Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1770)

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zgzo Nthlr. gebotten worden; Wer nun ein mehrercs darauf zu bieten Lust bat, kann sich bey dem 
Sradt-Cämmerer Herrn Rüpptl zu Casscll melden, auch die näheren Umstande erfahren 
13) Es wollen die Mademoiselle Thalmanuin i! t eigenthümliches, hinter dem Marstalle zwischen w's 
seel. Herrn Cantzlar Motz Erben und dein engen Gaßaen stehende Behausung auf ein annehmli 
ches Gebvtt verkaufen, und können diejenigen, welche Lust baden solches zu kauffen, sich bey dem 
.Regierungs «■ Procurarore vruin. Herrn Ermar-ius in der Mittelaasse, in der verwittibten Frau 
Ober-Chirurgin Weberin Behausung wohnhaft melden, und ihr Gebott thun. 
14) Die halbe Hufe Dienst-Zinß-und Zehendfreyes Land zu Wehlhcyden ist annoch zu verkauffen, 
und hat der Verkäufer sich am i6ten buju8 einen kixn-aK aus dem Steuer-Stock geben lassen, 
welcher besaget- 10 u. zachtel Acker, 3 u. ihalbe Ruthen Land, zvierrel Acker i u. ihalbe 
Ruthen Wiesen, 2 Acker 6 Ruthen Garten. Summa 13 u. 7sechzehntel Acker in. zachtel 
Ruthen, thut ständige monathliche Lonrridurlon ioAlb. 9 Heller. 
rz)Da eine gewisse Person gesonnen ist, das Hintergebäude an Scheuer und Stallung bis an daS 
Fahrthor von der Frau General -Fruchtschrerberin von Enden zu kauffen, und hierauf bereit« 
3002 Rthlr. gebotten, als wolle derjenige, welcher ein mehreres zu geben Willens ist, in der 
Estiennischen Buchdruckerey nähere Nachricht erfahren» Auch hat selbige die nahe vor demHollàn- 
bischen Thor gelegene 6 Acker Land zu verkaufen. 
LXrmieth- Saebctt. 
r) In der Frau General Fruchtschreiberin von Enden Behausung auf dem Gouvernements-Platz ste 
hen 4 Stuben, ein Keller und Boden, wie auch ein Platz zu Stellung einer Chaise, vom Monath 
August an, zu vernuethen. 
2) In desHrn Professor Priziers Behausung, Nro. 84z. sind 2 Etagen auf Michaelis zu vermiethen. 
3) Nahe am Judenbrunnön bey Herrn Hugo stehet eine räumliche Stube und Cammer vorn heraus, 
nebst verschlossener Küche, und noch 2 Cammern auf Michaeli zu vermiethen. 
4) In der Obersten Ziegengasse, in Nro. 262. iß eine Stube, Küche und Cammer für eine 
stille Haußhaltung zu vermiethen, und kann auf Michaeli bezogen werden. 
5) In der Möllerstraffe in einem gewissen Hause ist eine Stube und Küche, auchallenfalls eineCam* 
mer vorn heraus in der zten Etage auf Michaelis zu vermiethen. 
6) In Nro. 86. in der Mittelstrasse ist die dritte Etage, 1 Stube vorne heraus, und 2 Cammer» 
hintenaus, wobey Platz vor Holz zu legen, auf zukünftigen Michaeli zu vermiethen. 
7) In der Frau Obristin Gundelachen Behausung in der untersten Ziegengasse, wird das Hinterhauß, 
so der Regierungs-Scribent Herr Hildewiq bisher bewohnet, bestehend in 4 Stuben, 4 Kammern, 
2 Boden vor Früchte zu legen, Küche, Speise-Cammer, grosen Hof, und Stallung vor allerhand 
Vieh, zu Michaeli wiederum in der Miethe vacant. Wer nun solches zu miethen Lust hat, wolle 
sich bey der Eigenthümerin selbst melden. 
8) Auf dem Pferdemarkt in der Vollmarischen Behausung ist die unterste und zweyte Etage vor» 
heraus, wie auch die erste Etage auf dem Neben «Flügel, und die erste Etage im Hinterhause, be 
stehend in 7 Zimmern.wovon 1 tapeziert u, die alle geh itzt werden können, nebst Cammer und Küchen, 
einem grosen Keller, verschlossenen Holzgelaß, einem Kuh- und Schweinestall, wie auch einem Bo 
den, sämtlich zu vermiethen, und kann auf Michaeli bezogen werden. Man kann sich desfalls beyde» 
Herrn Helmuth ohnweit dem Iudenbrunnen melden. 
9) Zwey Pfarrwiesen bey der Waldau gelegen, sind sogleich um ein billiges zu vermeyern. 
10) In dem Dubreischen Hause auf dem Gouverncmentsplatz an der obersten Marktgaffen Ecke ist die 
unterste Etage, nebst Boden und Keller auf künftigen Michaeli zu vermiethen. 
n)Auf dem Pferdemarkt in dem Reisingischen Hause ist die gte Etage, bestehend in einer Stube 
und Cammer, so tapeziert, vorn heraus, 2 Stuben, 2 Cammern und Küche hintenaus, wie auch 
Boden und verschiedene darauf befindliche Cammern nebst Holzstall und verschlossenen Kellergelaß 
auf bevorstehenden Johanni zu vermiethen . 
12) Vor dem Friedrichsplatz ist in einem gewissen Hause eine Etage, bestehend in 4 Stuben, 
l Cammer, i Küche und Platz zum Holz legen, auch ein besonderer Keller, an eine ledige 
Person auf instehenden Johanni zu vermiethen. ^
	        

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