Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1771)

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tanfffcato den nächsten vierzehen Tagen an Fürstliche Krieg-- und Domairien-Caimner W 4» 
?lclnea. ob der Taubcnzchcndm aller Orten richtig erhoben, und wie? und welchergestalt solch« 
e -rechnet werdet archerdem aber beyzubringen, wieble gnädigst besohlet,e Publication der ange. 
^brlen Ordnung, so hiusübro von den Cantzclu geschehen soll, jedesmal v.or der Saalzul b^,ürket 
worden. Wir Versehens Uus rc. - . 
Caikl den 22. Lag Deccmbr. 1770. p ' ; 
Fürst!. Hessische Regiernng daselbst. - 
Citationes Edictales. 
X) Dc» Durchlarrchtigsten Fürsten und Herrn, Herrn Friedrichs Landgrafen zu Hessen, Fürsten j« 
^crssLld, Cirstfcn zu Cayencllcilbogcn, Dreh, Ziegeuhayn, Nidda, Schaumburg und Hanau rc. 
Rulchs des xöiugl. Großbrittanurschen Ordens vorn blauen .Hosenbande rc. Unsers gnädigste« 
Land« Fürsten und Herr,!, Wir zu Höchst Dero nachgesehen Hiesigen Slegierung verordnete Prae- 
iidcnc.. Cauzlar, Vice-President, Vice-Cantzlar und Räthe fügen hiermit zu wissen: Nachdem 
des gewesenen von Meysebugischen Pfachters Johann Hcrrnann Beckers nachgelassene Wittib, 
iu5ac. nomine ihrer.Kinder, wegen ihrer an dem zu Oberzwercu gelegenen-dem in Königs- Dät 
Nischen Diensten gestcmdenen CammcrjnnckerAemilius von Meysebug zugehörig gewesenen- und 
nach dessen tödlichen Hintritt von der verwittibden Obristin von Meysebug zu Retter-ode in Postes. 
acnommeuca Gut habender b/porkecarijcher Schuldverschreibung Lä Concursum Creditorum 
provöc'ut, und Wir hieraus die Eröfnung des ^oricur;-Procelbu? erkannt haben, als ciñen, bei'' 
schcnpund laden Wir sämtliche credirore; gedachten Cammerjunckers von Meysebug, welche an 
sokhaiiem Euth einige rechtliche Ansprache zu haben venneyneu, hiermit von Amts- und Gerichts, 
wegen znm ersten, zweyten und drittcnmahl mit der Auflage, daß sie Donnerstag den zoten Maji 
schrcr künftig zu gewöhnlicher Gerichtsstnvde auf Fürstlicher Negierung allhier durch genugsam 
bevollmächtige Anwälde luiausbleiblich und in allem geschickt erscheinen, rmd ihre habende Fot* 
i'wTiiB j«t ad Protocoiium liguidirfij, oder widrigenfalls gewärtigen sollen, daß sie auf Anrufen frei 
Con&aiuttoris pneciuilict und von dicsorn Oonours abgewiesen werde» Wornach sich dieselbe als» 
zu achtelt haben. Gegeben zu Castell unter dem gewöhnlichen Fürstlichen Regierungs-Insiegel den 
r 4"U j<>n. 1771. 
tt Nachdem der bey Fürst!. Regierung zu Marburg ehedem gestandene Seribenc Carl Hallmanu i» 
™verNorbcu, und dessen nachhcro allhicr verstorbene Mutter, des Hof-Laquirer Hall- 
' f , ■« ' v r stchk icchtnuißigc Creditores per testamentum fubstituirfi l)slt, babero daun 
V,wfi> - w tum passi ' roron ' ö" untersuchen, dazu auch T'erminur bey hiesigem 
ES-liií? ? 0,i - ^/4ten May schicrskünftig anberahmet stehet; Als werden alle dikjenrr 
0 cur erjagtem Carl Hallmann einige Forderung zu haben vermelden, hiermit peremeo- 
. " ' P- ie > u ^ ,clQ Preciad ediftalirer citirfs, in praesixo bey hiesigem Fürst!. Hofgericht -« 
lyt.e Horocrungcn ju Uquidircn oder zu gewärtigen, dass sie damit praecludiret werde« 
>'Ln. Caucll deu riten Zehr. 1771. ^ 
xmm Fürstl. Hess. Hofgericht das. 
r SS.4Ä ^ . Verpacht-Sache». 
roí lloPwrt? genannt, bestehend in 4 Stuben, Kammern, 2 $ 
4 Preston/ ^wetncstalle, einer Wiese zu eurem Wagen Hengras, ei 
íctica auf 7 4slL i ?f un<r ^ ct9 tc " 4ten April h. a. dahier aus dem Rathhauß an den Meistbre« 
. ang gegcrr 500 Nthlr. Caurion verpachtet werden. Ziegenhayn den rtcn Merz 
'.> Demnach mit Genebminn»^ ca„- , K „ Bürgermeister und Rat- daselbst, 
tfr bicjiftoi Untrcrsudtf, y* “ nl * kandrs-Regierung zu Hannover von Seite» 
Wtt'ven Fisco tngc L? nc^!n? ' oubeschj ochn werden, die. djrsige, dem Nniversitats. 
ar:L ^ WK.im» M *g». nen Mr) 1772: vñpachtete UmversitätL - Apotyecke,.aus 
Stallung. 
Gärtgcn und
	        

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