Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1773)

Vom 2Ztcn August 177Z. § 6 i 
j) Es will der Mstr. Wicke in der Müllergasse in seinem Wohnhaus i Stube, Kammer und 
Küche, wie auch Plaz vor Holz zu legen vermieten. 
9) Bey dem Franks. Bierbrauer Hr. Wagner ist in seinem neuen Hause noch eine Etage zu ver- 
miethen. 
10) Auf dem Graben gegen der untersten Entengasse über Nr. 179 ist eine Stube u. Kammer mit 
oder ohne Meubles zu vermiethen, und kan auf Michaeli bezogen werden. 
n) Auf dem Gouver-nementöplatz Nr. 329 ist die gantze ztc Etage, bestehend auS 4 Stuben, wovon 
2 tapezirt nebst 3 Kammern, sodann in der gten Etage, 3 Stuben deren gleichfalö 2 tapezirt, 
nebst 3 Kammern, Küche, Keller und Pferdestall auf Michaeli einzeln 'oder zusammen zu vcr- 
miethen. 
12) Bey der Weinhandlerin Greben in der Oberstengasse ist sogleich die 2te Etage bestehend ans 
i Stube und 1 Kammer vorneheraus, desgleichen i^tube und i Kamer, die Aussicht nach der 
Ziegengasse, mit Meubles zuvermiethen. 
13) Hinter dem Marstall in der grosen Herrngasse in Nr. 729 Asscc. sind 2 Etagen bestehend in 
3 Stuben, einem großen Saal, 5 Kammern, Holtzställcu und Kellern, einzeln oder beysammen, 
auch allenfalS mit Meubles zu vermiethen, und kann sogleich oder auf Michaeli bezogen 
werden. 
lg) Bey dem Burger und Metzgermstr. Jacob Hildebrand in der'Kastinalsgasse, ist vorn heraus 
i Stube, Kammer und Küche zu vermiethen, und kann auf künftigen Michaelichezogen werden. 
15) Auf der Obernenstadt in des verstorbenen Marcktmstr. Kropfs Behausung, ist die unterste 
Etage, so sich zu einer Handlung schickt zu vermiethen. 
16) Auf der Oberneustadt in der Friedrichstrasse in Nr. 39 und 43 sind verschiedene tapezirte Ge 
mächer, auch ganze Etagen mi^allem nöthigen Gelaß vor einen groß oder kleinen Haushalt, 
an Küchen, Keller, Holzplatz, Stallung, Chaisen-Remise und dergl. sogleich oder aufMichacli 
zu vermiethen; auch ist eins von obigen beyden Häusern zu verkaufen, und kan wenigstens die 
Hälfte des Kaufgeldes darauf stehen bleiben. 
17) Bey dem hiesigen Schutzjuden Michael Wallach, ist auf dem Töpfenmarkt Nr. 856die2te 
Etage eine Stube und Kammer vorn heraus, eine Küche nebst einer Kammer hinten hinaus und 
2Boden für Holtz zu legen, nebst einem Sommerhansgen vor eine stille Haußhaltung mit edcr 
ohne Meubles auf instehenden. Michaeli zu vermiethen. 
Bediente, so verlangt werden. 
I) Eine gesetzte und rechtschaffene Magd, die ohne einige Anweisung bürgerliche kochen und da- 
bey alle übrige Hausarbeiten benebst Stricken, Nähen, Waschen u. Bügeln auch von ihrer gu 
ten Aufführung glaubhafte Attestat« auswerfen kan, wird entweder gleich oder aber auf Mi 
chaeli gegen starcken Lohn, in einen mittelmäsigen Haushalt dahier verlangt. 
ö) Es wird nicht weit von Cassel ein Bursch welcher die Gartenarbeit verstehet, zur Aufwartung 
gegen einen guten Lohn sogleich oder auf Michaeli m Dienst verlangt 
Capirak
	        

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