Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1772)

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angeben , ihr Gebott thun, und auf den letzten Glocken schlag 12 Uhr der olmfehlbaren 
cation gewärtigen. Eassell den i/ten Jun. 1772. 
Bürgermeister und Rach daselbst. 
17) Nachdem ad Triftantiam des verstorbenen Bürger und Schmnachermflr. Johann Henrich 
Schweinebraten hinterlassener Erben, zmn Verl auf auf das mehreste Gebott ihres achter vor 
dem Collnischen-Thore zwischen denen Albusstbeu Erben und Schreiuermstr. Krug gelegenen 
Garthens Terminus auf Donnerstag den 2 3 ton Julii schierskünftig pr^üßl'.'rt worden, als kön 
nen diejenige so darauf zu biethen gesonnen, sich in pnefixo vor hiesigem Stadtgericht zu ge 
wöhnlicher Gerichtsstunde angeben, ihr Gebeth thun, und auf den letzten Glockenschlag 12 
Uhr der Adjuükation gewärtigen. Es wird hiermit zugleich bekannt gemacht, daß mit dem 
bereits geschehenen Gebott von 202 Rthlr. der Anfang zum Ausbiethen gemachet werden solle. 
Eüssel den 2gten Jun. 1772. 
Ex Comtnißone Senatus I. g. Roch, Stadt - Secrclarius, 
Der m i e t h - S a ch e n. 
1) Auf dem Töpfenmarkte in der Witwe Fr. Kleinsieubern Haufe, Nr. 838. ist auf dem Haus- 
erden i Stube, Küche und Kammer, in der zweyten Etage, i Stube, Küche und 2 Kammern, 
und auch in der vierten Etage, für eine kleine Haushaltung, 1 Stube und Küche, mit- oder 
ohne Meubeln. auf Michaeli zu vermiethen. 
2) In der obersten Gasse in Nro. 33, sind in der untersten Etage zwey Stuben, wovon eine ta- 
pezirt, sodann in der Zten Etage zwey tapezirte Stuben und zwey Kammern, Küche, ver 
schlossener räumlicher Boden, Holzstall und Keller künftige Michaeli einzeln oder auch beysam 
men, zu vermiethen. 
z) Es hat der Weisgerber Meister Herwig in seinem Hause auf dem Graben die dritte Etage, 
welche aus 2 Stuben, die tapezirt sind, einer Kammer und Küche im Vorderhause, sodann 
aus 2 Stuben und 4 Kammern im Hinterhause, einem Holzstall und einem aparten Keller be 
stehet, zu verbiethen. 
4) In Nro. 752, in der großen Herrenstraße, am Markt, ist Stube, 2 Kammern , und 1 Küche 
in der 2ten Etage, nebst einem Stück Keller, und Holzplatz, sogleich oder auf Michaeli, zu ver 
mieden. 
5) In Nr. 88. in der Mittelgasse ist ein Logis zwey Treppen hoch vorne heraus zu vermiethen. 
6) Bey Hru. Hühner in der Oberstengasse am Truseltcich, ist im Hinterhauß vorne heraus 
eine Stube und Kammer, desgleichen Küche und Holzraum künftigen Michaeli an eine stille 
Haußkalt zu vermiethen. 
7) Vor dem Ahnaberge in Nr. 886. sind 3 Stuben, 3 Kammern, 2 Küchen, 3 Plätze zu Holz zu 
legen, nebst einem kleinen Keller auf Michaeli zu vermiethen. 
8) Auf der Oberneustadt in der Königsstrasse in Nr.z. ist zu Michaeli die zweyte Etage bestehend 
in 2 Stuben, 1 Kammer, durchgängig wie mich iKüche, 2Kammer«, benebstPrivet, rStück 
Keller, über das ganze Haust dm Boden, ein Stall vor 6Pferde, Lbaiten -Kemile, Hoffraum und 
Holzplatz, auch auf dem Haußerden 1 Stube und Küche, dabey noch 2 Stuben gegeben werden 
können einzeln oder bey sammen zu vermiethen. 
9) In des Herrn Wilckens Haust auf der Friedrichsstrasse ist in der bette Etage eine tapezierte 
Stnbe, Kammer, Küche und Platz vor Holz zu legen, mit und ohne Meubles sogleich zu ver 
biethen. 
tv) In der obersten Aiegengasse in Nr. 262. ist eine Stube, Kammer und Küche, vor eine stille 
Haußhaltung zu vermiethen und auf Michaeli zu beziehen, 
n) Auf dem Gouvernementöplatz i»Nr. 114. ist die ganze 2te und zte Etage künftigen Michaeli 
Zu vermiethen. 
Tt z ii)
	        

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