Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1772)

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12) Im Regenbogen hinterm Marstall sind ans Johanni und Michaeli einige Logimenter zu ver 
miethen. 
iZ) Bey dem Kauf-und Handelsmann Hr. Jacob Böttncr wobnhaft auf dem Markte ist künftigen 
Michaeli in demHinterhauß vor eine stille Haußhaltnng i Logich bestehend aus Stube, Kammer 
Küche und verschlossenen Holzplatz zu venniethen. 
14) Es siehet das gewesene HünerscheHausi in der Oberstengasse Nr. 76. zu venniethen, und kau 
gleich oder auf Michaeli bezogen werden. 
15) Es will derHr. Registrator Staubsand, in seinem an der Brüderkirche habenden Wohnhaus, 
entweder die unterste oder die 2te Etage künftigen Michaeli venniethen; die unterste bestehet 
in Z Stuben, 2 Kämmet-, einer räumlichen und hellen Küche, und daran befindlichen Speisse- 
Kammer auch Stallung zu Legung Holzes oder Haltung Schweine und einem räumlichen Keller 
' und Boden: Die 2te Etage bestehet in 2 Stuben und daran befindlichen Kammern, nebst einem 
Keller uub Boden. 
16) Bey dem Becker Lampe auf dem Brink ist 7 Stube und Kammer eine Treppe hoch und 3 
Treppen hoch 1 Stube 2 Kammern und Küche zu vermiethen. 
17) Beym Arnold Weitzel in der obersten Entengasse ist vorne heraus eine Stube, zwey Kammern 
und Holzplatz auf Johanni zu venniethen und zu beziehen. 
18) Auf dem Graben in Nr. 416. ist ein Keller, worin Wein gelegen hat, zu vermiethen. 
19) In des Hofuhrmacher Hrn. Nettmanns Behausung vor dem Schlosse ist die zte Etage, in einer 
tapezierten Stube, Kammer und Küche, benebst einer Schlafstelle vor die Magd bestehend, so 
gleich mit oder ohne MeubleS Monathlich oder Quartalsweise gegen einen billigen Zinst zu ver- 
miethen. 
20) Es will der Herr Schmincke sein Wohnhauß in der Müllerstrasse, zwischen dein halben Mond 
und Metzgermcister Schiebeler gelegen auf instehenden Michaelis a. c. beysammen venniethen, 
oderauch allenfals gegen ein annehmliches Gebott verkaufen, und können sich die Liebhaber 
dcsfals bey ihm melden. 
21) Ans der Oberncusiadt bey der Kirche in der Wittib Eskuchen Hausse ist eine Stube und Küche 
zu vermiethen, und ans Michaelis zu beziehen. 
22) In Nr. 119. ohnweit der grossen Kirche in der Mittelgasse ist ein Logiment bestehend in Stube 
und Kammer benebst einem grossen Vorgang sogleich oder auf Michaelis zu beziehen. 
23) In der obersten Gasse in Nr. 13. assecur: ist bey dem Schreinermeister Weiß ein Logiment 
zu vermiethen und auf Michaelis zu beziehen. 
24) In der mittelstenMarcktgasse in Nr.777. ist der Laden, Stube, Kammer und Küche, nebst 
, übrigen Hausraum von Herr Rittershaussen auf Michaelis zu vermiethen. 
25) Der Bürger und Gafthalter Hr. Johann Jost Fahr alhier, hat folgende Logimenteozu vermie- 
then, als: in seinem Hause in der obersten Schaffergasse stehend, in der iten Etage, 2 tape 
zierte Stuben, bey jeder 2 Kammern befindlich, worinneu zugleich ein Privet, nebst Keller 
' und Platz zu Holz. In der zten Etage 1 Stube, 2 Kammern und Küche, und können diese 
, entweder sogleich, oder auf bevorstehenden Michaeli vermischet werden: Fernerim rothen Hirsch, 
• in der Holländischen Gasse in der zten Etage 2 Stuben, i Kammer und Küche nebst Platz zu 
Holz, öie aber nicht ehender als bis instehenden Michaeli vermiethet werden können. 
26) Es hat der Schneidermeister Müller in seinem Hausse in der Mittelgasse einige Logimenter zn 
vermiethen, und können auf Michaeli bezogen werden. 
27) Es will der Hnth-Fabricant Hr. Regenspurg als Curator der Pelzerischen Kinder die unter 
ste Etage in seiner Curanden Behausung, bestehend in 2 Stuben, 2 Kammern, Küche, Kel 
ler, Stallung und Boden auf nächstkommende Michaeli vermiethen, auch kann solches allen- 
fals sogleich bezogen werden. „ „ 
28) In Nr. 184. in I. M. Schmietts Behausung in der Mittelgasse, stehet 1 Kramladen nebst 
Stube und allem nöthigen Laden-Geräthe, wie auch eine. Wohnstube nebst Kammern und Kel 
ler, auf künftigen Michaeli zu vermiethen; auch ist hierin ein Logiment nebst Kammer und 
Küche einzeln zu vermiethen, und kann sogleich bezogen werden.
	        

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