Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1772)

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berahmet, daß dem Meinstbictenden ersagtes Wohnhauß nebst Zubehör ohnfehlbar adjudidret 
werden solle. Abterode den izten Julii 1772. 
8. H. R. 2 Cmt daselbften. I. G. Lollrnann. 
8) Es soll ad instantiam des verstorbenen Raths - Verwandten Paul Aubery deren Eckbehausittiq 
allster in der Obersten Marcktgasse an dem Sattlermcister Schneider gelegen, auf das meh- 
reste Gebott verkauft werden, wer nun hierauf zu biethen gefounen, kann sich in dem auf Don 
nerstag den 2osten August schierskünftig pr^llZirten lermino vor hiesigem Stadtgericht angebe,, 
sein Gebott thun und nach Befinden des Zuschlags gewärtigen, cs dienet zugleich zur Nachricht 
daß mit dem bereits geschehenen Gebott derer 1700 Nthlr. der Anfang zum Auobiethen p 
,nacht werden solle. Cassel den 22sien Julii 1772. 
Ex CommiJJione .Senatus I. §. Roch Stadt - Secntarhis, 
Der >n i e th - Sachen. 
1) Es hat die Wittib Brauerin in der Unterneustadt in der Mühlengasse in ihrem Nebenhause, 
in der untersten Etage, Stube, Kammer, Küche, Keller, Stallung und 2 Boden zu vcrmic- 
theu, und kan auf Michaeli bezogen werden. 
2) Herr Lorentz in der Oberstengasse hat in seinem Vorderhaus; die zte Etage", -bestehend in einer 
Stube , 2Kammern beuebst einem halben Gang, zu vermiethen, und. kan auf Michaeli bezöge» 
werden. 
3) In des Brauer Hermani Behausung in der mittelsten Fuldagasse stehet zu Michaeli die un 
terste Etage benebst Boden und Keller zu vermiethen, wie auch die 2te 'und zte Etage, cs kan 
auch beysammen vermiethet oder verkauft werden. 
4) In des Sattlcrmstr. Brauns Behausung auf dem Graben ist die 2te und Zte Etage sogleich 
oder auf Michaeli mit oder ohne Meubles zu vermiethen. 
5) In der Oberstengasse in des Herrn Billmanns Behausung ist im Hinterhause i Stube, 
Kammer und Küche sogleich oder auf Michaeli zu vermiethen. 
<j) Es hat der Wcisgerbermsir. Herwig auf dem Graben in seinem Hanse 1 Etage 2 Treppen hoch 
die aus 2 tapezierten Stuben, 1 Kammer u. Küche bestehet, im Vorderhause, auch 2 Stube» 
und Z Kammern im Hinterhause, wobey ein Holzstall und ein aparter Keller ist, zu vermiethen. 
7) In *der Unterneustadt ist das Gasthaus, der goldene Schwan genannt, worinn Scheuren 
und für 50 Pferde Stallung, nebst demBrunnen auf dem Hof, zu vermiethen und auf Michael 
zu beziehen. Die Liebhaber haben sich bey der Frau Buschin, neben dem Waysenhaus über 
zu melden. 
8) Es hat der Kaufmann Hr. Wiederhold in der untersten Fuldagasse in feiner Behausung die 
oberste Etage bestehend in 2 Stuben, 4 Kammern, 1 Küche, 1 grossen Gang und Platz für 5 bis 
6 Klaftern - Holz zu legen auf bevorstehende Michaeli zu vermiethen, auf Verlangen kann auch 
ein kleiner Keller darbcy gegeben werden. 
y) In der Mittelgasse in Nro. 134. sind die 2te und zte Etage entweder zusammen oder separat 
auf Michaeli zu vermiethen. 
10) Bey dem Beckermsir. Glaßner in der Oberstengasse ist in der neuen durchbrochenen Strassein 
dessen neuem Haus eine Treppe hoch ein Logis zu vermiethen, als 1 Stube, 2 Kammern und 
i Küche, desgleichen unten ans dem Hauserden 1 Stube, 1 Kammer, und können auf Michaeli 
bezogen werden. 
n) In dem Diebischen Hause vor der Fulda-Brücke wird das Logis unten auf der Erde, we 
feit bey nahe 2 Jahren ein Kaufmann gewöhnet, 2 Stuben, 3 Kammern, 1 Küche, Keller und 
Raum vor Holz zu legen vacant, und kann nächstkünftigen Michaeli bezogen werden. 
12) In der Unterneustadt in der Schenkelgasse ist in Nr. 99z die zweyte Etage, bestehend in iStube, 
Kammer und Küche wie auch Stallung vor Kühe und Schweine nebst Boden sogleich oder au! 
Michaeli zu vermiethen, * 3 )
	        

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