Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1771)

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* Ittengaèîrett willeüs sind, bey dem ñe^árore der Mrstlrchêts Kriegs- Nttd Kvmàê 
Kammer Herr» Euler sich melden, uuï> bií Condicionen auch weitere Entschließungen dem Be 
finden nach vernehmen. ' 
L) Der Vermöge des von Fürst!. Kriegs- und Domainen-Cammcr erhaltenen Befehls zu össentlir 
.cher Verkauffuug sämtlicher in hiesigerWildpreths-Schirrre vorhandener Wildpretys- Haute und 
Lnhfclle auf Mittwochen-cn 28ien huju8 angesetzte Termin, wird denen Kanstnstigen hierdurch 
-zudem Ende bekannt gemacht, um sich besagten Tages gegen 9 Uhr Vormittags in der Wild, 
< xreths-Schirue einzusinden und das weitere zu vernehmen, wobey zur Nachricht dienet, daß die 
- Vcrkauffmrg nicht anders als gegen baare Bezahlung geschiehet, mithin die erstandenen Wild- 
- prets-Hauthe und Rohfelle ehender nicht, bis solche würklich geleistet worden, verabfolget wcrdM- 
Caffcll den 6ten Aug. 1771. 
Vi§. Cow.m. 8Lbminclce» IleNmeriLh. 
z)- I« der jetzigen August-Messe sind im Mcßhaus in der Herrschaft!. Mesiinas- nud Knpfcr-Dou, 
tique allerhand Meßings- und Kupferwaaren, als schwarzen- und blanken Lattun, meßinqen Kessel, 
Eymcr, Reiben, Erbs- und Handseihen» wie auch kupfern Wasch' und Theekessel, Castrollc«, 
Kochtöpfen, Wasserstannen, Eymer und Tartenpfannen, nm civilen Preis zu haben. 
4) In dieser Oberncustadter Caffelischen August - Messe, ist auf dem grossen Meß- 
, zrlatz unter der neuen Gallerie in dem Gewölbe Nr. 25. beym hiesigen Kaufmann Hrn. Henrich 
Ludwig alles in den billigsten Preisten zu haben, ordinarr Bettzwiüiqzu 1 o r achtel, ¿viertel und 
^viertel breit, feinen Holländischen Bettzwillig, sowohl roth als blaugestreift, zu9nu. i2vi rf: 
¡ tel breit, als auch alle Sorten gestreiften rothen als blauen Bcttbarchend, zu i u. zachtel u. 6vier- 
tc! breit, auch fein 6ricrtel breiten holländischen Bettbarchend, alle Sorten gestreifte Berliner und 
i gewürfelt Frantzleinen, ferne gestreifte und gcköppcrte Canevas, wollene Cottune- und zitzcne Bett 
decken, sowohl vor 1 als 2 Personen , Tisch - und Tafel-Service mit 12 und r8 Servietten, 
! Schiertücher, Cammertüchcr, Ncffeltücher, sowohl glatt als gestreift, feiner loviertel breiter wei-^ 
. ser Cotun, ein schön Sortiment neuer Desseins von Cotnn und Zitzen, Bett - Federn zu alle« 
c Sorten, Pstanmen-Fcdern z Sorten, Greißlcinm von diverser Breite um darauf Zimmer denta 
len zu können, nebst einem schönen Sortiment neuer Desseins von gemahlten Pöckens und Wachs: 
; leinen Tapeten, reine Eydcrdauncn, wie auch 5viertel und 6viertel breit sowohl Wahrendovffer 
< Haußmach- und Schlesinger Hembder- und Vorhang-Leinen, Couleurte Tamis vor Frauenzim 
mer-Kleider, nebst mchrern Waaren. Seine Wohnung ist aussen, Marckte neben dem Rathhaus. 
5 ) Die seit etlichen 20 und mchrern Jahren, wegen rhren besonders heilsamen Würkungeu, im- 
Ruf seyende ächte Ailhandifche Laxir-Pnlvcrs, sind nunmehr auch hier bey Herrn Hagen auf dem 
Graben, an der untersten Entengasse-Ecke wohnend, das gesiegelte Paqnet von io Prisen, um 
»2 u. ihatbcn Livre Französisch, oder z Rthlr. 8 Alb. 2HIr. uudiede Prise um 10 Alb. 6Hlr. 
hiesig Geld zu haben, uud darüber die gedruckte Unterrichte bey demselben einznsehn: Derselbe 
ist auch bevollmächtiget, davon eine gewisse Anzahl Prisen, dcnenKranken Armen umsonst mitzu 
theilen. Ebcnfals sind jetzo bey ihme noch gute Jrrläudische Butter, 6 u. ihalb Pf. vor i Rthl. 
. nnd feine Taroc-und Piquet Karlen, erstere zu z u. ^viertel Rthl. und letztere zu 21 u. idrittcl 
-Alb. das ungcsiegeltr Dutzend, gesiegelt aber jedes Dutzend 2v Alb. höher, zu haben. In Zeit 
ron 4Wochen wird man bey demselben auch reinschmeckenden Casse, von z i, zi u. iHalden, 321 
und Z2u. ihalben Rth!r. die looPf. gegen baare Zahlung, vorfinden. ' 
6) Herr Boas macht hiedurch bekannt, daß bey ihm m dieser hiesigen Meße auf der Oberneustadt 
gegen dem schwarzen Adler über in Herrn Bertrandt Bchaussung verschiedene ganze und halbe 
Cottune,. feine und ordinaire Zitze von schönen Musters in Commißiou sowohl Ehlen- als ànch 
wkisse ro 2 15pro Cene geringern Preises gegen Contante Zahlung zu haben sind. 
7 ) Demnach der Hr. Stumpf diesen Michaelisrag ausziehtt, nud ihm der Vorrath seiner Weine 
j. deswegen beschwerlich fallt, so wäre er gesonnen, etliche Stück zu verkauffen, als Rüvrsbcimer, 
"ud Hpchheimer $, gfr/ »gd 489er, die Proben können m öcr Müllergassr in -er W/ki> 
nerycyen Behmlssnng vor den Fässern genommen werden. . '
	        

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