Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1773)

Vom 4len Januar 177^ 
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lendorffer Hirsen, Nudeln, Grieömehl, Traau, Rüb-u.Leinöhl, Hering und Theer in billi 
gen Preissen zu haben. 
Es hat Maria Christina Dottin gebohme Adamin ihren auf dem Müncheberg zwischen der 
Wittib Klö'ckin und Stadt - Koch Hrn. Müller gelegenen Garten, um eine gewisse Summa 
Geldes verkauft, wer etwa was daran zu pratendiren hat, oder naher Kauffer zu seyn vermei 
net, wolle sich Zeit Rechtens melden. 
n) Mitwoch den sten Jan. 1773. und folgende Tage, soll hinter dem Iudenbrunnen in des ver 
storbenen Knopfmacher Engelbrechts Behausung, allerhand Knopfmachcr-Haudwcrközeug, wie 
i auch verschiedene couleurteKnöpfe und Eamelgarn, an den Meistbietenden gegen baare Bezal)- 
8 jung verauctionirt werden, und kan man sich bemeldeten Tages Nachmittag um 2 Uhr daselbst 
» einenden. 
12) Bey dem FrankfurterBierbmuer Hr. Wagner auf der Oberneustadt in der Carls-Strasse na- 
8 he am Thor ist achter guter Hopfen zu haben 4 Pf. für i Rtblr. 
iz) Dem Public» wird hierdurch bekant gemacht, daß Herr I. F. Tbeobal'd, Pfarrer der 
Ä Französischen Gemeinde zu Treysa und Franckenhayn in der Grafschaft Ziegenhayn, wie auch 
^ ordentliches Mitglied der Philologisch -Theologischen Geselschaft zu Basel, mit Gott gesonnen 
7 ist, fernerhin Schüler in Kost und Unterricht anznuehruen. Seine Schüler, deren er jetzo 
4 2 bat, können alles das bey ihm nebst der Französischen Sprache erlernen, was junge Leute 
t sonst in niedern Schulen zu erlernen pflegen, um alsdann ungehindert zu denen hohen Wisseu- 
i schäften überzugehen; derHr. Pfarrer Theobald stehet bey seinen Schülern nicht nur auf den 
! fl eisigen Unterricht, sondern auch auf ihre Gesundheit, erlaubte Ergötzungen und Umgang mit 
wohlgesitteten Personen; Er wohnet auf dem Franckenhayn einem sehr angenehmen und ge- 
- funden Ort, eine halbe Stunde von der Stadt Treysa: in Ansehung des Kostgeldes, wird sich 
U der Herr Pfarrer billig finden lassen , und allen denenjenigen Personen, welche ihre Kinder 
< ihm anvertrauen wollen und ihm die Ehre ihrer Zuschrift wegen dieser Sache gönnen, wei- 
v tere Erklärungen geben. 
rg) Es sucht ein fremder Herr ein oder zwey Personen, um Ertrapost nach Leipzig Compagnie 
Uzn machen, wem damit gedienet, kan sich hier im Gasthof Stadt Stralsund melden. 
* 5 ). Von Fürst!. Regierung aufhabenden Commißionswegen, sollen in des verstorbenen Commer- 
«cien-Secretarius Scheffels Behausung in der Obersteügasse den Uten Jan. und folgende Ta 
lge allerhand Effecten, an Gold, Silber, Kupfer, Meßing, Zinn, Eisen, Blech, Manns- 
. und Franens-Klejdung, Betten, Gewehr, Spiegel, Glas, Porcellaiu, Höltzcrwerck, und 
s sonstiger Sachen gegen baare edjctmast'ge Bezahlung an den Meistbietenden verauctionirt wer 
den, diejenige also welche etwas davon zu erstelln gedencken, wollen sich bemeldeten und fol 
gende Tage, Nachmittags 2 Uhr in der vorbesagten Scheffelischen Behausung eiufinden, und 
auf das höchste Gebort des Zuschlags gewärtigen. Uebrigens dienet zur Nachricht, daß dieje- 
j. luge welche Effecten erstanden, solche jedesmahl den Mittwochen und Sonnabend Nachmit- 
l tags, um die vvrerwehnte Zeit, gegen baare Bezahlung abholen lassen, oder gewärtigen, daß 
M dieselbe auf des Käufers Gefahr und Kosten, nochmals ausgebotten werden. Cassel de» 
* isten December 1772. 
I. y. Motz, Regier. Secntarius Vigor. Commijs. 
||6) Beym hiesigen Lotterie-Assessor und Kaufmann Hr. Heinrich Ludwig sind von der hiesigen Lot 
rene annoch Kaufloose in gantzen, halben und Virtelslooscn zur zten Classe, wie auch von der 
B 2. Han-
        

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