Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1771)

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a\ Es hat der Hr. Reut. Metz sein Hauß in der Mittelgaffe tun Stockholm gelegen, um elne gewijpe 
«Summa Geldes verkauft, wer daran was zu fordern oder naher Käuffer zu seyn vermeynet, der 
' fami sich Zeit Rechtens melden. 
5) Bey I. A. Lange auf hiesiger Oberucusiadt ist zu haben des feinsten weiffesten Waitzenmehls, 
sowohlSack-als Thalcrsweiß, desgleichen des besten neuen frischenKlccsaamen6 Pf. vor i Rthlr. 
6) Bey dem Gärtner Schcjhafe auf der Oberneustadt sind von allen Sorten Wmter.Lcvcoicn, rothe 
vio lek, weise, Pfirschblnche, gefüllte Nelcken, Graßblumenstöcker und von allen Sorten Sommer 
gewachse um einen billigen Preis zu haben. * 
7) Bey dem Gärtner Graßmeder vor dem Frankfurther Thor find extra gute gefüllt Winter-Levcoie« 
um billigen Preis zu bekommen. ' 
K) Nachdem die bisherige sogenannte RosenrApothecke alhier an der Ecke des Marstallerplatzes auf 
Sr. Hochfüistl. Durch!, des Herrn Landgrafen gnädigsten Befehl einstweilen und bis eine neu ge- 
bautte an deren Platz in kurzer Zeit wiederum aufgerichtet ist, abgebrochen worden; so hat der 
Eigenthümer dieser Äpothecke hierdurch bekannt machen wollen, daß während solcher Zeit mit den 
aus derselben bisher verlangt gewordenen Medikamenten und Waaren in eben der Güte und dilli- 
gcin Preise in der am Marckt gelegenen Äpothecke zum Einhorn gedienet werden kann. 
K) Es suchet ein Chirurgus in Caffell einen Lehrburschen der von honetten Leulhen, sich selbsten ver» 
/östigen kann, und in der Lattnität so viel zu dieser Profeßion erfordert wird, erfahren ist, da er 
sich dann zu versprechen, daß er die Gründe der Chirurgie bey selbrgeirivoUkomrmn erlernen wird. 
jo) Auf der Oberncustadt in des Herrn Negierungs-Reglstratons Arstenius Garten sind verschiede- 
ne noch in recht gutem Stande befindliche Espaliers zu verkauffen. 
n) Bor dem Holländischen Thor in dem Bertrandifchen Garten sind von verschiedenen Sorten 
.Levkojen- imd golden Lack-Stücke um civilen Preis zu bekommen. 
12) Es hat jemand Linen ijahrigen Schweitzer Ochsen zu verkanffen. 
13) Es ist jemand gesonnen durll) eine Schule Kinder sowohl im Ehristenthmn als auch im Schreiben 
-und Rechnen zu unterrichten - man kann sich in der Müllerstraffe in des Bierbrauer Ulrichs Behau 
sung 2 Treppen hoch deswegen melden. 
14) Beym Kauf- und Handelsmann Herrn Theodor Schicbeler, ist zu haben, von allen Sorten 
Frantz- und Lhagrainbändern, Frauens, und Manns-Manchctten, nicht weniger von allen Sorten 
Flor, Marly, Französischen Vlpnden, schwarzen Spitzen, Atlaffenen Saloppen und Eugueloppen, 
E,Umlagen, Tücher und Mantels, auch dergleichen Waaren mehr; und ist gesonnen, selbige 
Waaren unterm Einkaufs-Preis zu verkanffen Diesenigen, welche nun Belieben tragen davon zu 
kaufen, .können sich bey ihm auf hiesiger Oberneustadt in Rum. 63. unter der französischen 
'Kirche einfinden. 
15) Es hat semaud eine Parthie guten frischen Buxbaum zu verlassen. 
iS-Bey Dem Handelsmann Hrn. Bernhardt in der mittelsten Schaffcrgasse ist zu haben, beste weiffe 
Slarcke 11 Pf. vor 1 Rthl. fein Haarpuder n Pf. Nürnberger Fadennudeln in achtel, undviertel, 
Kisten, io und -halb Pf. vor i9tthl. irrländische Butter 6u. ihalb Ps. vor iRthl. 
>7) Bey dem Weinhändler Herrn Hühner in der Qbersirngaffe am Truselteich sind gute Sdtten 
Rhein- imd Franzwein, sowohl Ohmen als Bont. weis um billigen Preiß zu haben, die Ohme 
Rheinwein 25. 28. 30 brs 48 Rthlr. in Bout. /Alb. dito 5 Bout. vor iRthl. 8Alb.u. 9Dout. 
vor 2 Rthlr. eo Alb. 8Hlr. bis 14 Alb. Franzweiu der Oxhof 27 bis zoRthlr. in Bout. 5 Alb. 
4H!r. dito 7 Bout. vor i Rthlr. 6. und 7 Alb.', Muscatenwein 8 Alb. und extra guten 
ivAlb. 8Hlr. Ponkac/und 8 Alb. die Bout. Mallaga i4Alb. Bourgunder 14 Alb. Bitter- 
wein 8 Alb. Desgleichen frisch Sälzel waffcr der Krug 5 Alb. 4Hlr. und 13 Krüge vor 2 Rthlr. 
auch ist den Sommer fiber bey ihm frisch Prxrmonter Wasser um billigen Preis zu bekommen, auch 
yak derselbe cm vollständiges und iin guten Stand befindliches Clavecin mit 3 Zügen und 5 Ocla- 
De» mit Fuß und gelben Beschlag Monathsweiffe zu verlehuen oder zu vcrkauffen. 1 
") Es ist die Dubreische Lckbehauffnng auf dem Gouvernementsplatz für eine gewisse Summa Gel 
bes verkauft worden, wer etwas daran zu pàndireu vermeynet, wolle sich Zeit Rechtens melden. 
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