Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1778)

ivtes Stück. 
käuflich au sich zu bringen Lust haben, sich besagten Tages Morgens von § dis 12 Uhr vorchiks 
stqem Adel. von Buttlar-Ziegenbergrschen Gericht ei«finden, ihre Gebot thun, und auf das 
höchste Gebo: des Zuschlags, und nach Befinden der alsbaldigen Ädjudieatlon gewärtigen. All- 
dieweilen man auch abftiten des Gerichts vor nöthig befindet, dre sämtliche Osterheldische Cre- 
ditoreS, um theils den Punctum liquidi vvlllg zu vertchttgen, theils denenselden dieser Sache 
halber Vorschläge zu thun, zu convoctren: als werden sämtliche Osterheldrsche Gläubiger hier 
mit zugleich edtttaliler citirt und angewie,cn, in dem hierzu auf Mittwochen den zyten künfti 
gen Monaths auberahmten Termin lub prxjudicio praeclusi zu erscheiuen, und ihre allenthal- 
bige Nolhdurft und Erklärungen ad protocollum zu verhandlen. Elben den !2ten Febr. 1778. 
Adel, vsn Duttlar-Ziegenbergisches Gericht Hierselbst, Leonhard. 
*) Nachdem auf die Johann Adam Werner und dessen Ehefrau von Haddamar bisher zugestan 
dene zum Concurs gezogene nachfolgende Jmmobltgüther, als: i) ein Haus, Hofreide, Scheu 
er und Stallung, zwischen Johannes Bräutigam, und Adam Bräutigams Rel. gelegen, 2) 
die Oberbesserung einer halben Hufe Land, so gnädigster Herrschaft dienstbar, davon wird jähr 
lich abgegeben gnädigster Herrschaft, 3 Alb. Pfluggeld, l Alb. 7 hlr. Geschoß, j* Metze Ha 
fer Herbftbeede, thut partim ^ Metzen; denen von Riedesel zu Milsungen, statt Früchten jährl. 
3 Rthlr. 23 Alb. 6 blr. und auf jeden Lehnsfall, alle lZ Jahr gerechnet, i Rthlr. Lehngeld, 
nebst 5 Alb. 4 hlr. Schreibgebühr, thut jährlich 2 Alb. 5^f hlr. zehndet in den Stift Fritzlari- 
schen Zehnden die rite Garde, darinn gehören überhaupt Acker Ritt. Land, und^ 
Acker Z Rut. Wiesen, auch i Acker 8 Rut. Garten, 3) eine halbe Hufe Land, so gnädigster 
Herrschaft dienstbar, davon wird gegeben gnädigster Herrschaft, 3 Alb. Pfluggeld, i Alb.7hlr. 
Geschoß, iZ M. Hafer Herbstbeede, thut parr. z Metzen, dem Stift Fritzlar jährlich 2 Viert. 3 Metz, 
partim, darinn gehören überhaupt 6^ Acker 2^Rur. Land, und ^Ack. 3 Rur. Wiesen:s 4) i^Ack. 
5 Rut. Erbland, hinter der Struth, zwischen der Pfingstgemeinde und Johannes Bräutigam im 
Hof, 5) F Acker 8 Rut. E-bland bey der Tollenwiese, an Adam Bräutigams Rel. und Nico 
laus Danzglocke, 6) 7U Acker r Rut. Erbland die Wiegen genannt, zwischen Johann Martin 
Steineck und ein Anwänder, 7) Acker Erdland bey der Tollcnwiesen, an Henrich Stein 
metz undiJohannes Ritter gelegen, 8) | Acker Erbland aufm Eiche an Adam Bräutigams Rel. 
und Johannes Ritter gelegen, y) 2% Acker 7 Rut. Erbland aufm Posche an Johannes Bräu 
tigam und ein Anewänder, io) 2^ Acker 8 Rut. Erbland aufm Scheine, zwischen dem ge 
meinen Wege, und «Samuel Damm von Dorle, n) 2Acker 8 Rut. Erbland aufm Scheine 
an Debitoren selbst und Johann Samuel Ahrend gelegen, 12) Z Acker Erbgarten beim Wohn- 
Hause an Johann Henrich und Johannes Bräutigam gelegen, 13) Acker 7 Rut. Rottland, 
ans der Heyde, zwischen Johann Adam Wackervarth zu beiden Seiten gelegen, 14) 2 Acker 
Rottland aufm Hellen an Johann Henrich Bräutigam gelegen, 15) 2^ Acker i Rut. Rottland 
bey der Steinkauten, siöst ans den Züscherweg. an der Züschischen Grenze und an Thomas Hel- 
wig gelegen, 16> | Acker Rottland daselbst, zwischen Johann Adam Wackerbarlh und Daniel 
Bohlig von Züschen gelegen; in denen bereits den izten Ocrobr. 1776. und zten May a. p. ge 
standenen Licitakions-Terminen kein annehmliches Gebot geschehen; so ist von Obrigkeit und 
Annsweqen, des Contradictoris Ansuchen zufolge, annoch alius tenninus licitationis auf Mon 
tag den yten Merz a. c. prafigirt worden; wer nun svthane Güter entweder beysammen oder 
soweit selbige theildar, einzeln zu kaufen Lust bat, kann sich in prxfixo des Morgens y Uhr auf 
hiesiger Amtsstube einfinden, sirn Gebor thun, und hierauf dem Befinden nach, der Adjudica- 
tivn gewärtigen. Uebrigeus wird hierdurch annoch bekannt gemacht, daß niemand, ausser wel 
cher obrigkeitliche Attestate beybringen wird, daß er lolvendosey, und dahero annehmliche C«i- 
tion zu leisten un Stande, zur Licitanon gelassen werde. Gudensberg den 7ten Febr. 1773. 
Hochfür stl. Amt daselbst. 
3) Nachdem auf die zwischeu dem Burggraf Wilke und dem Weißbindermstr. Schmidt auf der
	        

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