Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1770)

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ihres Vermögens ukdAussLhnmg pmdudren, und sodann nach Vernehmung der Pacht iCoudUlo- 
nen (welche sie auch vorher- sowohl bey Hochfürstl. Kriegs- und Domainen Cammer als in hiesiger 
Rentherey erfahren können) ihr Gebote thun und darauf das weitere gewärtigen. Jesberg den 
i6ten Iunii 1770 
2) Es sollen die Herrschaftliche Meyergüter Hombergshausen und Saurenburg, Amts Homberg, 
von Petritag künftigen Jahrs an, anderweit verpachtet und des Endes ein Lidtations-Termin auf 
Fürstlicher Kriegs, und Dourainen-Cainmer, Donnerstag den 2oren Septemb. des gegenwärtigen 
Jahrs abgehalten werden, welches hierdurch bekannt gemacht wird, damit diejenige, welche zu 
Uebernehmung dieser Pacht Lust hätten, sich des Vormittags allster eiusinden, mit Obrigkeitlichen 
/^rreñarls, daß sie der Oeconomie kundig, das lnvenrsrium anschaffen und annehmliche (^aurion 
leisten können, sich zur Lidtarion legitim irm, nach Vernehmung der Pacht- Conffirionen, welche 
sie auch vorher sowohl alhier, als bey denen Beamten zu Homberg, erfahren können, ihr Gebott 
thun und daraus das weitere erwarten mögen; Cassel den i4ten Julii 1770. 
F H. Kriegs- und Domainen-Cammer das. 
z) Nachdem die Pachtzeit folgender Duising- und Vultcjst'cher Grundstücke mit dem Jahr 1770. zn 
Ende gehet, mithin dieselbe ir» Termino den 6 ten Augusti auf fernere Z oder 6 Jahre anderweit 
aufs meinste Gebott verpachtet werden sollen, als i) Zwey an einander gelegene Garten vor dem 
Holländstchen Thore am Steinwege, deren einer in.zachtel Acker 3Ruten und der andere 1 und 
»sechzehntel Acker 7 Nuten hält. 2) Zwey an einand- r gelegene Garten vor dem Holländischen 
Thore am Clauswege, deren einer 1 u. ^sechzehntel Acker, und der andere 1 n. ^achtel Acker groß 
ist z) 1 u. i achtel Acker 5 Ruten Wusse vor der Unternenstadt bey der Oehlmühle. 4) 1 und 
zachtel Acker i Rnte Wiese vor dem Holländischen Thore an der Niedcrvellmarischen Gränze 
und der Ahne gelegen. 5) 10 ». rviertel Acker Land, wovon zu. ihalber Acker bey des Herrn 
Hof-Raths Ferry Garten, i Acker in der Strutbach. zviertel Acker an Wormmnus Haußgen. 
1 tu zviertel Acker am Wolffsangerschen Wege, i Acker an der alten Leimenkante. 1 u. iviertel 
Acker an der neuen Leimenkante, an 2 Stuckern, rhalber Acker an der Vellmarischen Strasse und 
ihalber Acker im Hinterfelde an der Schenkewertsstanne gelegen sind: So können sich diejenige, 
welche gemeldete Grundstücke beysammen oder einzeln zu pachten Lust haben, am obgemeldeten 6tcn 
Augusti Vormittags um 9 Uhr in der Ealckhoffifchen Eckbehausung auf dem Brink einßnden, und 
der oder die Meinstbietende des Zuschlags gewärtigen. 
4) Es sollen die Herrschaftliche Vorwerksgüter zu Wolfhagen nebst dem darzu angekauften ehemahls 
Schenktischen Haust, Scheuer, Stallung und Garten von Maytag 1771 an, anderweit verpach 
tet und des Endes Sonnabends den 22ten Septemb. dieses Jahrs ein Lidtations. Termin auf 
Fürstlicher Kriegs- nnd Domaincn-Cammer abgehalten werden, welches zu dem Ende hiermit fce* 
sonnt gemacht wird, damit diejenige, welche zu dieser Pachtung Lust haben, sich alsdann des Vor 
mittags alhwr einsinden, anvvrderst durch Obrigkeitliche Attestat« wegen ihrer Vermögens- Um 
stände, bisherigen Betragens und daß sie einer solchen Pachtung gebührend vorzustehen, die er 
forderliche caurion zu leisten und das tnvenrarium zu bezahlen im Stande seyen, sich zur Licira- 
rion legltlmiren, nach Vernehmung der Pacht-Conffirionen, welche sie auch vorher bey dem Amt 
Wolfhagen erfahren können, ihr Gebott thun und daraus das weitere erwarten mögen. Eassell 
den 24ten Julii 1770. 
F. H. Kriegs- und Domainen-Cammer das. 
Oraciones Creditorum» 
r) Es hat der Sergeant Ludwig Gebhard und dessen Ehefrau allhier eine so grose Schuldem 
käst contrahirt, daß man sich genöthiget gesehen, über deren noch übriges Vermögen den Con- 
curs - ¡’rocéis ex Officio zu eröffnen. Nachdem nun 26 proñrenclum Le litzuiäandum Credits 
gewiss:!' Terminus p-rermornis auf zukünftigen Donnerstag den 2ten August praefigiret wor 
den; Als werden alle und jede Créditos, so an gedachtem Sergeant Gebhard und dessen 
Ehe-
	        

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