Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1775)

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zürcs Stück. 
2) Ein Mensch von gesetztem Alter, welcher bereits verschiedene Jahre bey Schreibereyen und Rech 
nungswesen als Scrident gestanden, suchet wieder dergleichen Condition, besonders bey einer 
wichtigen Rentherey. 
Capital, so auszulehnen. 
i) 42s Rthlr. Eassen-Währung, smd gegen gerichtl. Obligation auf ein assecurirteSHans oder son 
stige annehmliche Hypothec zu verlehnen. 
Notificationes von allerhand Sachen. 
1) Es soll in Rodenberg in der Grafschaft Schaumbnrg ein komplettes Farbezeug, als: r Mangel 
von2lFuß gZoll lang, 3 Fuß loZvll hoch, gFnß^ Zollbreit, mit aller Zubehörde als Ketten 
und z Wellen:c. gut condikionirt. Ein kupferner Kessel von 14 bis 16 Eimer, ein dito von 24 
bis 26 Eimer, beyde gut conditiouirt; i Glitschbaum mit der Stange und Stein, an unterschiedli 
chen Beinlingen, 19 große Formen, 9 kleine dito, i eiserner Mörser, i Druckschaft, 2 Baumöhl- 
kasten, i Trichter, denz.Sept. a. c. öffentlich bey hiesigem Stadtgerichte gegen baare Bezahlung 
an den Meistbietenden verkauft werden; sollte ein-oder anderer Liebhaber solches Handwerkszeug 
vorhero in Augenschein nehmen wollen, beliebe sich bey dem Kaufmann Hrn. Gerh. Lud. Borne 
mann, oder bey den Bürger Ioh. Fried. Hanstein allhier zu melden; Wäre auch ein tüchtiger 
Färber vorhanden, so sich hier etabliren wolte, könnte derselbe, da hier kein Färber ist, gewiß 
seinen Unterhalt finden. Rodenberg, den 28tcnJnlli 177z. 
Bürgermeister rmd Rath allhier, B. A. Meyer. 
2) Ein Hund, welcher im Leibgehege bey Wolfsanger aufgefangen, stehet dem Eigenthümer wie 
der zu diensien, und ist sich beym Förster Hr. Spies in Wolfsanger zu melden. 
3) Es wird ein Informator welcher gut Französisch spricht, gegen einen sehr billigen Gehalt, al- 
hier in Cassel verlangt, und kann derselbe sofort oder längstens gegen Michaeli seine Dienste 
antreten. 
4) Ein neulich hier angekommener Schreib - und Rechenmeister, welcher in Ansehung der letzteren 
Kunst, im Praktischen ganz besondere Vortheile zu zeigen weiß, ist gesonnen, hierin» sowohl, 
als im deutschen Stylo Unterricht zu geben. Diejenige, welche ihre Kinder in sothanen Wissen 
schaften wollen informiren lassen, belieben in der obersten Schäfergasse in Nr. 356. fernere Nach 
richt einzuziehen. Die Fähigkeit des Lehrmeisters kann allenfalls vorhero ohne einen gewissen 
Accord probirt werden: Auch offerirtsich derselbe, Kindern von Standspersonen im HauseStun- 
den zu geben. 
5) Ein Gestelle zum Lerchenfange und 36 Garn benebst allem Zugehör, sind zu Bettenhausen bey 
der Frau Oberförsterin Rieversin zu verlassen. 
6) Die yote Ziehung der Hamburger privrlegirten rmd mit 600000 Mark Banco garantirterr 
Zahlen-Lotterie, ist Freytagö, den 2Zten August 1775. mit den gewöhnlichen Formalitäten 
vollzogen, wobey folgende Numern aus dem Glücksrade erschienen: 
5. 12. 9. 42. 59. 
Alle hierher gefallene Gewinne werden bey denen Hrn. Eollecteurö, wobey die Einlage geschehe», 
gegen Einliefferung der Gewinn-Billets ohne allen Abzug prompt ausbezahlt. Die yiste 
Ziehung dieser soliden Lotterie geschiehet auf den izten Sept. 1775. rmd die folgenden von drey 
zu drey Wochen. Diejenige, welche zu dieser Zahlen-Lotterie eine Collectur annehmen, oder 
einlegen wollen, belieben sich bey dem Kaufmann Herrn I. H. Strube in Cassel zu melden. 
7) Es soll Montags den Ilten Septem'or. schierskünftig in der Reinkardischen Erben Behausung 
allster in der Mirtclgasse, verschiedenes an Srldcr, Zinn, Kupfer, Meßinä, Porcellain und Glas 
werk desgleichen Leinen, Betten, Kleidungen und Holzwerk an die Meistbietende gegen baare 
Bezah-
	        

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