Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1773)

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Vom aste» October I77Z. 
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schm Erben gelegen, anderweitcr Terminus auf Donnerstag den uten Novenrbr. schiersknuf- 
ttq prafigiret worden, als können diejenige, so darauf zu bieten gesonnen, sich in prxfixo vor hie 
sig', r Stadtgericht angeben, ihr Gebot thun und nach Befinden des Anschlags gewärtigen. 
Cassell den soteu Octobr. 1773. Ex Commijs. Senatns I. 8. Roch, &itöüSecretarius. 
VermLeth - Sachen. 
1) Bey den Hrn. Gebrüderen Grandidier in der Entengasse ist auf zukommenden Christag oder sogleich 
im Vorderhaus 2 Stuben, i Kammer nebst Küche, 1 Kammer auf dem Boden, i Keller und 
verschlossener Holzschoppen auf dein Flügel 1 Stube, 2 Kammern auch nach Verlangen das Logis 
im Vorderhaus separat zu vermiethen. 
2) Auf Christtag oder ehender, sieben in des Rathöverwandten Herrn Schminckeu Miethhaufe 
auf dem Brink 2 Stuben, 2 Kammern, 2 Küchen nebst Platz vor Holz zu legen, einzeln oder 
beysammen zu vermiethen, desgleichen wird in nämlicher Behausung auf Ostern, die sehr gele 
gene Beckerwohnung bestehend in 3 Stuben, 3 Kammern, 3 gedielten Boden, 1 Küche, großen 
Keller, Platz für Holz und Stallung frey; es ist auch allenfals diese Behausung zu verkaufen, nnt 
Vorbehalt, daß ein ansehnliches Capital auf dem Hause stehen bleibe. 
z) Auf der Oberncustadt vor der Mitte des Friedrichsplatzes in Nr. 58. siehet die Belle Etage z« 
vermiethen, und kan sogleich bezogen werden. 
4) Es will der Nathsverwaudte Hr. Hieronymus Pfeiffer, seinen vor dem Leipziger Thor am grünen 
Wege gelegenen Garten worinnen ein Wohnhaus für einen Gärtner befindlich, auf Martinitag 
vermiethen, oder auch allenfalls gegen ein annehmliches Gebot verkaufen, und kan in dem letz 
teren Fall, ein Theil des Capitals darauf stehen bleiben. 
5) Auf dem Graben in Nr. 175* siehet die unterste und oberste'Etage zu venniethen, erstere be 
stehet in i Stube, Küche, gKammern, Keller und Platz vor Holz zu legen, und letztere in 2Stu- 
ben nebst Alkoven, Küche, 1 Kammer, Boden, Keller und Platz vor Holtz zu legen und könne» 
sogleich oder auf Christag bezogen werden. 
6) Auf dem Markt, Nr. 693. sind 2 Stuben wovon eine tapeziert mit oder ohne Meubles sogleich 
zu vermiethen. 
7) Auf der Oberneustadt in der Earlsstrasse in Nr. 62. sind 2 räumliche Etagen nebst Stallung 
vor 6 Pferde, Platz vor Chaisen, zusammen oder einzeln zuvermiethen und sogleich zu beziehen. 
8) In der Castenals-Gasse bey dem Hrn. Regiments-Feldscherer Gagel, ist r Etage, bestehend m 
4 Stuben, Kammern, Küche, Keller, Stallung vor 3 auch 4 Pferde, Heuboden auf Neujahr 
oder Ostern einzeln oder beysammen zu vermiethen. 
9) In dem sogenannten Aiegenstall in der Unterneustadt in des Hrn. Gcneral-Chirurgi und Pro 
fessors Brandau Hause, stehet ein großer tapezierter Lmal und noch Stuben und Kammern, Kü 
che, sogleich mit oder ohne Meubles Jährlich oder Monathlich zu vermiethen.
	        

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