Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1771)

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29) Von ber Xllfen HöchstemOrts gnädigst garantirte» Hessen-Casselliscben Armen-Waisen-vr 
Findelhauß-Lotterie, sind noch Kauf-Loose und Plans bey denen säintlichcn Herrn Collecteurs» 
haben. 
30) Diejenige, welche wahre Besitzer derer Loose aus denen Bumern 3101. bis 3200. sodann 4*1 
bis 4831 anch 4882. bis 4900. und 11501. bis 11600. von der XHtm dahiesigenWaijenr ou . 
Findelhausi Lotterie sind, werden hierdurch benachrichtiget, daß sie die Renovation zur ztenCItz - 
nunmehro bey dem Kauft und Handelsmann Herrn Johann Balthasar Jager alhier zn bewirkn, 
auch die von denen vorherigen Classen noch nicht berichtigte Einlagsgelder an niemanden anda 
als gedachten Lotterie-Haupt-Collecteur Herrn Jager zu bezahlen uud abzuführen haben. Ech 
- den 6ten Mártir 1771. 
Alls F. H. Corterie-Oireñion 
zi) Bey Mr. Amon? Messerschmied alhier sind in dieser Ostermefle in feiner Boutigue aus ls » 
Gallerte in Nr. i »8. alle Sorten Taffel- Taschen- Feder- Scheer- und Gartenmesser, Schm; i 
und Chirurgische Instrumente um einen billigen Preis zu bekommen. 
32) Bey dem Gürtler-Mstr. Biermann auf dem Markt, zwischen dem Herrn NolarioSchlüttersi! 
dem Beckermeister Gück sind zu haben, verschiedene Sorten in Feuer veryuldete und versilb« 
Knöpfe, wie auch verguldcte und versilberte Offreiers.r Uniformknöpse, welche alle tí ' 
guten Gerten versehen sind, auch können bey demselben verschiedene Sorten Geschirr-Arbeit «f 
Kutschen Pferde verfertiget werden, alles in civilem Preiß. 
33) DerKaufm.Hr. Johann Frantz Bores» aus Hamburg macht hiermit bekannt, daß er zum «fr, 
mahl im Meßhause in dem sogenannten blauen Saal. Nr. 103. ein schönes Assortiment von i 
sien Englischen Waaren bey sich führet, besonders Schecrmcsser, Schecren, Messer, Federmtß 
und dergleichen von gegossenem Stahl, welche man niemahlen nöthig hat schleiffen zu lassen,' 
andern Articuln von Waaren mehr, und können die Kauffere sich bey ihm der besten Bediene 
versichert halten. 
34) Es ist ein Mann von Westindieu alhier angekommen, welcher allerhand Farben machen ka 
rr erbietet sich hohen und niedern Standespersoneü die besten Farben machen zu lernen, foiw 
<Hif wideue als wollene Zeuge, nemlich: blau, grün und gelb, aus einer Farbe und in Zeit cic 
Viertelstunde, auch roth, schwarz, braun re. Dieses alles kann man in oben bestimmter Zeit I« 
nein und die Liebhaber die cs lernen wollen, können auch ftlbften die Proben darüber «nachts f 
ehender verlangt er kein Geld, er unterwirft auch alle seine Farben denen Proben, welche das V» ; 
. blkum machen w,U. Man kann vor 2 bis 3 Batzen, 5 bis 6 Pfund Zeug färben, welches besm 
die verkable Probe halt. Er besitzt auch einen gewissen Spirttus, mit welchem man n 
Flecken aus allen Arten von Kleidern vollkoinmen heraus machen kann. Er logiert im roid 
Hirsch ui der Möllergasse. 
35) Es soll Donnerstags den 2iten Mart, und die folgende Tage Nachmittags um 2 Uhr alhier ‘ 
dem Nathhauß verschiedenes an Zinn, Kupfer, Meßing, Leinen und Weiüerklcid«mgen, dessi 
chen allerhand höltzern Hanßgerathe an Die Meistbietende gegen baarr Bezahlung uevstuenos 
werden: Wer hiervon etwas erstehen will, kann sich u«n obbestimmte Zeit daselbst di#* 
Castell den i2ten Mart. 1771. 
I. F. Koch, Vig. Commiss ' 
36) Es soll Montags den i8ten Mart, verschiedenes hölzern Haußgeräthe auch einige Mann:- 
dutlgen und Betten öffentlich gegen baare Bezahlung verauclionirl werden; Wer hiervon el- 
zu erstehen gesonnen, der kann sich besagten Tages Nachmittags um 2 Uhr alhier iN; 
Fischgasse in des verstorbenen Krainer Müllers Erben Behausung cinfinden. Cassel den *3 
Mart. 1771. 
I. F. Koch , Vig. Commiss. 
37) Es ist das Loos Nr. 12033. von der 3ten Classe der hiesigen xiitcn Lotterie verlohnn 
gen, für dessen Alckauf jedermann gewarnet wird, «nasen der wahre Interessent bekannt «ß, ^ . 
hin auch an niemand anders der etwa daraus fallende Gewinn ausgezahlet wird. ,
	        

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