Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1772)

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Es uufi der Kaufinan Herr Lauge in der Oberstenstrase, seine an dem Posthause stehende 
'Behausung, welche ehemahls die General von Wölfische Behausung genannt, ans Michaeli 
einzeln oder zusammen vermieden, und, bestehet ans 10 Stuben, wovon Z tapeziert sind, 
y Kammern, g Kuchen, Z Boden, i Keller und vor 16 Pferde Stallung, Remise vor 2 Chaisen, 
, und Platz vor 20. Klaftern Holtz. 
68) Es sind in Nr. 26. gegen der Garnisons-Kirche über zwey Logimenter auf Michaeli zu vev; 
Miethen , welche bestehen in Stuben, Kammern und Küche, und auf Michaeli zu beziehen. 
. ’. r Personen, so ¿Dienste suchen. 
j) Ein Bursch>von 16 Jahren, der deutsch und französisch wohl spricht und schreibt, wünschet 
eine Conditio» , dabey er vorzüglich die Schreiberey üben jedoch aber zur Aufwartung sich auch 
gebrauchen lassen kan, in- oder ausserhalb Cassell. . 
r) Ein junger Mensch, seiner Profession ein Schneider, welcher auch im Rechnen, Schreiben, 
Rastren und Frisiren gut geübet, suchet in Dienste zu kommen. 
Z) Ein Bursch von ohngefehr 17 Jahren der sich nun eine Zeitlang im Rechnen und Schreiben 
geübet, auch mit Frisiren umzugehen weis, suchet Condition als Schreiber. 
4) Sin Madgen so gute Zeugnisse vorzeigen kan, suchet als Kinder- oder Hausmadgen in- oder 
ausser der Stadt anzukommen, sie ist mit einem geringen Lohn zufrieden. 
Z) Eine Witwe von guter Herkunft wünschet als Haushälterin oder Köchin, sogleich oder auf 
Michaeli in Dienst zu kommen. 
Notificationes von allerhand Sachen. 
i) Da in dem Adelich vonBaumbachischen Hypotheguen-Protocoll zu Ropperhausen sich befunden, 
daß vorhin verschiedene Gerichtlich expedirte Verschreibungen nicht eingetragen worden; so will 
es die Nothwendigkeit erfordern diesem Mangel abzuhelfen. Wer nun ans dein Gerichte Obli 
gationes tu Handen hat, wird diese, um die Forderungen in des Wehrgchaftö-Protocoll annoch 
cinzutrggen, bey mir vorzeigen, in dessen Entstehung aber den daraus entstehendenNachtheil, da 
vor ansonsten niemand haftet, sich selbsten beyzumessen haben. Ziegenhain dm 2osten Juusi 1772. 
r) Es hat sich befunden, daß in dem von Dalwigk-Lichtenfelsischen Hypotheguen-Protocvll zu 
Dillich in vorigen Zeiten einige Gerichtliche Obligationes ohneingetragen geblieben; Da man 
nun von mehreren ein gleiches zn glauben Ursache hat; so will es nöthig seyn, diesem Mangel 
gänzlich abzuhelfen; Wer nun dergleichen Verschreibungen in Handen hat, wird auf leinewi- 
gene Sicherheit bedacht seyn, und um solche annoch eintragen zu können bey mir produciré» 
in dessen Entstehung aber den daraus erwachsenden Nachtheil, davor niemand weiter haftet, 
sich selbsten beyzulegen haben. Ziegenhain den iten Jul. 1772. ^ m 
I. chffland Lt. 
3 ) Eine ganz neue und nie gebrauchte roth angestrichene Reise-Calesche mit schwarz Lederwerk 
und einem Verdeck für 2 Personen, so hinten und vorne stark bepackt werden kan, und von 
der besten und dauerhaftesten Arbeit ist, stehet zu verlausten: desgleichen auch einige eherne 
Ofen. - ; 
weggekoinmen, es ist eine 
, und ist nur ein klein we 
nig
	        

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