Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1770)

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Der Beckermstr Friederich kederhose will sein Wohnhauß auf dem Pferdemarkt, ztvischen de« 
Schneidermstr. Schweitzer und Huffschmidt Heyne gelegen, verkauffen. 
Tz) Es wollen die Bohlenischen Erben ihren gemeinschaftlichen vorm Weser-Thor im Mittelwege 
an dem Beckermstr. Werner gelegenen Garten auf das Meistgcbott verkauffen, und sind über vor 
riges Gebott derer i8oNthlr. noch 5 Rthlr. mehr, mithin 185 Rthlr. gebotten worden; Wer 
«och ein mehreres zu geben willens, der wolle sich noch vor Ablauf derer Fatalien bey dem Stadt 
gerichts Guarió Hrn Amelung melden. 
L4) Es sollen die von Weyl. Johann George Ausdcrmühlen zu Niedermeiser hinterlassene, und m 
dasiger Feldmark gelegene Erbländercy, als 2 Acker auf dem Füssenberge an Henrich Neutze, Joh. 
GeorgeThöne und dem Triesche gelegen, i n. ihalbcr Acker auf dem Bodenberge an Henrich Neutze 
jun. und Zacharias Scheffer, v Acker daselbst an Henrich Thöne und Joh. George Braunihal 
ber Acker in den Säulen an Johannes Schuncmeyers rei. und dem Grebensteinerpfade, 1 und 
gviertel Acker aus dem Ahlsberge an Joh. George Neutze und Just Cöster zu Niederlistingen, 
2 Acker auf der Dersteile an Johannes Rüddenclau und Joh. Henrich Lhönen Erlen, zviertcl 
Acker hinterm Knübel an Johannes Lindemanns rei. und dem Triesche, ihalbcr Acker zwischen 
dem Knübel an Joh. George Heuser und Johannes Cchüncmeycrs reí. i Acker unterm Rosen- 
berge an Martin Thonen Erben, und dem Triesche, zviertcl Acker auf dein Westerfelde an Joh. 
George Braun und Just Henrich Neutze, 1 Acker auf der Hohenwiese im Baumgartcn an Johan 
nes und Just Henrich Rüddenclau, zviertel Acker daselbst an David Tsiöne und Henrich Neutze, 
len. gelegen, in lermino Montags den Iten Oetobr. 2. c. öffentlich und an den Meinstbietcnde» 
verkauft werden. Diejenige nun, welche hieran etwas zu fordern, oder darauf zu bieten geson 
nen, können sich alsdann und zwar zu früher Morgenszeit um 9 Uhr vor Fürst!. Amte alhier ein- 
finden, ihre Nothdurst und Gebotte ad Protocolium geben, und darauf das weitere gewärtigen. 
Zierenberg den 2-ten Jul. 177s. 
Fürst!. Heß. Amt das. 
rz)Der Herr Verwalter Schreiber auf Fürstl. Mesnngshof, ist Willens, sein zu Bettenhausen gele 
genes sonst genannte Waltherische Wohnhauß, nebst dazu gehörigen Scheuren, Stallungen^ Bran- 
leweins-Brennhauß, Ländereyen, Garten und Wiesen, an den Meistbietenden zu verkauffen. Es 
wollen sich daher- die Liebhabers bey ihm selbst melden. 
»6) Es will der Gastgeber Johann Conrad Schröder vor sich und in Vatterlicher Gewalt sei 
ner Kinder auf erhaltene Obrigkeitliche Erlaubniß, ihr Wohnhauß achter aus dem Pferde- 
Markt, zur Stadt Amsterdam genannt, zwischen des Buchbinder Kümmels Witttb und dem 
Cramer Steinmehl gelegen, auf das mehrcste Gebott aus der Hand verkaufen. Es befindet 
sich dabey alles im guten Stande, hat 9 Lüftige Stuben, ohne die Kammern, drey große Bo 
den, und zwey Keller, sodann gute Stallung vor 20 Pferde, remis« für Kutschen, einen Brun 
nen auf dem gepfiasterten Hof, und eine Scheute mit drey Boden; Wer nun, nachdem darauf 
bereits 5400 Rthlr. gebotten worden, ein mehrers zu bieten Lust hat, wolle sich 
bey dem Eigenthümer damit melden, das Antheil der Kinder kann guten Theils auf dem 
Hauß stehen bleiben, ohne Obrigkeitlich Vorwiffen aber im voraus nichts auf den Kauf gezahlet 
werden. 
«7) Nachdem Hochfürstl. Negierung auf die von David Fischer als bestellen Vormund über btt 
verstorbenen Lieutenant Hyners einzigen Sohn Nahmens George, welcher 4Jahr alt ist, gethane 
unrerthauige Vorstellung, das Oecrscum alienanä! unterm i8tcn April h. a. ertheilet, so sollen 
nunmehro nachgesetzte diesem Curanden zugehörige Grnndstücker als i) Ein grosses wohl aptirtes 
und ausgebauetes Wohnhauß in der Mittelstrassen beym Unterthor , zwischen dem Gemeinenwege 
und Johannes Kuatzen Erben gelegen, worinnen sich befinden: zwey Stuben mit Ofen und einer 
kupfern Blase, s Kammern, eine Küche und ein Küch-Cammergen, eine Scheune mit Kapfferunb 
Seyl, zwey besondere Geteune, ein Kühstall, ein Boden, ein gewölbter Keller, ein Krautstein, eine 
steinerne Kühlrippe, ein Spühlsti'in und eine Schranbekelter mit Zubehör. 2) Eine 
Baustette über der Straffe, worauf z Schweineställe unter einem Dachwerk, M Baustette aber 
* l wirb
	        

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