Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1771)

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17) ñs sol Schuldem« cgeu deschiesiqeu Hasser-Milllers Durckbard Schröders foofttfltinfí fyaftr: 
Mühle (welche in einem Mahl- und Schlaqqang bestehet, und dem Stifft Zkauffnnqen gegen i5». 
8 ithlr. Capital verhypothecirct ist) samt Stallunn und zwey Garten im hiesigen Ort gelegen, ver- 
kaust werden; Nachdem nun in dem andeute gestandenen lUrarions-Termin darauf 44; Rthlr. 
^ und dem 7s Jahr schon alt seyenden Hasser Müller Durckbard Schröder den freyen Lebensläng 
lichen Sitz in der Mühle zu gestatten, qebotten worden; So wird dieses dem Publico hiermit de- 
Endes bekannt gemacht, daß wer ein mchrercs zu bieten gesonnen, sich in Termino den 2ten Aug. 
nachftkommeud beym Fürst!. Amt allhier erscheinen, sein Gcbott anbringen, und der Memstbie- 
tende des ohnfehlbareu Zuschlags gewärtigen solle, wie sich dann auch diejenige, so an gedachter 
Mühle, sit ex quocungue capite rechtliche Ansprüche zu machen vermcynen, in praeñxo ebenfalls 
' vor hiesigem Amt lub praejuäicio iuris zu melden haben. Abterode de» 24ten May 1771. 
F. H. R. Amt daselbst. 
18) Nachdem Ostwald Dilcher, das von Henr.Giesen, alhier zwischen George Vockeroth nudGeor- 
ge Auel gelegenes Wohnhauß nebst den dazu gehörigen Garten nicht bestreiten und dieKaufgelder 
nicht aufbringen kann, als wird solches hiermit nochmahls öffentlich ausgeholten und Termmur 
Ucirationis auf Dienstag den lten Oetobr. kl. 3. anberahnlet, in welchem diejenigen, welche zu 
kauffen willens sind besagten Tages aus hiesiger Gerichtstube zu erscheinen, ihre Geboth zu 
thun und alsdann des Zuschlags zu gewärtigen haben. Und weil auch des gedachten Henrich Gie«, 
sen Vermögen zu Befriedigung seiner Creditoren nicht anreichig, so werden zugleich diejenigen, 
welche an diesen Henrich Giesen zu fordern zu haben vermeinen, auf oben benennten Tag perem- 
torie und fub poenai prapcluilonis zu Berichtigung ihrer Forderung, hiermit citiret. Elbersdorf 
den i8ten Iunii 1771. ' . 
■ Lindauisches Gericht, G. S. Blume. 
19) Zu Wchlheyden stehet das ehemahlige Friedrich Di-emarsche Witthshauß in z Linden, Nr 59 » 
mit allen Zubehör, Recht und Gerechtigkeiten, aus freyer Hand vor ein annehmliches Gebott zu 
vrrkauffcn, und kann zugleich gegen Hypothec ein ansehnliches Capital darauf stehen bleiben, auch 
wäre solches Haus mit der Wirthschaft ans 2 oder 4 Jahre gegen Caution, und jedesmahliger 
halbiährigen Entrichtung des Locarii, zu vermiethen. Bey dem Eigenthümer selbst auf der Oden 
Neustadt in Cassel, in der Königsftrasse in Nr. iS ist das nähere über berches zu erfragen. 
20) Es sol die dem Einwohner Johann Caspar Sieberhagen zu Reichensachse« zuständige ivierr 
- tel Hnft in der dafigen Feldmarek gelegen, so gnädigster Landcs-Herrschaft Zinß r Dienst- und 
Lchodar von Amtswegen Schuldenhalber au den Meistbietenden verkauft werden. Wer nun 
solhane i viertel Hufe käusiich an sich zu bringen gesonnen, kann sich in dem auf den ztea 
Septembr. ». c, Vormittags von 10. bis ?2 Uhr angesetzten ldciearions-Termin vor Fürstkü 
chem Amte alhier ejnfindcn, fein Gebott thun und der plus Licitans, wenn es 12 Uhr ger 
* schlagen, »rach Befinden der ^öjuäicarion gewärtigen. Da auch verschiedene Cse4ifores vor^ 
haaden seyn sollen, die auf ermcldte viertel Hufe Gelder geliehen und daran auf ein- oder 
die andere Art ein Vorzugsrecht zu haben vermeynen: so werden zugleich alle diese dergestalt 
hiermit vorgeladen, daß sie sich entweder vor- oder längstens in dem angesetzte« Termino ida 
citatiotiis mit ihren Forderungen zu melden und ihr vermeyn/liches Recht bey Fürstliche« 
Amte gehörig auszuführen haben, widrigenfalls sie Hernach damit nicht mehr gehöret und die 
Hausgelder, so weit solche zu Tilgung des gegenwärtig ausgeklagten Schuldpostevs nicht auf 
gehen, dem Debicori wieder zurückgegeben werden sollen. 8150. Bischhausen de«I4leu ItMii 
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. Fürstl. Heßisches Amt daselbst. Z. KleiuhanS, U . Amtmann. 
*■»)€« wollen des alhier verstorbenen Kupferschwids Wentzells nachgel. Erben ihren Garten alhier 
vor dem Weser-Thore im Fr-nzgraben zwischen dem Burggrafen Hr. Wilcken und dea Schaum- 
duryischey Erben gelegen, an den Meistbietenden verkaufen, und sind bereits 225 Rthl. dgrauf 
Zc-oueu, wer mra «« mchrers zn biete«.willens, 5 a«n sich bey besagten Erve» .melden.
	        

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