Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1771)

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v C 4 ptUIt4 / so zu lehnen gesucht werden. 
c) Es suchet jemand alhier in Cassel z oder 420 Rthlr. gegen gerichtliche Hypothek aufzunehmen. ^ 
Notifikation von allerhaird Sachen. 
1) Nachdem zum Behuf der hiesigen Herrschaft!.Agathöffer Brandeweins-Vrennerey, magcreOch- 
sen zur Mästung angekauft werden sollen ; So hat man solches hierdurch dem Publico bekannt 
machen wollen, damit sich diejenige, welche dergleichen Ochsen zu verkaufen Willens sind, ans ob« 
bemeldter Brandeweins»Brennerey bey dem Verwalter Führing melden und nach geschlossenem 
Kauf, auch geschehener Ablieferung, der so baldigen baaren Bezahlung versichert halten. 
2) Mittwoch den 2ten Octobr. und folgende Tage soll auf Ansuchen derer Testaments Erben des 
Hrn. Obristen Graf Henkels, eine wohl conditionirte Berliner Kutsche, nebst verschiedenen wol 
lenen Kleidungsstücken, öffentlich an den Meistbietenden veraucrionirt werden. Wer demnach' 
hiervon das eine oder andere an sich zu bringen Lust hat, kann sich in besagten Tagen, Nachmit 
tags von Glock 2 bis 6 Uhr, in hiesigem Wirthshaus, zur Stadt Amsterdam einsinden, und des 
Zuschlags, auch jedesmal des andern Morgens der Verabfolgung derer erstandenen Sachen, ge: 
gen baare Cassenmaßige Zahlung gewärtigen. Allermaßen ohne solche an niemand nichts verab 
folget, vielmehr die erstandene Sachen, auf Kosten und Gefahr des Erstanders, nochmals aus« 
' gebotten und verkauft werden sollen. Witzenhausen den ge ten Aug. 177 r. 
Bey dem Kriegsgericht des Hochlöbl- v.Schlottheimischen Dragoner Regiments 
Motz, vig. Commiss. 
g) Es wird ein Windofen zu kaufen verlangt welcher noch in gutem brauchbaren Stande, mit Röh 
ren uud allen darzu gehörigen versehen ist. . ' 
4) Der Hofuhrmacher Hr. Stietz macht hierdurch dem Publico bckant, und bittet einen Jeden, 
seinem Soli» Adam Stietz nicht das geringste zu borgen, es bestehe solches in Geld, Waaren, 
Wein, Bier oder Brandewein, auch nichts von demselben in Versatz anzunehmen , indem es sich 
sonst ein jeder sclbsten beyznmessen hat, wann auf keine Weise solches wieder vergütet werde. 
5) Ans der Oderncnstadt in Nro. 63 stehet guter Vraunschwciger Hopfen 7 Pfund vor 1 Rthlr. zu 
verlassen. 
6} Es hat jemand eine zweysitzige Chaise zu verkaufen, welche in der Stadt und auf Reisen kann 
gebraucht werden. 
) 4 Pfund feinen Flachs für 1 Rthlr. ist auf hiesiger Stadtwage in Commißion zu haben. 
J) Beym Kaufmann Hr. Henrich Ludwig, wohnhaft neben dem Rathhanse, sind Billets von der 
gnädigst garantirtcn Zahlen-Lotterie, Lotto di Genua genannt, wie auch von der iz ten hiesigen 
gnädigst garantirte» ordiuairen Lotterie so wohl ganze, halbe als viertel Loose, auch nochKaufloosü 
von der Hannoverschen Lotterie', so wohl ganze, halbe als viertel Loose zu haben. 
H) Es ist das oben auf dem Pferdemarkt gelegene Thoinasische Haus um eine gewisse Summe Gel 
des verkauft. Wer nun hieran was zu fordern, oder näher Käufer zu seyn vermeinet, derselbe 
fvm siYsi in Recbtens melden. 
Findelhaus 
ri^Der HosiMusicus Hr.Tauber,Eollecteur bey Hochfürstl. Lotto, des Comptoirs Nro.i. aufdcm Gra 
ben in des Hr. Doctor Dolaeus Behausung 2 Treppen hoch wohnhaft, macht hiermit bekannt, 
baßer bereits seine Collecte eröfnet, und nach Belieben eingesetzt werden kan, auch sind für die 
-es Lotto noch nickt kundige Liebhaber Loose a 6 Albus von 4 Numern, und a 13 Albus 4 Hl. von 
< Numern zu haben: anbey erbietet er sich von Personen von Distinetion auf Verlangen Die Ein 
sätze in Dero Wohnungen anzunehmen, und mit allen zn verlangenden Erläuterungen zu drcnen. 
* 12) BkH
	        

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