Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1774)

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i 4 tes Stuck. 
ick melden ' daß die Hirsche dem Kraute dieses Gewächses ausserordentlich nachstreben, und man 
dahero übel thut, wann man es au solche Orte pflanzet, in welche diese Feinde kommen können. 
^hnerachtet ich nun nicht sagen kann, daß ich Wurzeln zu io oder wohl gar mehreren Pfun 
den bekommen hätte: so ist doch der Ertrag dieses Gewächses ganz ausnehmend gut. Man kan 
iUm'ii daß wenn es ziemlich erwachsen, man es alle 14 Tage einmahl gänzlich gbblaten kann, 
bis neuen das Ende des Octobers. Man lasset allemahl nur die vier mittelste Blätter stehen. Die 
Blätter geben ein recht gutes Futter für das Rindvieh; in die Küche aber ist unser großer Schwei 
zer Mangold besser. 
Diese Rübe in dem Lande verfrieren zu lassen, um dasselbe damit zu Düngen, ist eine., 
schlechte Wirtschaft. Man lasse sie das Rindvieh fressen, und dieses frisset sie ganz gern, und I 
wann sie hierauf die natürliche Veränderung erstanden haben, alsdenn erst sind ge recht gut, tun | 
das Land damit zu düngen. 
Wenn man sie in dem Winter aufheben will, müssen zuvor alle, auch die kleinesten Blatter, 
abaerisseu und nicht abgeschnitten werden. Mau schichtet sie in den Kellern aufeinander. Man 
mus' sie aber, vor dem Frost, aus dem Felde in den Keller thun, denn sie können keine Kalte auö- 
stehen und in dem Keller wollen sie lieber zu trocken, als mit zu vieler Feuchtigkeit aufgehoben 
Wem, S)t. R-mhard v°" der Verm-bnmg der Viehzucht durch di- V-rbestmmg der Wies«, 
und da, wo »nt aller Muhe keine Wiese» «»zubringe,, stehe,,, durch di- Audauuua qmer Für,, 
trauter redet, so wrll er nebst dem sogenannten Sam-Foin und Esparsette auch dieses Gewä.-ss, 
in der Absicht cullivirt haben. Dasi solches nicht weniger in dem H. Datmfiädti cheu und 2 
hierzu Lande unter andern in der Gegend vom Kl. Merxhausen und Haina aezoamÄ " st Z 
bewust. Ob man es an mehreren Oertern kenne und darauf achte/ wissest wir nicht »lufmek. 
sanie Hauswlrthe werden sich indessen diese Nachrichten schon zu Nutze zu machen wissen. I 
J - — — -V- v , - - - , , 
v. Mirbach. Reg. mit i Llrrest. z. Zuchthaus. Hrn. Stud. Meier und Kuhlmann, v. Gott. I. 
i. s. A dl. a. M. Hr.-Lieut. Schotte v. hl. v. Mirb. Reg. l. b. Hrn. Capir. Ewald. Hr. Fahin. 
v. Weswhal v. hl. S. D. Pr. Carls Reg. l. b. Hrn. Fahnr. v. Gottschall. z Stud. v. Gött. l. 
i. s. Adi. a. M. Den 24ten Kaufm. Hr. Esch, v. Berlin, p. d. Hr. v. Beylass, a. Diensten, 
l. i. w. Löwen. Hrn. Stud. v. Hardenberg, v. Strauss u. v. Jchteriz v. Gört. l. i. s. Adl. a. 
d. O. N. Hr. Stadtschreib. Küber aus Münden, l. i. Strals. Den 2Zten Kaufm. Hc. Boss 
v. Gött. l. i. s. Adl. a. d. O. N. Hr. Forstverwalt, scheuch, v. Rengshausen, l. i. Helm. Hrn. 
Kaufl. Gille, Eckhard u. Nall,k. v. Münden,!, i. Strals. Desgl.Hr.Dettier, v. Gött. l. im 
Helm. Desgl.Hr. Fehr u. Stuhlmann, v. Hamb. l. i.h. v. Engl. 6 Stud. v. Gött. l.i. Helm. 
Hr. Amtmann Bauer, v. Berleps, l. i. w. Löwen. Kaufm. Hr. Schröder, v. Hamb. log. r. 
Helm. Den 26ten 4 Kaufl. v. Bremen p. d. Kausin. Hr. Walter, v. Münden / l. i. Strals. 
Stud. Hr. v. Hammerstein, k. v. Münden, l. i. s. Adl. a. d. O. N. Kaufm. Hr. Oertel, v. 
Bremen, l. i. Strals» Roshäudl. Loode mirs Stf Koppelpf. Denkten Würtenb. Husar. 
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werden. „ 
Fremde und hiesige Personen , so vorn rzten bis den LytenMarz 
in Cassel angekommen. 
Leipziger Thor: Den 2Zteri Stud. Hr. Schulz, v. Gött. l.i. Eleph. Ein Commando v. hl. 
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