Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1771)

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A In der Müllerstrasse in der Wernerischen Behausung ist eine ganze Etage, bestehend an- 2 Site* 
den, 6Kammern, 2 Küchen, 2 Keller, l Pferdeftall und i Boden, einzeln oder beysammen mit 
oder' ohne Menbles zu vermielhen, und kann allenfalls sogleich bezogen werden, bey der Fr. Post- 
halten» Dogtlanderin in selbigem Hause ist sich deshalb zu melden« 
7) Iu des Gürtler Biermanns Behaussung vor der Brüderkirche, ist in der Zten Etage eine Stube 
eine Kammer, eine Küche, und Raum im Keller vor Holz zu legen, zu vermielhen, und ist sich 
deshalb bey dem Sattler Schuncke als Vormund zu melden. 
8) Auf dcm Marckt, in des Hofkürschner Wäck Behausung stehet die 2te Etage, nemlich eine Stube 
'«Kammern, verschlossene Küche, Speisekammer, Keller und Boden aut Michaeli zu vermielhen. 
9) In der Oöerstcngasse bey der Wittib Schmnllin ist die unterste und oberste Etage nebst Keller 
und Boden aus Michaeli zu vermLethen. 
10) In Nr.76. auf der Oberneustadt in der Weinbergerstrasse, ist. die mittelste Etage, bestehend in 
einer tapezierte» grossen Stnbe, einer grossen tapezierten Kammer, benebst einer kleinen Kammer, 
' Küche, Keller und Boden zu vermielhen, und kann in 4 Wochen oder Michaeli bezogen wer 
den; wer dazu Lust hat, kann sich beym Kaufmann Herrn Martin aus dem Graben wohn 
haft, melden. 
n) In des Huth-Fabriquant Herrn Regenspurgs Behausung ist ein Logis mit oder ohne Men» 
blcs zu vermielhen, und kann sogleich bezogen werden. 
12) In einer gelegenen Strasse, ist ein bequemes Logis vor eine Fabrique, vnd poch ausserdem eia 
Logiment vor eine kleine Haußhaltung oder einen ledigen Herrn mit- oder ohne Mcubles auf Mi 
chaeli zu vermielhen. 
13) Am Steinwege Nr. 204. ist im Hinterhauße die 2te Etage auf Michaeli zu verlassen. 
14) Es will der Schumacher Biermann beym Judenbrnnnen in seinem Wohnhauß in der zweyten 
Etage vorne heraus z Stuben, 2Kammern, i Küche nebst einem kleinen Boden, einzeln oder 
beysammen aus Michaeli vermielhen. 
15 ) In der untersten Ziegengasse Nr. 251. stehet ei» ganz Vorder- und Hinterhauß auf künftigen 
Michaeli zu vermielhen. 
*6) In der obersten Ziegengasse in Nr- 262. ist eine Stube, Kammer und Küche auf Michaeli zn 
beziehen. 
17) In der obersten Entcngasse in Nr.27z. eine Treppe hoch ist eine Stube und Kammer zu vcn 
miethen. 
*8) In der Oberstengasse im Dexbachschen Hause am Kaufmann Hrn. Lange gelegen, ist vorstehenden 
Michaeli in der untersten Etage i Stube, Kammer daran, grosse Küche, Fruchtbodcn, ein grosser 
Stall, darüber ein Boden, Hönerhof, 2 Schweinestalle, ein Chaisenplatz, 2 grosse Keller zusam 
men zu vcrmiethkn: so wie iu der 2tcn Etage eine Stube und Küche, in der Zten Etage eine 
grrise Stube, Kammer, Alcoven tapeziert, Platz zu Kochen, zusammen: und in der 4ten Etage 
2 Stuben, 2 Küchen, benebst Gang zusammen oder einzeln ebenfalls auf Michaeli zu verrniethem 
% In des Herrn Raths Prizier Behaussung Nr. 84z. sind 2 Etagen einzeln oder beysammen auf 
^ künftigen Michaelis zu vermielhen. 
-0) des verstorbenen Metzger Sängers Behaussung ist auf instehenden Michaeli eine Etage zu 
2 Partien, eine Stube vorne heraus benebst 2 Kammern und eine Küche, desgleichen eine Stube 
ytntenaus vor eine einzelne Person nebst Küche zu vermielhen. 
-l r® dem Mctzgerinstr. Hildcbrand ohnweit dem Schlosse, zwischen den Goldschmieden Herrn 
borsten und Wiskemann gelegen, ist ein Logis bestehend in einer Stube, Kammer und Boden zu 
vermuthen. 
2 n der Oberstengaffe ist eine Stube mit Mcubles zu vermielhen, und kann gleich bezogen 
werden. 
des Kaufmann Herrn Langen Behaussung in der Oberstengasse ist eine ganze Etage, beste- 
khl in Z Stuben, Z Kammern, Küche, Keller, Platz vor Holz und einem Gang auf Michaeli, 
v") eure halbe Etage in 2 Stuben, 2 Kammern, i Küche bestehend sogleich zu vermielhen. 
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