Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1770)

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in dem Hinterhause verschiedene Zimmer, Kammern and Küchen, Keller und Boden nebst Wasch- 
hauß, für eine stille Haußhaltung ebenfals zusammen oder einzeln mit oder ohneMobilien zu vermiethen 
19) In einem gewissen Hause nahe beym Schloß sind verschiedene wohl conditionirte Zimmer, m 
ledige Herren oder eine stille Haußhaltung sogleich oder auf Ostern zu vermiethen, aus Begehren 
kann auch allenfalls ein Pferdestall vor 4 Pferde dabey gegeben werden. 
20) Aus der Oberneustadt in Nr. iz. sind 3 Stuben, wovon eine tapeziert, Kammer und Kü 
che zu vermiethen, und können sogleich oder awf Christag auch auf Ostern bezogen werden. 
21) Bey dem Weisgerber Jaque in der obersten Marktgasse, find 2 Logis eines zu einem Kramla 
den, das andere vor eine eiuzele Person, mit oder ohne Menbles, sogleich oder auf Ostern zu 
vermiethen. 
22) Es ist vor dem Leipziger Thor ein wohkgelegener Garten zu vermiethen. Wer dazu Lust hat/ 
kan sich bey dem Hrn. Assessor Gundlach in der obersten Marktgasse wohnhaft melden. 
personen, so Dienste suchen. 
1) Es suchet eine xerfecte Köchin sogleich in Diensten zu gehen. 
Bediente, so Verlangt werden. 
1) Ein Bedienter, welcher gut friesiren und feines Wohlverhaltens wegen Mestata auszuweisen'hak, 
wird gegen monathliches Tractament 2 6Rthlr. und jarliche Livree, zur Bedienung bey einen Herrn 
gesucht. 
2) Es wird ein Kutscher gesucht, welcher schon gedienet, und gute Attestat hat; Wie auch eine 
Magd zur Küchen Arbeit. 
3) Es wird allster ein Bursch so gut Rechnen und Schreiben kan, zur Handlung in die Lehre 
verlangt. 
4) Eine adliche Herrschaft verlangt gegen annehmliche Conditionen auf instehenden Petii Tag einen 
tüchtigen Verwalter aus dasLand,dcr im Rechnen, Schreiben' und ökonomischen Sachen wohl erfah 
ren, dabey auch von seiner Treue uud übrige Conduke beglaubte Attestate vorzeigen muß« 
5) Ein mit guten Attestatten versehener Bediente, welcher zugleich eine gute Hand schreibt und frisi- 
ren kan, wird sogleich gegen einen guten Lohn in Dienst verlangt. 
6) Demnach an Platz des hiesigen ersten Stadfe und Gerichtsdieners Ankhon Montags (welchen man 
seiner lüderlichen Aufführung halber langer hin zu behalten, nicht gesonnen ist) ein anderes cala 
fetes Subjectuni, welches wenigstens etwas schreiben und lesen kann , und übrigens eines guten Le 
bens und Wandels sich beflissen hat, sofort angenommen werden sott: Als wird solches hierdurch 
-u dem Ende bekandt gemacht, damit der oder diejenige, so solche Stelle anzunehmen gedenken, 
sich alsbald bey Bürgermeister und Rath alhier melden, und sowohl die Nachricht von dem ansehn 
lichen Jährlichen Gehalt, als auch die weiteren Condkiones und lnstmctiones vernehmen können. 
Hofgeismar den -7tenDee. 177«. Bürgermeister und Rath daselbst. 
Notificationes vori allerhand Sachen. 
1) Es ist eine gnt ccmÄctenkre kupferne Braupfanne, zu sechs Ohmen gros, nebst fünf Dravbüt- 
ten, davon zwey noch wohl brauchbar sind, und sich in Ziegenhain befinden, gegen haare Bezah 
lung zu verkaufen. Wer solche Stücke zu erhandeln Lust hat, kann sich künftigen Montag den 
i4ten Jan. 1771. alhier beyEndsunterschriebenem einfinden, und hat sich der Meistbietende nach 
Befinden Zuschlags zu gewärtigen. Rommershausen den 6ten Dec. 1770« 
St. S. Vogeley, als Adelich Hessischer Iustkiarius. 
2) Es soll die vom verstorbenen Apothecker Franz Drederich Gerber Hinterbliebene Apothecke alhke, 
in verfchiedeuen ^ledicamenten, sowohl Simplidbus ßte Compofkis, in soweit solche 6 NN och branch- 
bar find, und dazu gehörigen Vasis von allerhand Gattung, bestehend, entweder zusammen, oder' 
auch einzeln, an den Meiustbietenden gegen baare Zahlung ausgeholten und verkauft werden. Wen 
NM
	        

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