Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1774)

ii$ 7tes Stück. 
tbig zu haben; so wie er überhaupt auch dafür gesorget, daß selbige nicht nur mit rechter 
guter Stallung, und Remisen versehn, sondern squch übrigens bestens bediener werden sollen: 
denn nebst andern Gemächlichkeiten die ohnehin zu verlohnen haltende Kutschen und Pfer 
de , den Hrn. Passagiers frey und gratis hiermit zu ihrer Bequemlichkeit offerirei werden, um 
damit sowohl in der Stadt, als in denen nahe gelegenen Gegenden fahren, und alles Angeneh 
me desto leichter in Augenschein nehmen zu können: weshalben sich Hr. Körber bestens recom- 
mendiret haben will. 
8) Es soll Montags den igten Febr. und die folgende Tage Nachmittags um 2 Uhr, alhier in der 
Escherichschen Erben Behausung in derMrttelgasse verschiedenes Silber, Zinn, Kupfer, Meßing, 
. Elsen, Porcellain, Glaswerk und Hölzern Hausgeräthe auch Bette, Leinen und Frauenkleidung 
gegen baare Bezahlung ar die Meistbietende veranctiouirt werden, wer nun hiervon etwas zu 
erstehen gesonnen, kan sich um obbestimnrte Zeit daselbst einfinden. Cassel den yten Febr. 1774. 
I. 8. Ixoch, Figore Commi (/ioti is. 
9) Die 43te Ziehung der Herzog!. Braunschweig-Lüneburgischen Zahlen-Lotterie geschahe den 
2tkeu dieses mit bekanter Accuratesse, wobey dre Nummern 
6. 80. 8 t. 22. IO. 
aus dem Glücksrade zum Vorschein gekommen, alle hieher gefallene Gewinne werden bey den 
Herren Coüecteurs wo die Einlage geschehen, gegen Einlieferung der Gewinn-Billets ohne allen 
Abzug promt ausbezahlt, i>ic 44te Ziehung dieser soliden Lotterie geschiehet auf den irtcn Febr. 
1774. "nd die folgenden von 3 zu 3 Wochen. Diejenige, welche zu dieser' Zahlen-Lotterie ei 
ne Collectur annnehmen, oder einlegen wollen, können sich bey dem General - Collecleur 
Her; David Israel melden. Cassel den 2zten Jan. 1773. 
10) In des Herrschaftlichen Dachdeckers Spohr Behausung an der Ecke zwischen dem Königs- 
und Gouvernementsplatz sind alle Sorten Stempel-Papier gegen Bezahlung zu haben. 
11) Die üzste Ziehung der Hamburger privilegirtcn und mit 600000 Mark Banco garantirtenZäh 
len-Lotterie, ist Donnerstags den zten Febr. 1774. mit den gewöhnlichen Formalitäten vollzogen, 
wobey folgende Numera, aus dem Glücksrade erschienen. 
15. , 2. 60. 71. 55. 
Alle hieher gefallene Gewinne werden bey den Herrn Collecteurs, wobey die Einlagen gesche 
hen, gegen Einliefmmg der Gewinn - Billets, ohne allen Abzug prompt ausbezahlt. Die 
64Üe Ziehung dieser soliden Lotterie geschiehet auf azten Februar 1774. und die'; folgenden 
Ziehungen geschehen von 3 zu 3 Wochen. Diejenigen welche Lust haben von diesem Lotto 
eine Collecte zu übernehmen, können sich bey dem General-Collecteur Hrn. B. Bindernagel 
melden, und der promtesten Bedienung versichert seyn, Einsätze werden bis den i7ten dieses 
angenommen. Cassell den yten Febr. 1774. 
12) Es bat jemand 2 fette Schweine ohngefehr von 300 Pfund zu verkaufen. 
13) Es stehen vier mit gelben Schnallen versehene Chaisen-Geschirre mitZubehör in gutem brauch 
baren Stande bey dem Sattlermeister Wagner in Commission um billigen Preiß zu verkaufen. 
14) Der Englische Müller Wuth zu Wahlershausen macht hierdurch bekannt, daß bey demselben 
allerhand Sorten Waizenmehl, als feines 28 Ps. ganz seines 20 Pf. vor 1 Rthlr. zu haben sind, 
wer dessen zu kaufen Lust hat, beliebe sich auf der Oberneustadt in des Bäckermstr. Collignous 
Behausung Dienstags, Mittewochens und Sonnabends zu melden. 
15) Es hat jemand eine Quantität Selzer-Sauerwasser-Krüge, welche inwendig ganz reine sind, 
das St. lo Hlr. zu verlassen, wer aber ein ganz ioo zusammen nimmt, bekommt solche vor 
2| Rthlr. 
16) Es stehen in einem gewissen Hause, ein paar noch brauchbare Kutschen-Geschirre um einen bil 
ligen Preiß zu verlassen. 
17) Zwey große steinerne Krippen stehen in dem Luth. Frankenbergischen Waisenhaus zu ver 
duftn. 
18 ) Bey
	        

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