Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1771)

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. sich an obbcstimmtem Ort und zubehöriger Zeit einfinden, und nach Gestalt der Sachen -erAckja- 
^ ätcrüon gewärtig seyn. Eaffcll am roten April >771. 
Secliehaye Scabmus, Vig. Commiflioms. 
10) Auf erhaltenes Decretum Aliemndi soll der Garten 1 u. I sechzehntel Akk. 2 Ruthen groß vor 
dem nunmekro sogenannten Carls Thor, zwischen dem Drechslermstr- Gilske und Beckermstr. 
Schröder gelegen, darinnen sich ein neues Gartenhauß, und dre Baume alle im guten Stande 
befinden, von wegen dem verstorbenen gewesenen Hof-Schncidcrmstr. Keyms, und dessen Frauen, 
aus daß Meistbietende in Cassawebrunq verkauft werden, und jrnd z6o Rthlr. qebotten worden; 
Wer nun den Minorennen zum Besten ein mehreres geben will, derselbe kann sich bei) dem Vor 
mund Schneidermstr. Johannes Schuchardt, wohnhaft in der Mittelstrasse Nr. 86. melden. 
n) Es sollen nachfolgende denen Gebrüdern Grau zu Wolffsanger zuständige Ländereyen, nemlich 
,) Ern Stück Lrbland am Spickersbausscr Wege an Nicolaus Landgrebe und Johannes Ober, 
manns Re», gelegen. 2) Ein Stuck Erdland, welches an den Steinbruch flösset, zwischen Wil 
helm Ulrich und Johann Peter Schütze gelegen nnd 3) Ein Stück Erbland ans die Trifft stvssend, 
zwischen denen Wredemannischen Erben und Christian Werner gelegen, auf das meb.restc Gebott 
verkauft werden, und ist hierzu Terminus aus Donnerstag den 4ten Iulir schierskünftig praesigirt 
worden; Wer hierauf bieten will kann sich in praefixo Morgens um 10 Uhr auf Hiesigem Rath- 
hauß cinsiuden, sein Gebott thun und auf den letzten Glockcnschlag 12 Uhr der ohnfehibahrea scher- 
drcaeion gewärtigen. Sign. Castell de» lorenAprr! 1771. 
12) In Schuldfordernngrsachen der Hochlöbl. Universität zu Marburg gegen die Gemeinde Ehrsten 
soll die immirrirce Gemeine Weide in IO Acker bestehend der Saggcndruch genannt, in Terminq 
Montags den 27ten May dieses Jahrs, öffentlich und an den Melnstbietenden verkauft werden; 
Als haben diejenigen so hieran etwas zu forderen, oder darauf zu bieten gesonnen, sich alsdann 
und zwar zu gewöhnliche» Morgenszeit um 9 Uhr vor Fürstlichem Amte aührcr cinzufindcn, ihre 
Nothdurft und Gebotte aä ?roroLollum zu geben, sodann das weitere zu gewärtigen. Ziercn- 
bcrg den uten Mart. 1771. 
F. H. Amt daselbstcn. 
iz)Es sollen VesPalthasarEberhardszwcy viertel HnftuLand,zliSimmkrshansrn davon ein Viertel gegen 
Ioh Dict. Eberhard gelegen, das ander Viertel aber gnadigsterHerrschaftDienst-Ziliß-undZehndr 
bar, nebst den darin gehörigen Garten unterm Dorfe an Hans Henrich Eberhards Erben geles 
gen, ex Officio an den Meistbietenden verkauft werden. Wer nun daraus bieten will, der kann 
sich in dem dazu ein für allemahl ans den rztcn May schierskünftig anbcrahmtcn L.iciracions-'Hr- 
""n aus hiesigem Landgericht angeben. Cassel! den lytcn Febr. 1771. 
14) Es wollen der Frau Kriegs-Rathin Mnrhard nachgelassene Erben ihr allhier in der Mittelstrasse 
gelegenes Wohn- und daran stoffendes Nebenhanß verkaufen, wer hierauf zu bieten gesonnen ist, 
wolle sich in dem Wohnhauß bey denen Erben melden. 
*5) Die Wittwe Glöckncrin und deren Kinder sind gesonnen, ihre Behausung in der Knickgasse, 
zwtzchcn dem Fruchkwender Rhone und Wcckesser gelegen, gegen ein annehmliches Gebott zu vrri 
kauftli, tmd sind bereits 6zoRthlr. darauf gebulten worden; wer nun ein mehrere darauf zu bre» 
»ru Lust hat, derselbe wolle sich bey gedachter Wittwe in ihrer Behausung melden. 
16) Des verstorbenen Herrn Pfarrers Waldecks Erben im Waldeckischen sind gesonnen, wegen Ab 
gelegenheit des Orts, ihre zachtel Theile von dem ganzen frey adclichcn Gute zu Ernsthausen 
Anus Rauschcnbcrg, eme halbe Ctlinde von Rauschenberg gelegen, aus der Hand in Heßischer 
Wehrung zu verkauffen. Es bestehet solches in eurem wohl condilionuten Hause, neuen Scheuer, 
Stauungen, Hofrekdc, in 42 u. r halben Morgen 20 Ruthen 8 Schuhen Ackerlandes in z Feldern. 
u. rviertclMorgen 5 Ruthen 9SchuhenWiescnwachs. ni.lvrertcl Morgen zRuthcn Garten, 
m Summa 54U. zviertel Morgen aller Arcker, Wiesen uud Garten. Es ist solches von Coutri- 
»utlvn und aller, andern Beschwerden frey, ausser der Rittersicuer zu Treysa. Auch ist ein Neu 
"^3ehnde dabey, so jährlich etliche hundert Bunde austragt, nicht weniger ist dabey jährlich 
iGans, 4 Hahnen Federvieh-Gefalle- Davon besitzen dre Rubenschen Erben zachtel Theile, 
' Herrn
	        

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