Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1771)

A- k 07 ) -ft 
H §> fiiil jemand fine zweyjitzige Chaise ¡u verkaufen, welche in der Skadk und aikf Reisen kan» 
gebraucht werden^ 
7 ) Herr Hagen aufm Graben an der untersten Entengasse wohnhaft, offerirt, als bestellter Mit- 
Collecteur zur Hochfürstl. hiesigen garantirten Zahlen-Lotterie, einem jeden seine Dienste in allen 
Anen von Einsätzen dieses Lotto, wovon bey ibme die Plans zu haben sind. 
8) Beym Kaufmann Hr. Henrich Ludwig, wohnhaft neben dem Rathhanse, sind Billets von der 
gnädiast garantirten Zahlen-Lotterie, Lotto di Genua genannt, wie auch von der izten hiesigen 
gnädigst garantu ten ordinairen Lotterie so wohl ganze, halbe als viertel Loose, auch noch Kaufioose 
von der Hannoverschen Lotterie, so wohl ganze, halbe ale viertel Loose zu haben. 
6) Der Marktmeister Hr. Lenere Collecteur bey Hochsüistl. Lotto, des Comtoirs Nro. 31. wohne 
haft auf hiesiger Obernenstadt in der Köntastraßen, in des Fuhrmann Kropffs neuerbau e n Hause, 
' thut hiermit jedermann zu wissen, daß er bereits seine Collecte erösnet hat, und nach Belieben, 
laut Plans dieser Zahlen-Lotterie, bey ihm eingesetzt werden kan. 
rc>) Beym Kaufmann Hr. Kramer werden zurrten Ziehung der hiesigen neu errichteten Hochfürstl. 
gnädigst garantirten Zahlen-Lotterie, nach Masgabe derer bey Ihme zu haben seyenden Plans 
- bereits die Einlagen angenommen, und belieben sich diejenige, so zu diesem Lottospiel Lust haben- 
deßials bey Ihme zu melden. Auch sind bey Ihme zur neu Classe izren hi sigen Armem Wayscn- 
- und Findclhaus Lotterie ebenfals ganze, Halde und viertel Loose a i Rthlr. a 12 Ggr. und a 6 
Gar. zu haben. 
r 1) Der Hos-Musicus Hr.Tanber, Collecteur bey Hochfürstl. Lotto, des Comptoirs Nro.r.aufdem Gras 
- ben in des Hr. Doctor Dolanis Behausung 2 Treppen hoch wohnhat, macht hiermit bekannt, 
daß er bereits seine Collecte erösnet, und nach Belieben eingesetzt werden kan, auch sind für die 
des Lotto noch nicht kundige Liebhaber Loose a 6 Albus von 4 Numern, und a 13 Albus 4 Jpl. von 
5 Numcrn zu haben: anbey erbietet er sich ron Personen von Tistinction auf Verlangen die Ein- 
' sätze in Dero Wohnungen.anzunehmen, und mit allen zu verlangenden Erlanternngen zu dienen. 
12) Br-dem Kaufmann Hr. Job Eskuchen inder Müllerftraße , werden von der gnädigst -gar 
rantirtin neuen Zahlen-Lotluie, Lotto di Genua , Einsätze auf einzelne Nro. Amben, Ternen, 
- Qua lernen, im gleichen auch auf Ambo Secco, Ternv Secco, und Quälern 0 Seceo, angenommen, 
sodann sind bey demselben ron der gnädic st garantirte» iZten Armen- Waysen- und Findel- 
Haus-Lotterie iterClasse ganze, halbe und viertel Loose zu r Rthlr. >6. und 8Alb. zu haben. 
rz) Ein grosses französisches Bettgestell mit einem seid neu Vorhang, oder auch ohne den Vorhang, 
imaleichen ein grosser starker Mehlkaftenvon Eichen Holz, in welchem das Mehl von io Viertel 
Frucht verwahret werden kan, stehen aus der Hand zu verkaufen, die Kauflustigen können frchdcsr 
halb auf der Obernenstadt in der Königsstraßc m Nr. 11. melden. 
14) In der obersten Schaffergaffe bey dem HandclkmannHrn.Bernhard ist zv haben: extra fcinSpelzen- 
mehl 10 Pf. vor j Rthlr., fein Weitzermebl 14 Pf., vrdinair ditto .8-Pf., Strasburger Pu 
der 9 Pf., feine Pcrlegerste 8 Pf-, Reiß 16 Pf. süe i Rthlr., desgleichen verschiedene Corten 
Rauch-und Schnupf Toback, als sem Ce vaster, petik Canaster, Holländer nnd Strasburger 
Rappee, fein und vrdinair Donco, Hanauer San; Sauce, fein Pariser best St. Omer, mit und ohne 
Bley in Dosen, wie auch lk-ee, Caffée, Gandas- und Brodtzrcklr, verschiedene Corlen feine 
Lud vrdinaire Gewürze, Baumöl, Rüböl und Trahn, alles IN irischen Waaren undcivilcn Preisen. 
- Don Fadcnmideln in »viertel und achte!Kistgcn hat er mit dem eisten auch zugewanen, und kann da 
mit bestens andienen. - - - 
15) Es macht der Hr. Philip Stumpff bckant, daß er sein Logis verändert, und nunmehro aufdcm 
Pierdemarkt, in des CanzelistHrn-Skaubefands Behausung zu finden, er offerirt sofort allerhand 
Sorten gute Weine um billige Preise. 
16) In der Fr. Landre Nebcnhause auf der Obernenstadt, hat die Wittib Mkßing das berühmte 
Dresdner oder Crusische Fluß- und Wundpstaster, und der Tapezier Bastri drey grüne überzogene 
Stühle zu verkaufen. 
17) Der Handelsmann Hr. Gcorgl Bstanbigvvn Maynz avertirt hiermit, daß alle diejenige,wels 
. . che
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.