang wird nicht über s^Rrhlr. in Hess. Wäh 
rung kommen. Wem gefällig auf diese Schrift zu pranrrmeriren, beliebe sich vor Ende dieses 
Jahrs bey mir zu melden. Barmeier. 
Bücher, so zu Verkaufen. 
i) Der Hopenfchen Schriften 6ter Band ist für 8 Alb. 4 hlr.^ und der Cornelius JVepos., als 
der ite Band d?r alten klassischen Schriftsteller, für 9 Alb. anjctzo bey dem Commissarmö Bar- 
Mer zu habéis Z" 
S) Bey dem Buchhändler, Hr. Cramer alhier, .sind allerhand Sorten Neujahrs-Wünsche, sowol 
französisch als deutsch, zu verschiedenen Preisen zu haben, 
z) Nachdem das zte Alphabeth 4ten Theils Heßischer Landesorduungeu die Presse verlassen, als 
kann solches gefälligst bey dem Verleger abgefordert werden. 
4) Bey dem Buchdrucker Hr. Ge. Cbr. Mohr zu Heesfeld, sind nachbenamte Bücher für baare 
Zahlung zu haben: I) 8iindries collectcd William Thompson, Med, 8. 1776. 16 ggr. r) 
Eloge hiftorique d’Albert de Haller, &. > 778 « 11 ggk. z) The „en-glish Magazine Containing 
many corious fubjects for the year, 1777. 8. 1 thlr. 4 qgr. 4) Le siege de Calais, trage'die, 
{ )ar M. de Belloy, 8- >778. 5 ggr. 5) Lief chronologique d diplomatique ou ohservations für 
a difterence des epoques ancieimes eccJesiastique, civile, gallic.ane de de Lorraine dcc. 4, Í778. 
8 ggr. 6 ) de Beaumon.t, magasin des enfants, ou dialogues de. 4 tomes en 12, 1776. 1 thlr. 
7) de Beaumont, Lettre? de Madame du Montier & de la Marquise de * sa filie, de. 2 tomes en 
8. 1774. I thlr. IO ggr. 8) A. L. Hombergk zu Vach di ff. jurid. de usufructit matprno in 
Halsia atque diversis ejvisdem causlis speciatiin de parpntaii potesiatc de. 4, 5 ggr. 
Gemeinnützige Sachen. 
F-ortsctzung der bewährt gefundene» Methode^ den tolle» Hnndeßbiß zu behandeln. 
( S. das 45. 46. ai. 47sie Stück dieser Zeitung.) 
Die acht übrigen Krgnken, die die Cur ganz ausgebraucht haben, sind gesund nach Hause 
gegangen. Ich glaube mir Recht, dass ihre Heilung sicher ist, weil die Mürel die zu erwartende 
Wirkungen thaten, und man sie mit aller möglichen Sorgfalt angewendet hatte. Die Wunden 
sind sehr lange offen gehalten, und man hat die genaueste Vorsicht in Ansehung der Diät ange 
wendet. Die vier übrigen Kranken, die nicht Mkommen wollten, sind zu Hause nach den schreck 
lichsten Anfällen der Wuth gestorben. Ich gieng selbst -nach dem Orte wo sie gestorben, um ge 
naue Erkundigung über die Umstände die vor ihrem Tode vorher giengen, einzuziehen. 
Ich wünschte sehr, daß alle die Bemerkungen , die man vom Nutzen des Quecksilbers der 
Tollheit zuvorzukommen, oder selbst die Wuth zu Heilert har, eben so deutlich seyn, und übrigens 
eine so genaue Achnlichkeit haben möchten, als diese die ich die Ehre habe. Ihnen mitzutheilen. 
Ich bin u. s. w. Llünv, den 21 ten Febr. 1776. 
Man halt es für nützlich bey dieser Gelegenheit, die genauern und vollständiger» Beobach 
tungen, so wie sie der Herr Doctor Blais der sich zu Llüny aufhält, mitgetheilt hat, mit der ge 
nauen Behandlung bekannt zu machen, der sich diese Kranken unterworfen. 
Diese Beobachtungen die sowohl ihres Gegenstandes als ihrer Zuverläßigkeit wegen sehr- 
wichtig sind, werden noch um desto lehrreicher, weil sie zeigen, wie nach den verschiedenen Zu 
fällen, nach dem verschiedenen Zeitpunct der Krankheit, nach dem Alter, Temperament und Ge 
schlecht,
	        

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