Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1770)

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personen, so Dienste suchen. 
*5 Es ist alkhicr ein erwachsener Bursch, welcher die Spccereyhandlung es sey hier oder auch alle«.' 
falls auswärtig zu erlernen gesonnen, bey dem Nñthsverwaudten Hr. Kretschmar ist das weitere 
' zu erfahren. 
2) Ein beweibter Gärtner ohne Kinder, der seine Profeßiou vollkommen versteht, »nd an dessen 
Treue und Fleiß kein Zweiffel zu tragen, suchet Dienste. Der Kaufmann Hr. Walpert in Caffelt 
giebt nähere Nachricht. 
Z) Ein Gärtner, welcher nicht allein die Wissenschaft von der Orangerie, Obst- und Gemüffe-Gar 
ten und derselben Anlegung gehörig erlernet, sondern auch berits bey verschiedenen hohen Herr 
schaften geraume Jahre in dieser Qualität gedienet, und gute Attestate hat, wünschet bey einer 
Herrschaft wiederum in Dienste zu treten. 
4 ) Ein junger Mensch welcher französisch spricht , Rechnen nnd Schreiben, auch Damen und Herr« 
frisiren kann, suchet Dienste bey Herrschaften in- oder ausserhalb Cassell. 
5) Es suchet eine gewisse Frauensperson, welche mit guten Zeugnissen versehen, bey einer Herrschaft 
als Cammer- oder Garderobe-Madgen in Diensten zu kommen. 
Bediente, so verlangt werden. 
t) Es verlangt eine hiesige Herrschaft einen Bedienten zur Aufwartung, der auch etwas von 
der Gärtnerei) verstehet, gegen einen guten Lohn und Livree sogleich oder künftigen Michaeli 
in Dienste; Es muß aber derselbe seines guten Betragens halber Attcstata vorzeign 
können. 
Capital, so auszusöhnen. 
rZ Es hat jemand etliche hundert Rthlr. gegen sichere Hypotheck zu verlehneu. 
Capital, so zu lehnen gesucht wird. 
») Es verlangt jemand 400 Rthlr. gegen sichere Hypocheck zu lehnen. 
d^oliÑLgliones von allerhand Sachen. 
r) Ein mit 16 Schlössern wohlverwahrter eisserne Kasten stehet zu verkaufen. 
2) Folgendes Buch unter dem Titttl Relation curieufe de la Ruisie &c. par Mr. le Barres , 8 v 9 . 
wird zu kaufen gesucht. . 
z) Es sollen den i7ten nächstkünftigen Monats Sept. alhier im Gasthauß zum Stockholm, Por- 
cellain, Spiegel, Uhren, Tremaux, Tableaux, grose vergoldete Rahmen zu.Portraits, Eomtoirs, 
Commoden, Schränke, Tische, Stühle, Gläser uud anderes Haußgerathe, desgleichen auserle 
senes Gewehr, Kutschengeschirre, Sattels, nebst dazu gehöriger Equipage, an den Meinftbreten- 
den gegen baare Bezahlung verauctionrrt werden, diejenige also, welche das eine oder das andere 
zu erstehen willens sind, können sich jedcsmahlen nur halb drey Uhr alda ^mfirrdcn. Wobey zur 
Nachricht dienet, daß die erstandene Sachen den Mittwochen früh nnd Sonnabend Nachmittags 
abgeholet werden müssen, wiedrigenfalls solche auf des Käufers Gesñhr wieder ausgeholten 
werden. . .... . , 
4) Bey dem Sattlermstr. Wagencr alhier stehen eine neue zweysitzrge, zwey viersitz,ge uud noch 
zwey reparirte Chaisen, nebst Geschirren beschlagen und ohne Beschlag, desgleichen neue Reitsattel 
von allen Sorten, nebst Reitzeuge», beschlagene, vergoldete und versilberte, auch Ungarische Eha- 
deraquen, rothe, bjaue und grüne, Cossres, Mantelsacke, nebst allerhand Sattlerarbeit, uni billi 
gen Preiß zu verlassen. Derselbe wohnt bey der grossen Kirche undoñerirc auch mit dem, was nicht 
ftrtig, jedermann auf das promteste zu bedienen.
	        

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