Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1773)

642 Z9tts Srück. 
7) Bey dem Schumachermstr. Kühfus steht i Stube und Kammer auf Michaeli zu vermieden. 
8) In der Fischgasse, Nr. 817. ist eine Stube, Kammer und Küche, auf Michaeli zu vermietheu. 
9) In des Hr. Vogt Behausung am schwarzen Adler, ist der ganze unterste Gelaß, welches zu 
‘ jedem Gewerbe bequem, wobey auch noch eine ganze Etage und Boden kann gegeben werden, 
sogleich zu beziehen. 
10) In Nr. 86. in der Mittelgasse ist in der zten Etage 1 Stube vorn heraus, und 2 Kammern 
hinten hinaus worinnen Platz vor Holz zu legen ist, auf Michaeli oder auf Christag mit oder 
ohne MeubleS zu vermiethen. 
Bediente, so verlangt werden. 
1) Es wird auf Michaeli gegen guten Gehalt in einen stillen Haushalt eine im bürgerlichen Koche« 
erfahrne Köchin begehrt, welche auch mit aller Hausarbeit umzugehen weiß. 
2) Es wird auf das Land 4 Stunde von Cassell ein Kammer-Mädgen welches mit guten Attestate« 
versehen, in weiblicher Putzarbeit.erfahren und Frisiren kann, auf Michaeli in Diensten ver 
langet. 
3) Es wird auf nächstkünftigeö Neujahr eine Mamsell, welche in der Französischen Sprache per 
fect und in denen nothwendigsten Frauenzimmerlichen Verrichtungen geschickt ist, gegen gute» 
Gehalt aufs Land 5 Stunden von Cassell verlangt. Ein Mensch, welcher die Iägerey und et 
was von der Gartnerey versteht, wird gegen guten Lohn eben dahin und zwar sogleich verlangt. 
4) Es wird allhier in Cassel iu einen stillen Haushalt, bey einen Officier ein Bedienter, gegen 
einen jährlichen recht guten Lohn, entweder sogleich, oder auf Michaeli, verlangt, welcher 
schon mehr gedienet, in der Aufwartung vollkommen Bescheid weiß, und gute Attestate vorzei 
gen kann. 
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5) Es wird auf künftige Ostern ein Bedienter verlangt, welcher in der Schneiderey erfahren ist, 
und etwas schreiben kann. 
6) Eine tüchtige Magd welche schon mehr gedienet, bürgerlich Kochen mit Kinder umzugehen 
weis, dabey etwas Nähen und Stricken kan, wird in eine 3 Stunde von Cassell gelegene ^tadt 
gegen einen starken Lohn sogleich oder auf Christag in Dienst verlangt. 
Personen, jo Dienste suchen. 
1) Ein Verwalter so der Oeconomie und Laudwirthschaft recht wohl verständig und erfahren, st 
über 30 Jahr darin gedienet, und die nötige Attestate vorzeigen kan, suchet Dienste wieder aufHerk- 
schaftl. oder Adelichen Güther vor sich allein an die Kost zu begeben oder mit seiner Frau eme 
ganze Haushaltung zu übernehmen, welche ebenfals mit Kochen, Backen, Brauen, Vrandwemo- 
brennerey, auch etwa bey Adlicher Herrschaft nöthigenfals im Nahen, Bügeln, und Stricken 
wohl erfahren ist. .
	        

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