Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1772)

i r 6 
Weg. z) Acker 8 Rutben beym Hcilgeuborn. 6) 4 Acker am Wartenberge, zwischen denen 
Gunstischen Erben. 7) i-z Acker tg Ruthen, jenseit der Schcncken Bierstanue, langst derOber- 
Aellmarschen Strasse.- 8) 3 fH, Acker im Mittelfelde. 9) 4» Acker 5 Ruthen ebendaselbst, io) 
Acker 7 Ruthen ebendaselbst und zwaren diese drey letzte Stücke in einer Breite dnrch den 
Fuß auch alten Wege hergelegen, von Obrigkeit und Amtswegcu an den Meistbietenden verkauft 
werden: Wer nun hierauf bieten will, kann sich Donnerstags den Uten Juuii schierskünftiq 
vor hiesigem Stadt-Gericht angeben, sein Gebott thun, lind auf den letzten Glockenschlag 12W 
der ohn fehlbahren Adjudication gewärtigen. Castell den 27 tcn Märtz 1772. 
Ex Coimnijsione Senatus, I. 8. Kod), &U\bU Secret ariits. 
5) Es wollen des verstorbenen Sattlermeister Brauns Erben ihr ererbtes Land auf dem Mün 
chenberg, zwischen dem Metzgermstr. Kniest, und dem Herrn Postverwalter Nebeltau gelegen, 
verkauffen, und sind bereits 40 Rthlr. darauf gebotten, wer nun ein mchrcres zu geben geson 
nen, der kann sich bey dem Sattlermcistcr Braun auf dem Graben, oder bey dem Herrn Licen- 
tiat Heppe als dem Curator, melden. 
6) Es will die Frau Pfarrin Wiek gebohrne Haaß ihren Fischteich in dem Heynbacher Felde in 
der Frommershauser, Sinnncrsbanser und Hohenkircher Feld-Mark gelegen, mit Wasser zè Acker 
26' Ruthe überhaupt mit dem Damm 5 Acker 11 Ruthen groß, so Anno 1753. erst neu ansge- 
graben, der Damm verbessert und überhaupt in rechte,n guten Stande sich befindet, gesundes 
Brunnen-Wasser hat, und zur Fischzucht wegen der Tranke von obgedachten z Genwinde Koppel 
HntheHecrdc an Nahrung einen reichem Zufluß hat, mithin bey der Besetzung , so alle z Jahre 
geschiehet io Schock Karpen und 2 Schock Hechte ernähren kann, aus der Hand verkauffen. 
Bey de,n Kriegö-Pfennig-Amts-Kexilkrator Hrn. Wagner lind die nähere Conditioner zu erfahre», 
auch der Riß davon einzusehen. 
7) Du Sandcrshansen stehet das Wirthshanß, zum rothen Hirsch genannt, welches aus einem 
wohlgebauten Hanse worinucn 4 Stuben, 5 Kammern und z Keller, einer grossen Scheure, Stal 
lungen vor 36 Pferde, einem Baumgarten, einem Küchengarten, noch einem grossen Grabegarten, 
und 2Acker gut Land bestehet, aus der Hand zu verkaufen, und sind nun izoo Rthlr. gebotten 
worden. 
r) Es will die Wittib Staudin und Schumacher Gödel allster ihr gemeinschaftlich habendes Wohnbau- 
vorder Schlacht zwischen dem Kaufmann Herrn Bindernagel und dem Beckermeister Willcnstein 
auf bescheidsmaßige Fürstl.Stadtaerid-tsErlaubniß, aus freyer Hand verkaufen, und sind über da» 
Gebott derer looQRrblr. 50 Rthlr. mehr und also iozo Rthlr. gebotten worden, wer nun ein mcb- 
rereo zu bieten Willens, kann sich bey denselben melden, und die nähere Eonditiones vernehmen. 
y) Es wollen die Bohlenischen majorenne Erben ihre genieinschaftliche alhier in der Fischgaffe, 
zwischen den, Schumacher Gdbell und dem Rheinfelsirr Bierbrauer Deinet gelegene Behausupg 
sodann einen Garten vorm Weserthor, einer Seiko an dem Bäckermeister Werner und anderer 
Seits an den,Herrn Steuer-Rath Lorentz gelegen, verkaufen, und sind auf das Haus idooRtlst. 
auf den Garten aber 160 Rthlr. gebotten ; Wer eiu mehvereö geben will, meldet sich bey dem 
Stadtger. Actuario Hrn. Arnclnng. Castell den 7tcn April 1771. 
rc>) Es soll des.'Job. Hcnrid) Jcken zu Grofcnritta fein halb Viertel Hüffen Land, so gnädigster 
Herrschaft Dienst- und Zehnd- dein Stisst St. Martini aber Zinßbar ex Officio an den Meinst- 
bietenden öffentlich verkauft werden. Wer nun darauf bieten will, der kan sid) in dem dazu ein 
für allcmabl auf den 2yten Juuii anberahmtc» Licitations-Temdn auf hiesigem Landgericht an 
geben. Cassell den 2üten Märtz 1772. 
ci) Es wollen die Gebrüdere Pfennig ihre in der Unterneustadt, in der Langenstrasse, zwischen den^ 
Mezgermeister Koch^ind dem Schmied Thielen,an« gelegene Eckbehausung, gegen ein aunelmi- 
lid)es Gebot verkauften, diejenige, welche dazu Lust haben, belieben sich bey obgedachten Gcbrü- 
deren desfqls zu nuldcu» 
' : - W)
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.