Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1771)

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Bücher/ so zu verkaufen. t 
i) Bty dem DüHhändker Herrn Cramer wird ein Catalogue ausgegeben von allerhand Büchern, 
welche den aten April und dre folgende Tage verauclioniret werden sollen. 
2 ) Bey eben demselben sind nachfolgende neve Bücher, ^ bcnebst noch vielen Miden 
)N Kaden : r) lob. ìnmoni; Lexicon hebraicutü; editio altera, priori longe austior. ß. maj. Ha« 
lr 771. z Rthlr. r) I. Dav- Michaelis Uebersctzung der Psalmen, mil Anmerk. 4to Götting. 
77». 2 Rthlr. 4Ggr. z) J. St. PüllerS anserlcsene Rechlssalle, des -ren Bands, iter Theil, 
Fol. Ebrnd. 77». , Rthlr. >6G,r. 4) Ioh. Sleidaus Reformationsgeschichte, aus d. Latein, 
übers, mit CourayerS Anmerk. von Dr. Scinmlcr, iter Theil, gr-8. Halle 771. iRthl. 12 Ggr. 
5) Predigten an die Xuufijrici>tcr und Prediger, 2 Theile, 8. Leipzig 771. 1 Rthlr. 4 Ggr. , 6) 
I>escamps Reise durch Flandern und Braband, IN Absicht auf die Mahlerey, uebst deren Deurr 
tbcilung, aus dem fraoz. gr. 8. edcud- 77». iRkhlr. 7) Edw. Searchs Licht der Natur, aus 
dem Enal, des ersten Theils, iter Band, 8. Gött. 771. r Rthlr. 8) G. B Schirachs Biv< 
graplue der Deutschen, ner Theil, gr. 8. Halle 771. r8Ggr. 9) Nouveau» Romans moram 
de Mr. d'Acnaml. 8- 77»- l6Ggr. tv) Iac. Fergusons Anfangsgrüudc der Sterofcherknilst, 
Mit Kupf. aus dem Emst. gr. 8. Leipz. 771. 14 Ggr. »») Aorrks nachgelassene Werke, aus 
dem Engl. 8- ebend. 771. »4Gqr. »2) Pet. Moscati Rede von dein Unterschied zwischen der > 
Structur der Thiere und der Menschen, aus dem Ita!. 8- Gött. 771. 6 Ggr. 
Besondere AVERTISSEMENTS* 
1) Nachdem die Nachricht eingegangen, daß falsche sogenannte französische neue Schild »1 
itiu der Iahrzahl 1750. jnrn Dm schein gekommen und dieselbe dadurch, daß auf beyden Seitcr % 
d»e Umschrrsle» schlecht und unförmlich ausgedruckt und an jìatt E lì. nur 1'. lì. zu sehen ist, mehr 
weniger auch das Brustbild schlecht uud unförmlich besonders an denen Haarlocken, welche aul 
jicbcn einander stellenden Sirrchru bestehen uud mrten mit einem Herz versehen, sich darstellet, so»! 
daun auf der Wappen-Stile an denen Schildern, welche beyde, absonderlich aber das Ltnckc sehr ^ 
sercht sind, auch in dem rechte« die Lilien u»rd unten das Zeichen der Müirtzstatt sich nicht recht er 
kennen lassen, keine Rändelung, sondern nur eingeschnittene Feil-Striche haben, viel grösser »ml 
doch leichter, als die achten sind, wohl zu erkennen. So wird solches dcm Pnblrco um vorAanclP 
mullg solcher sirlschen ftanzösischen neuen Schild.Louisd'or sich hüten zu sönnen, hiermit bckant -5 
macht. Cassell den uteu Martii »771. 
Füpstl. Heß. MÜUtz.VireÄion das. 
2) N'ichdcm di/ imter folgenden Numern bey der Drand-^ñecuracions Lalle versicherte Gebänöt 
durch Brand beschädiget worden, und denen Eigenthümern d»rvon nach vorgaagrger Ordnung 
mäßiger laxación des erlittenen Schadens, in Proportion ihres verhalteuen Quanti » einüwtilci 
und bis irran nach geschloffenem Geaesal-Catastro zur Erhebung schrecken kann, der Verlust Vor 
schußwcisederogestalt ersetzt,tf, daß der Braudschaden des Gebäudes Putz Nr 174. zu Steinbach 
Anus Hallenberg mir 33 Rthlr. r Alb. isHlr- und Putz Nr. 66. zu Lamerden Amts Trcndclbuck 
mrl 74Rtdl. 22 Alb. Socrciötsinaßig vergütet worden: So hat man solches denen lnteretlenwa 
zu ihrer Nachricht hierdurch bekannt machen wollen. Cassel den 8teu Martz 1771. 
Fürst!. .Hcßische- General-Braud ^!!ecuiution;-Lom»mñ!on. 
j) ^lñ verwiche«er Nacht olnigesà um 2oder zUhr hat der dahier, wegen der mit seiner SM!' ^ 
Tochter verübten Blutschande in gepingltcheo Haften gesessene inquisir Johann Wilhelm Schmal 
vhiaefchr gz Iahr alt, grosser Statur, bleichen Hagern uud pockennarbr cken Angesichts, schwarztr 
Haare und Bartes, mckemern ackcu grünen^Lchcrocn Mittel und blauen zerrissenen Camisol, ar 
welchen beiden gelbe Lnöpse sich bcsiudey, ledernen Hosen und blau aewürseKcu oder grav^ 
Sirümvfeu delle,du, auch vieeecktgten geldro Schaalleu aus den Schutzen tragend, das Gesänzni' M 
erbrochen, und rßans deinselbea ectzappiret. Da rmn den hiesigen Fürstlichen Gerichten daran j 
if^ct, daß der Flüchtige wieder zn ^»anglichen Haftes gchrgchr werden möge. So werde«
	        

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