Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1770)

Ä- ( s, ) 
F5) Es soll des EIohanu Wilhelm Ulrichs zu Wolfsanqer sein Gut, bestehend in Häusern, Scheure«, 
Stallungen irnd Hofteyde 4». z viertel Hufe Land, 41 und - drittel Acker Erbland und 15 und 
i drittel Acker Erbwiese und Erbgarten, wie auch einer freyen Schäferey in 200 Stück Schafe« 
ex efficio an den Meistbietenden öffentlich verkauft werden. Wer nun darauf biete» will, der 
kann sich in dem dazu em für allemal auf dem iten Marz a. f. auberahmten Licitar. Termin auf 
hiesigem Landgericht angeben. Cassel, den 2iten December 1769. _ 
*-urfil Aess. Landgericht das. 
16) Es wollen des verstorbenen'Bürger und Beckermeister Ulmars hinterlassene Majorenne Erbe« 
ihren vorm Cöllnischen Thor einerseits an dem Herr Pfarrer v. Rhoden, anderseits an dem KaufuiM« 
Herr Rochell gelegenen Garten an den Meistbietenden verkaufen , und sind allbereits 310 Rthlr, 
darauf geboten worden. 
if) Es wollen der verstorbenen Wittib Breithaupts Erben, da solche das Decrctum ahenandt vo« 
Hochfürstl. Regierung erhalten, ihres vor dem Schlosse wohlqelegenes Wohnhauß samt Neben 
haus an die Meistbietenden verkaufen, wer nun hierauf zu bieten willens ist, kaun sich bey Herr« 
Ewald an der Fliegengassenecke, als der obgedachten Vormund, melden. 
*8) Es ist ein vor dem Leipziger Thore gelegener Garten zu verkaufen, und sind auf selbigen bereits 
180 Thlr. geborten. Wer ein niedreres zu geben gesonnen , wolle sich in der Eftiennische« 
Vuchdruckerey, daselbst nähere Nachricht ertheilet wird, melden. 
ry^-Iol). Heinr. Müllerund dessen Ehefrau, wollen ihre Behausung, das sogenannte schwarze 
Roß, in der Fischgasse, und die zu allerhand Gewerbe schrcklich, auf rin annehmliches Gebot» 
verkaufen. , , 
2v) Die deueu Herren von Bodenhausen Zinß-undLehnbare-ohnweitHubenrode neeendesogenannte 
Haasenmühle, bestehend in einem Mahlgange, Scheure und Stallung dabey, benebst dazu ge 
hörigen 11 Acker Land, 2 Acker Garten und Berg, welche Grundstücke um der Mühle herum lie 
gen, sollen in Termino Mittwocheus den 4te» April c. a. allhier öffentlich an den Meistbietende» 
verkauft werden, diejenige, welche also diese recht wohl gelegene Mühle cum pertinentiis zukaufe« 
Lust haben, können sich bestimmten Tages von» hiesige» Hochadl. vo» Buttlarischen Gerichte eim 
finden. Ermenschwerd den 17k:» Jan. 1770 
G. Chr. Avenarais. 
2,) ES wollen der Müller Martin Könne und dessen Ehefrau allhier in Hofgeißmar, ihre in Carls- 
dorf liegende aus einem Mahlgang bestehende Mühle, worinn dir Gemeinden Carlsdorf, Ma- 
riendorf und Udenhausen zu mghlerr gebannt sind, benebst den darzu gehörigen Ländereyen, Wie 
sen und Garten: als vier Acker Land auf dem Hohenfelde, z und einen halben Acker Lano, auf 
dem Offenberg, ein und drey viertel Acker, bey der Mühle» gelegenen Wiesewachs, und zwey 
kleine, zusammen z viertel Acker haltende GartenS, öffentlich an den Meistbietenden, jedoch 
freywillig, ^.'^aufen. Es können sich also diejenige, so hierauf zu bieten gesonue», Montages 
den 2Zten Aprr. * c. Vormittags von 9 Uhr an, vor hiesigem Fürstlichen Amt einfinden; die 
wettere Conditiones vernehmen, darauf ihr Gebott thun, der Meistbietende aber des ; Zuschlags 
gewärtigen. Hofgeißmar den zoten Ianuarii 1770. 
Fürftl. A«ßisches 2 lmt: 3 « 3 » Biedrnkapp. 
«2) ES soll die dem verstorbenen Schlagmüller, Melchior Opfermann zu Merxhausen modo deffe« 
. Wittib und Erben zuständige Schlagmühle, Scheuer und Stallung, Garten, eine Wiese und ei 
nige Bette Land, welche sämtlich dem hohen Hospital Merxhausen zu Lehen gehen, nach vorgängig 
darzu ertheiltem Lehnsberrlichen Consens, jedoch mit Beybehaltung der Lehensqualität und Resew 
vation derer Hospitalsgerechtsame», von Commißious wegen an den Meistbietenden ausgebotte« 
und verkauft werde«. Wer nun solche unter kdenen bemerkte» Bedingungen zu kaufen gesonnen, 
der kann sich in dem ein vor allemahl darzu bestimmten Termin« Donnerstags den 29sten Mart. schierSe 
künftig vor der Commißion allhier einfinden, sein Gebott thun und darauf des Zuschlags und dem- 
nächstige« Belehnung gewärtige«, zuvor aber sich um die nähere Ulnständs und die Brschaft 
»* * ienheñ
	        

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