Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1772)

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landesbibuothek 
KASSEL 
WfD & FMr 
vernehlnen. 
2) I» der- Wildemannsgasse in Nr. 747. sind in der untersten Etage, 2 Stuben davon eine tape- > 
zirt mit einem ällkoveü, desgleichen cinc große Kirche mit einer Speisekammer, wie auch 2Kam 
mern , 1 Stall vor 4 Pferde, 1 Boden zu Fourage, und 1 Keller mit oder ohne Meubles: des 
gleichen in der 4tcn Etage eine Stube mir einem Alkoven und 2 Kammern an einen stillen Haus 
halt, zu vermiethen und auf Ostern zu beziehen. - 
g) In der mittelsten Fuldagasse in des Brauer Hermanni Behausung stehet cin Logiment in Stu- * 
de 2 Kammern verschlossenen Gang beuchst Küche zu Ostern zu vermiethen. 
4) Auf dem Markte Nr. 672. ist künftige Ostern vor eine stille Haushaltung, die 2te Etage beste 
hend aus 2 Stuben, Kammer, Küche rrnd verschlossenen Holzplatz, „wie auch einem verschlosse 
nen Platz im Keller, mit Meubeln zu vermiethen. 
5) Bey der Wittib Hagemanniu, wohnhaft in der Unterndnstadt in der Mühlenstraße, stehet das 
Logiment worinnen ein Brauer wohnt zu vermiethen, und kann auf Ostern bezogen werden. 
6) Es ist in der mittelsten Fuldegasse in der Bergerischen Erben Behausung die 2te Etage beste 
hend aus einer Stube, Küche und Kammer, auf Ostern zu vermiethen. 
7) In der Castenalsgasse in der Wittib Weifenbachin Behausung ist auf Ostern ein klein Logiment 
mit Kammer und Küche zu vermiethen. 
8) Es wollen die Ostheimische Erben in der Mittelgasse gegen dem Stockholm über in ihrer Be 
hausung z Etagen künftige Ostern vermiethen. 
9) Beym Glaser Mstr. Hoeckel in der Castinalsgasse, sind einige Logimcnter zu vermiethen und 
auf Ostern, eins aber allenfalls sogleich zu beziehen. 
10) In der Oberstengasse in des Brckermeister Ulmars Hanse, ist eine Stube, 2Kammern, und 
Küche vorne heraus, zu vermiethen. 
I l) Es will der Rathsverwandte HerrBechtin der Unternensiadt vor der Fuldabrücke in der iten 
Etage, 3 Stuben, 3 Kammer«, 3 Küchen einzeln oder zusammen auf Ostern vermiethen. 
12) In der Oberstengasse in Nr. 77. ist Stallung vor Z Pferde nebst 2 Boden für Fourage und ei» 
ue Stube für den Bedienten zu vermiethen. 
iz) Bey der Frau Eschcrichen an der mittelsten Marktgassen Ecke, stehen zwey Etagen einzeln oder 
beysammen zu vermiethen. 
14) Auf hiesiger Oberneustadt in der grossen Friederichöstrasse, in Nr. 63. ist die unterste Etage, 
so besonders für einen Kaufmann wegen der besten Lage, mit den räumlichsten Gcwölbern undGelaß 
zum Waaren-Magazin versehen ist, oder auch für einen Becker und Brauer, desgleichen zu einer 
Gasthaltereyund zum logircn, indem dabey Stalle vor 24Pfcrde gegeben werden können, schicklich 
ist, zum Theil sogleich, nebst noch unterschiedlichen Logimentern, zu vermiethen. 
15) Bey dem Weiuwirth Hrn. Burkart, an der Fulda Brücke, sind vor ledige Personen 2 Trep 
pen hoch, eine oder auch 2 Stuben mit Kammern und Küchen, so selbige verlangt werden, mit 
oder ohne Meubles,- monatlich, oder quar-taliter zu verlohnen, und kann täglich bezogen wer 
den, eine Stube davon ist mit neuen Tapeten versehen. 
16) Es will der Huth-Fabriquant Hr. Regenöpurg als Curator der Pelzerischen Kinder die unter 
ste Etage in seiner Curanden Behausung, bestehend in 2 Stuben, 2 Kammern, einer Küche, Kel 
ler, Stallung und Boden, imgleichen noch 2 Etagen im Hinterhanß, jedes eine Stube, Kammer 
und Küche zukünftige Ostern vermiethen. Jmgleichen siehet in des Huth-Fabriquanten Herrn 
Regenöpurgs Behaussung eine Stube, Kammer und Küche auf instehende Ostern zu vermiethen. 
17) Auf der Oberneustadt m der Königsstrasse bey Herrn Hofmeister Wolff in Nr. 7. sind einige 
Logis auf Ostern, mit und ohne Meubles zu vermiethen. 
!8),In einem wohlgelegenen Hause auf dem Markte wie auch meinem in der Mittelgasse worbey 
räumliche Stallung befindlich, nicht weniger in einem Hause auf der Oberneustadt in der Kö 
nigsstraße, sind Etagen zu vermiethen; und sogleich oder auf Ostern zu beziehen. 
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