Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1776)

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sites Stück. 
18) Bey dem Bäckermeister Eolllcnon, auf der Obernenstadt in der Frankfurter Strafe, sind wie 
derum die scheu bekannten Gcwurzkucheo, gerne frisch um civilen Preis zu bekommen. 
ly) Bey dem Honigkuchenbäckec Eckhard in der Hellai d.schenstraste ist zu haben: guter Bremer Ho 
nig io Pf. iRthlr. gute Nürnberger Honigkuchen das Dutzend 6 Alb. Thorner Honigkuchen, wel 
che durchaus mrt Mandeln und Cmvuare belegt sind, das Dutzend 8 All>. auch feine Hambur 
ger Znckerlstldcr und allerley Confitüren, um einen billigen Preist. 
so) Es ist eine gönze Leineweber-Werkstatt in der Frankfurterstraße in des Schneidermstr. Stahls 
Behausung den Henrich Rode, zu verkaufen. 
21) Ein golduer schwarz emaillirter Hemdcnknopf ist vor wenigen Tagen verlohren gegangen, wer 
solchen gefunden, wird gebeten ihn an den Eigenthümer, der in der Waisenhaus-Buchdrucke- 
rey zu erfragen ist, gegen ein gutes Douceur wieder heraus zu geben. 
22) Zu der lytcn Casselischen Armen-Waisen-und Findelhaus-Lotterie, sind die Loose No. 8042, 
8043, 8049, 8050. slité dcrCollecte des Isaac Abraham verlohren gegangen, man warnet einen 
jeden für deren Ankauf, weil der etwa darauf fallende Gewinst an niemand anders als den wah 
ren Eigenthümer verabfolgt werde» kanu. 
23) Nachdem auf die Nehbischen in Stadt und Amt Gubensberg jährlich fallende 10 Virtel 13 § 
Metze partim in dem heutigen Licitationstermin 525 Rthlr. auf den vor Gudensberg auf dem 
alten Kirchhof gelegenen Nehbischen Garten aber 183 Nthlr. gebot ten und ein nochmahliger Lici- 
tativlistcrnnn auf Montag den löten December nächstkünftig präfigirt worden; so wird solches 
zu dem Ende hierdurch nochmahlcn bekannt gemacht, damit diejenigen, so auf eins oder das 
andere ein mehrereö zu geben gedenken, inprsekav von y bis 12 Uhr auf hiesiger Amtsstube co- 
ram Commiffione erscheinen, ihre Gebotte thun und darauf des Zuschlags gewärtigen können. 
Felsberg den lg. Novemb. 1776. ibieslcr, Vig. Ccmtuijl 
34) Es haben zwar die Vuchertfchcn Erben ihre gemeinschaftliche Erbbehausung in der Caserncn- 
siraste zwischen dem Schneidermstr. Löwer und den Happelischen Erden gelegeu, vor 542 Rthlr. 
verkauft, wer aber dafür ein mehreres zu geben gesonnen ist, kann sich bey dem Curator Kniest 
melden, und sein Gebot thun. 
SS) Es ist allster in Cassel vor dem Schloß in des Hrn. Backschreiber Funcken Behausung, ein 
auf dem Flageoletgen abgerichteter junger Canarienvogel angekommen, welcher ein Englisches 
Stück, hernach das Trompeter-Stück, und alsdann den Wrldengesang hinterher pfeift. Er 
kann bey Herrschaften auf die Probe gegeben werden, der Preis ist 4 Ducaten; auch sind noch 
2 wilde Canarien-Hähne zu verkaufen. 
2ü) Die yZte Ziehung der Herzog!. Braunschweig-Lüneburgischen Zahlen-Lotterie geschahe den 
6. Dec. 1776. mit bekannter Acuratcsse, wobey die Numern 
72. 4 . 79 . 
aus dem Glücksrade zum Vorschein gekommen. 
y. 14 . 
., . - ^ f v Die nächste Ziehung geschiehet Montags dm 
3°_ Dcc und nt der Lchlußtag d.n a8sten als den Sonnabend vorher. Die folgende Äehuna 
geschieb t Hreytags den 17. Jan. 1777. und so weiter von 3 zu 3 Wochen ^ 
27) Ben der am ölen dieses volzogcnen i8ten Ziehung des Hochfürstl. Hessen-Darmstädtischen ga 
ra» i ten Lotto sind die Numern: 1 ' ö 
'6. . 40. 49. g~ 
a«s dem Glücks-Rad gehoben worden; welches und daß die iyte Ziehung den 27t«! hi.ius vor 
sich gehe, dem Publico hiermit bekannt gemacht wird. Cassel den 12. Dccembr. 1776. 
28) Herr Christian Andreas Saltzman,, Saamenhändler in Erfurt, macht den Herrn Garten-Lieb 
habern hierdurch bekannt, daß, w:e er nun schon seit erlichen und 20 Jahren, jederman-mit anten 
aufrichtigem Saamerrw^rk bedienet, solches auch noch jetzo.'nnd künftig bin geschehen werde. Mit allen 
den Herumgangern, d:e ihren Saamen für Saltzmannisch ausgeben, hat er nichts zu thun die- 
renrgen aber, ;o mrt guten Garten- imdKüchen-Saarnen versehen seyn wollten, müsten sich an 
ihn
	        

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