Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1775)

Vom 9ten Octobor 1775. 65z 
hiesigem Gericht angeben und sein Gebott thun, und der Meistbiatende nach Besinden des Au- 
schlags gewärtigen. Hoof den i2tcuJuly 1775. 
Adelich von Dakwigk'isches Samt-Gericht aUhier. 
18) Es sollen nachfolgende Johann Jacob Schweinebraten zu Breydenbach eigenthümlich zuste 
hende Grundstücke, als: i) Zwey Acker Land im Boden zwischen Johannes Adolph und Hen 
rich Nelle, 2). zwey Ack. Land auf der Höhe zwischen dem Pfarrland und Johannes Friedrich, 
Z) zwey Ack. Land im Boden zwischen Henrich Zimmermaun und Johann Henrich Viehmann, 
4) sechs Ack. Land auf dem Sand zwischen dem Schulmeister Krause und Johannes Jacob , 5) 
drey Ack. Land un Hahn zwischen Henrich Nelle und Johannes Künolt, 6 ) drey Ack. Land am 
Thielemanns Berge zwischen Johann George Schweinebraten und Johann Henrich Viehmanu, 
7) eine Wiese am Burgberge 2 4 Acker zwischen der Gemeindetrift und Conrad EuUner, und 
8) eine Wiese vor Martinhagen 3 z Acker zwischen dem Hrn. von Gaugreben und Henrich Nelle 
gelegen, von Gerichtswegen an den Meistbietenden verkauft werden; Wer nun diese Grund- 
stücke zu kaufen Lust hat, der kann sich in dem ein - für allemal dazu präfigirteu Licitations-Ter- 
miu den 2Zten Octobr. 3. c. bey hiesigem Gericht angeben und sein Gebott thun, und dem Be 
finden uach der Adjudication gewärtigen. Hoof den i2teu Jul. 1775. 
/ " Adelich von DalwigkifchcS Gericht hicrfilbst. 
19) Es soll des Johann George Wiegand von Breidenbach sein Theil Mühlenwiese zwischen Conrad 
Fridrich u. Henr. Schnegelsberg hergelegen ex Osticio^ an den Meistbietenden verkauft werden; 
Diejenige nun, welche darauf zu bieten Lust haben, können sich in Termino Mittwochen den 25. 
Lctob. vor hiesigem Adelichen Samt Gericht einfiuden, und der Meisibictende der Adiudicatwn 
gewärtigen. Hoof den irren Julti 1775. AdeUch von Lalwigtischcs Samt-Gericht. 
Vermieth - Sacher». 
1) In der untersten Mittelstrasse in Nro. 140. will jemand samt der Brandeweinsschenke bmebst dem 
Gläsern, Tischen, Bänken, Fässern und allcs was dazu gehöret, 2 Stuben, i Kammer, 1 Küche 
und Keller sogleich vermuthen. 
2) Auf dein Gouvernementsplatz bey Hrn. Darmstädter ist eine tapezirte Etage, mit oder ohne 
Meubles sogleich, oder auf Christtag zu vermuthen. 
3) Auf dem Graben nahe beym Schloß in Nro. 179. ist eine Stube mit Meubles zu vermuthen, 
und sogleich zu beziehen. 
4) In der obersten Ziegenqaffe, in Nro. 262. sind 2 Stuben, 2Küchen, 1 Kammer zu vermuthen 
und sogleich, oder auf Christag zu beziehen werden. 
z) Der Rathsverwandre und Handelsmann Hr. Elias Rüppell, hat in seinem Hause in der Mit- 
telgasse iu Nro. 123. eine tapezirte Stube auf der Erde, desgleichen eine grose Küche und Spei 
sekammer: in der it. Etage zwey aneinander stoßende tapezirte große Stuben und eine Vorder 
tapezirre Stube: in der 2tc\\ Erage einen über das Haus gehenden großen Saal mit Hauteli$es 
tapezirt, woriunen 2 große Spregel in dcr Wand, 2 Consolen darunter, und 2 große Schräncke 
in der Wand sich befinden, wie auch 4 tapezirte Stuben, 1 Kammer und Küche: in der zten 
Etage 2 große Kammern, ferner 2 große verschlossene Boden, einen wohl aptirten Stall für 8 
Pferde, Platz für z Kutschen, einen grosen Holzstall, nebst einem trocknem Keller, auf künfti 
gen Cbristag zu vermuthen. 
6) In des Waisenhaus-Chirurgus Hr. Beyers Hause, in Nro. Z33. am Pferdemarkt, sind in der 
untersten Etage vor ei.uu Brauer oder sonstige Gewerbe, verschiedene Logimenter zu vermu 
then, und sogleich zu beziehen. 
7) In des verstorbenen Hoftanzmeister Batiste Behausung anfm Gouverrckmentsplatz, ist die ite 
und 2te Etage zu vermischen und kann sogleich bezogen werden. 
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