Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1772)

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angeben, ihr Gebott thun, und auf der, letzten Glockenschlag 12 Uhr der ohnfehlbaren AcijiKli- 
cation gewärtigen. Castell den i7ten Inn.' 1772. 
Bürgermeister und Rath daselbst. 
1^) Es wollen des verstorbenen hiesigen Bürger und Brauer Job. Henrich Schweinebraten hinter 
lassene Erben ihren Garten vor dem Todten-Thor, einer Seits an denen Albuschen Erben ge 
legen, und ander Seits an den Schreinermstr. Krug, ans das meiste Gcbott verkanffen, und 
find bereits 2rc>Rtblr. und also io Rthlr. mehr als vorhin gebotten >'ordert, wer nun ein 
mehreres zu geben gesonnen, kan sich bey den Erben melden.' 
D ernii e th - S a d) c 11 ♦ 
i) In der obersten Gasse inNro. 33. sind in der untersten Etage zwey Stuben, wovon eine ta- 
pezirt, sodann in der zten Etage zwey tapezirte Stuben und zwey Kammern, Küche, ver 
schlossener räumlicher Boden, Holzstall und Keller künftige Mrchaeli einzeln oder auch bey sann 
men, zu vermiethen. ^ 
L) Es har der Weisgerber Meister Herwig in seinem Hanse auf dem Graben die dritte Etage, 
welche aus 2 Stuben, die tapezier sind, einer Kammer und Küche im Vorderhause, sodann 
aus 2 Stuben und 4 Kammern im Hinterhause, einem Holzsiall und einem aparten Keller be 
stehet, zu vermiethen. 
z) In Nro. 752, in der großenHerrenstrafie, am Markt, ist Stube, 2 Kammern, und i Kn'che 
in der 2ten Etage, nebst einem'Stück Keller, und Holzplatz, sogleich oder auf Michaeli, zu ver 
muthen. 
4) Hinterm Narb haust bey Herrn Steinmann stehet eine Stube, Kammer und Küche hintenaus, 
mit oder ohne Meubles vor eine stille Haußhaltung, sogleich oder ju Michaeli zu vermiethen. 
5) In der Steinmannischen Erben Behausung ist eine Stube, Kammer und Küche sogleich oder 
zu Michaeli zu vermiethen. 
ö) Bey dem Mi*. Plante in der Königsstrasse ist auf Johanni die belle Etage, bestehend in einem 
Saal, 2 Stuben mit Alcoven und einer Camin-Kammer mit einem Alcoven, so sämtlich tape 
ziert, ferner einem verschlossenen Keller, Küche, Boden und Holzstall, zu vermiethen. 
7) Auf dem Pferdemarkt in Rr. ziz. stehet die erste oder 2te Etage nebst Pferdestall und sonftk- 
gen Bequemlichkeiten, auf Michaeli auch ehender und allcnfalö Monathsweife zu vermiethen. 
8) Auf der Oberneustadt in der Fricdrichsstrasse gegen der Kirche über, sind die zwey den fran 
zösischen Armen gehörige Eck- nndNeben-Behausungeu, und zwar beyde, oder jede besonders zu 
vermiethen, die dazu Lnsthabende können sich deswegen bey dem Ancien hlr. Rollin auf vorgc- 
d ach ter Stadt beliebigst melden. 
y) In der Obersteuftrasse in des Stadtwachtmeister Jagers Eckbehausung stehet die untere Etage, 
welche sich vor einen Kramer oder sonstigen Handwerker wohl schickt, bevorstehenden IobauniS- 
Tag oder sogleich zu vermiethen. , 
10) Der Herr Kriegs - und Dom. Rath Ludemann will in seinem Vorderhauß auf der Oberncustadt 
allster die 2untersten Etagen, zusammen oder einzeln auf Michaeli 3. c. vermiethen, darinnen 
befinden sich io Stuben mit Ofen oder Caminen, worunter 6 tapezierte, nebst vielen Kammern 
2 grossen Kuchen, doppelten Kellern, Stallung, Chaisen-Remisen, Heuboden, Holzplat; und sonst 
aller Bequemlichkeit; allenfalls stehet auch dessen räumliches Hinterhaus zu vermiethen. 
ii) Hinterm Marstall in Nr. 729. aflecur. ist auf Michaeli eine Stube, 2 Kammern, Küche, Keller 
und Platz vor Holz zu legen, vor eine stille Haußhaltung zn vermiethen. 
12) Auf demBrincke bey der Frau Künunelin ist eine Treppe hoch, eine Stube und Kammer mit 
Meubles Monathlich zu vermiethen, und kan sogleich bezogen werden. 
* 3 ) Es siehet das in der mittelsten Marcktgasse an der Svnnen-Apothecke und der Frau von Ro 
den gelegene Vorder- und Hinterhauß, auf künftigen Michaeli zu vermiethen, wer hierzu Lust 
hat, beliebe sich im gedachtem Hause zu melden. . 
14) Unten auf dein Graben, ohnweit des sogenannten Brincks in Nr. Zyy> êcur. ist bey dem 
Ss 3 Schrei-
	        

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