Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1773)

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Donnerstags den 2Zten Febr. in Persohu oder durch genugsam Bevollmächtigte' vsr Fürst!. 
Stadtgerichte erscheinen, ihre Forderungen behörig liguillircn, die Güte pflegen, in dessen 
Entstehung aber sich weiterer rechtlichen Verfügung und die nicht Erscheinende sich der ohnfehl- 
dahren?rXelullon gewärtigen sollen, Decretimi Wannfried den izten Januar 177z. 
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j\ verstorbenen Herrn Amtmann Ries, nachgelassene Erben wollen: i) das in der Wilde- 
mannSgasse gelegene Wohnbauß mit Zubehör, Hinterhauß, Stallung und Gärten, zwischen 
dem Wageninspector Herr Eger, und dem Rathsverwandten Montìeuràbonen, mit Inbegriff 
derer sämtlichen Tapeten, dreyer grosser Wandspiegels tut Saal, wovon die Nahmen und Cro- 
nen vergoldet, nebst drey ausgehauenen Tischen, so express unter die Spiegel gemacht und an- 
aepast sind, desgleichen Aepfelgerüst und Weutlagcrn in denen Kellern. 2) Den halben Zehen 
den in und vor Schorbach Amts Schwarzenborn, welcher nach cincin Durchschnitt von neun 
"'.Jahren mit'Inbegriff des Einkommens aus dem dazu gehörigen Wäldgen, nebst Fischwasser 
und der jährlichen 2Rthlr. Erbzins, eins ins andere gerechnet Jährlich fünfzig acht Thaler 4 
Alb. 6 Hell. ausgetragen , an den Meistbietenden gegen baare Zahlung in.Niederhcßischer Weh- 
runa verkaufen. Der, oder diejenige nun, welche zu ein oder dem andern Lust zu kaufen bezei- 
cicu können sich bey dem Regierungs-Procnrator Herrn Buch melden, bey selbigem auch nähere 
Nachrichten einziehen. Auch dient zur Nachricht, daß in folgenden Terminen dem Meistbietend 
bleibenden beyde Stücke zugeschlagen werden sollen; als zum Zuschlag des sub Nro.i) beschrie- 
J )eucu Hauses wird Terminus auf Mittwochen den 2gten und des sub dir. 2) beschriebenen Ze 
hendens auf Freytag den röten Vehr- a. c. angesetzt. Die Liebhaber zu ein- oder anderem Stück 
können sich also in angesetzten Terminen in des verstorb. Hrn. Amtmann Ries Behausung m 
der ^Lllldemannsgasse Vormittags von 10 bis t2Uhr einfinden, und sich auf das höchste Gebott 
des Zuschlags gewärtigen. Nur wird hiebe») noch angemerkt, daß wenlgstens die Hälfte deS 
' Kauf-pretii in Gold, die Louiöd'or à 5 Rthlr. bezahlt werden muß. 
Es wollen des verstorbenen Beckermsir. Joh. Henrich Dirtmars Erben ihre auf dem Siechen- 
^hof gelegene Hälfte Haus benebst dahinter liegender Stallung und Backofen auch die Hälfte 
Garten zwischen den» Seiden -Smnnpf-Fabricante»» Hrn. Stöber und Joh. Hcur. Heyer gcle- 
aen an den Meinstbietcnden verkaufen, und können sich die Käufer entweder bey denselben 
Erben oder ihres abwesenden Bruders Vormunde Joh. Caspar Arend auf dem Siechenhof 
melden. , , 
3) Es will, die Witwe Eschartcn ihr Wohnhaus; auf dein Topfenmarkte, an dein Backer Glaßner 
ui»b dem Metzger Fuhrruann gelegen, verkaufen. 
A) Es soll in Termino Montag den izten Mart. a.f. das von Carl Drönner zu Haueda hinterlasse 
ne Wohnhauß und Garten, zwischen Conrad Bolten und Conrad Rocks Erben gelegen, öffcnt- 
Uch und an den Meinsibi'etenden verkauft werden; Diejenigen also, welche hieran etwas zu for 
dern oder darauf zu bieten gesonnen, haben sich alsdann und zwar zu früher Morgenszeit um 
yllhr vor Fürstlicheru Amte alhier einzufinden, ihre Nothdurft und Gcb»tte all prvtvcollum zu 
aebcn, sodann das weitere zu gewärtige»». Zlereuberg den Ziten Decemb. 1772. 
ö ' 1 A. ‘21 nit «Srtfribrif-. 
5) Es »vollen des hiesigen verstorbenen Hof-Tapeten-Maler Feist Testaments-Erben ihres von 
demselben ererbte Wohnhaus in der obersten Zicgengasse, zwischen den Schlosserrnstr. Liese und 
dem Schutzjuden Wallach gelegen, und einen Garten vor den» Eöllnisthen Thor, zwischen dem 
Herrn Burggraf Wagner und den Albuschen Erben gelegen, worauf 385 Rthl. in Louiod'or ä 
zRthl.'gebotten, an den Meistbietenden verkaufen, wer nun dazu Lust hat, kan sich beydem 
Schueiderinstr. Espe melden. 1 
— zv" (TA 
Amtmann, Bürgermeister und Rath daselbst. 
X> c r t a u f - S ack) e tt 
6) ES
	        

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