Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1777)

74ä Sites Stück. ' 
Vorderrad, ein gelbbeschlagenes Geschirre auf 2 Chaisenpferde, eine Pendusnhr und emige 
Stück Eichen-Bolen verkauft, sodann aber mit der Bucher-Auctivn continuirek werden; wer 
nun von solchen etwas zu erstehen gesonnen, der wolle sich ermeldten und folgende Tage daselbst 
Nachmittags um 2 Uhr einfinden. Cassel den i8ten Dec. 1777. 
I. H. Schrviedring, Regier. Archiv. Ftg. Comniijs. 
Sv) Bey dem Handelsmann Hrn. Ely in der Martinistraße, ist zu haben: frischeButtjeuder But 
ter 54 Pf. vor i Rthlr. fein Waitzenmshl 28 Pf. p. 1 Rthlr. Nürnberger Fadennudeln, 9 Pf. 
p. i Rthlr. Frankfurther Spelzen Griesmehl lg Pf. p. » Rthlr. feine Perlengerste 15 Pf. 1 
Rthlr. Reis, n Pf. i Rthlr. Rosinen, io Pf. 1 Rthlr. Corinthen, 8 Pf. 1 Rthlr. wie auch 
Coffe, Zucker, und andere übrige Bremerwaaren in civilem Preiß. 
Ll) Eine Laden - Repositur mit denen dazu gehörigen Schubladen zu Bremerwaaren, nebst einigen 
eisern und messingenen Gewichten, und einen großen eisern Morse!, stehet zu verlassen. Die 
Waisenhaus-Buchdruckcrey gibt Nachricht. 
22) Dem Publico dienet hierdurch zur Nachricht, daß die echte Schwersische oder Altonaer 
Wunderbare Essenz in Cassel einzig und allein bey mir, dem Commissario Barmeier, da- 
Gläöchen für 10 Gutegroschen, zu haben ist. 
Besonderes Avertijse ment. 
r) Bey der anheute mit bekannter guten Ordnung und den vestgefttzten 8oIenmtLten vollzogene» 
ivrten Ziehung der dahiesigen Hochfürstl. Hessen - Cassellischen gnädigst garantirten Zahle»» 
Lotterie sind die Nummern: 
25. ii. 8i. 86. 48. 
»uS dem Glücks-Rade gezogen worden. Die ragte Ziehung geschiehetMittwochenö beugte- 
Dec. und so fort, von drey zu drey Wochen. Cassel den gten Dec. 1777. 
General-Direction der Hochfürstl. Hess. Cassellischen gnädigst garantirten Zahlen-Lotteri«. 
Gelehrte Sachen. 
r) Am verwichenen Donnerstag ist das dritte Stück eines Wochenblatts: der Sylphe, eine Sittem 
schrift nach der Mode, betittelt, ausgegeben worden, und auf bevorstehenden Donnerstag wird 
. das vierte Stück erscheinen. Der Verfasser trägt seine Gedanken in einer ungekünstelten, noc 
türlichen und muntern Schreibart vor, und verspricht sich den Beyfall des lesenden Publicum-. 
An jedem Donnerstage wird ein Stück von einem halben Bogen erscheinen, und bey dem Buch 
händler Hrn. Cramer in der Schloßsiraße, dem Buchbinder Hr. Morguet auf dem Markt hier» 
selbst, und in Münden bey dem Buchbinder Hr. Gebhard in der langen Straße, für i Alb. zu 
bekommen seyn. Mit dem Ablauf eines Viertel Jahrs, wird ein Titelblat dazu ausgegeben. 
Diejenigen, welche diese Sittenschrift mit Beyträgen beehren wollen, werden ersucht, ihreAuft 
sähe unter der Addresse: an den Sylphen, bey Hrn. Cramer abgeben zu lassen. 
Bücher, so zu verkaufen. 
,) Gegen der Garnisonökirche über in Nrd. 67. sind Gellerts Fabeln und Lustspiele, Wolfens phi 
losophische Schriften und dessen Mathematik, die Berleburger Bibel, Hübners Fragen aus der 
politischen Historie, Jmhoffs neueröfneteneter Historiensaal, Neckers Staatörecht des heili 
gen römischen Reichs, und Heisters medicinifch-practischesHandbuch nebst verschiedenen andern 
zu verkaufen. 
*) Es hat Jemand folgendes sehr prächtige Werk: Valentin (Franc.) Oud en nieuw Oost-Indien 
vervatende een naukeurige en uitvoerige Verhandelinge van Nederlands Mogcntheyd in di* 
Ccwecifcn in 5 Deelen % Tow. in Fol. Doosdrecht en Aiösterda« »7-4 jn saubern Franzbanb 
mit
	        

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