Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1771)

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ft) Auf hiesiger Oberueusiadt auf dein Carlsplatz, ist in der Frau Landre' Neben-Hau-, unten eine 
Stube, eine Küche und ein Holzstaü, so gleich Zu vermieden. 
12) BeymIudenbrunnen 78z. steht eine Stube und Kammer so gleich zuvermiethen, rskanallenfals 
auch ein Bette dabey gegeben werden. 
Bediente, ss verlangt werden. 
1) Es wird bey einem Posamentirer ein Bursch in die Lehre verlangt. 
Personen, so Dienste suchen. 
j) Ein junger Mensch, welcher schon mehr gedienet, und mit gutem Attestat versehen ist,cherfran« 
zösisch spricht, rechnen, schreiben, rastren, Dames und Herren frisiren kan, sucht Dienste im 
oder außerhalb Cassel. 
2) Ein Mensch, welcher schon mehr gedienet und mit guten Attestaten versehen, und im Rastre» 
wie auch Frisiren der Herren als Damen sehr geübt ist, suchet wieder dergleichen Dienste. 
Capiralia, so zu lehnen gesucht werden. 
0 Es suchet jemand alhier in Cassel z oder 400 Rthlr. gegen gerichtliche Hypothek aufzunehmen. 
r) Es sucht jemand 250 Rthlr. gegen stchere und gerichtliche Verschreibung aufzunehmen. 
Capital, so au?zulehnen. 
I) Ein Capital Pupillen - ©d&er ist bey dem Sattlermstr. Ioh. Philip Schneider Senior gegen ge 
richtliche Obligación zu verlassen. 
Notificationes von allerhand Sachen. 
J) Nachdem zum Behuf der hiestgen Herrschaftl. Agathöffer Brandcweins-Drennerey, magere Och« 
sen zur Mästung angekauft werden sollen ; So hat man solches hierdurch dem Publico bekannt 
machen wollen, damit sich diejenige, welche dergleichen Ochsen zu verkaufen Willens sind, auf ob« 
bemeldter Brandeweins. Brenuerey bey dem Verwalter Führinq melden und nach geschloffenem 
Kauf, auch geschehener Ablieferung, der so baldigen baaren Bezahlung versichert halten. 
s) Es soll Dienstags den 8ten Octobr. Nachmittags um 2 Uhr in des Brauer Keßler Behausung 
vor dem Ahnaberge, verschiedenes hölzern Hausgerathe, Leinen und Wciberkleidungcn an die 
Meistbietende gegen baare Bezahlung verauctioniret werden; wer nun hiervo» etwas zu erstehen 
gesonnen, kann sich daselbst einfinden. 
3) Es wird ein Wmdofen zu kaufen verlangt welcher noch in gutem brauchbaren Stande, mit Röh 
ren und allen darzu gehörigen versehen ist. 
4) Nachdem aus der Weisensteiner wilden Baumschule citu gewisse Anzahl ausländischer Pflänzlinge 
von verschiedene Sorten, als Platanus, tyroler Fichten, ^rbor vlrae» orientalische Pappeln, ven 
schiedener Sorten Ahorn, LerchenDaume, amerikanische Vogelkirschen, LordWeymuths SicOien, 
rothe Cedern, Edel- und Roth-Tannen, Linsenbäume, americanssche Eichen, Hülsen oder Stech« 
Palmen, auch süßen Castanien, allerley blühende Stauden-Gewächse von Rosen, Jasmin und 
bester Sorten Eyrenen zu verlassen sind; Als wird solches hierdurch bekannt gemacht, und ha« 
ben sich diejenige, so dergleichen Lust zu kaufen haben , bey dem Hrn. Obristen von Gohr der 
weiteren Anweisung halber alhier zu melden. Cassel den zoten Sept. 1771. 
5) Es soll Montags den 7tcn Octobr. schierskünftig alhier auf dem Rachhause einige Kleiderschränke, 
ein Comtoir und einige Tische, desgleichen Kupfer, Zinn, Mcßing, Porcellam auch Gemählde 
auf das mebreste Gebort gegen baare Bezahlung verauktionier werden : Wer hiervon etwas zu 
erstehen gesonnen, kann sich Nachmittags um 2 Uhr daselbst cinfinden. Cassel den rten Octobr. 
1771. I. F. Koch, Vig. Commifl'. j 
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