Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1770)

scheu Thor, an der Mombach, die in des verstorbenen Herrn Oberrentmeister HalberstadtL 
Garten befindliche Länderey Metzenwciß zu vermiethen. 
6) Bvy dem Hrn. Hofmeister Wolff anf der Oberneustadt ist eine ganze Etage nebst Stallung, Bo 
den u. Remise rc. benebst noch einigen Zimmers mit «.ohne Meubles zu vermiethen. 
7) Vor dem Schloß in Nro. 191. ist einLogis vor eine einzelne Person zu vermiethen. 
8) In des Hrn. Prof. Priziers Behausung, Nro. 843- ist ein Quartier für eine einzelne Person, 
. - sogleich oder auf Johannistag zu vermiethen. 
9) Der Land. Jur. Herr Sartorius, anfetzo zu Marburg, will sein Hauß auf hiesiger Oberneu-- 
stadt, welches der Herr Oberfalckenmcister von Canstein verschiedene Jahre bewohnet, von iuste- 
henden Johanni aus ein oder mehrere Jahre wieder vermiethen. Es befinden sich darin einige ta- 
pezirte Zimmer, nebst Stallung vor 6 Pferde, auch ist ein Garten dahinter. 
10) In der Schafergasse, in Nr. Z49. sind verschiedene Logimenter an eine stille Haushaltung, 
oder einzelne Personen, mit oder ohne Meubles zu vermiethen, und können sogleich bezögen 
werden, wer dazu Lust hat, kaun sich bey dem Handelsmann Herrn Bernhard, ohnweit dem 
Posthanß melden. 
11) Zwey Wiesen, bey der Wgldau gelegen, wie auch ein Acker Land daselbst, sind zu ver- 
meyern. 
12) In des Herrn Cojen Behausung in der untersten Marktgaffe, sind Logimenter, Stallung für 
6 Pferde, wie auch ein Laden, sogleich oder auf Johanni zu vermiethen. 
13) Auf Johanni, sind in des'verstorbenen Generalfruchtschreiber Betgens Behausung auf dem 
Töpfenmarkt, die beyden untersten Etagen, nebst Keller und Boden zu vermiethen. 
14) I" der Mittelgaffe, bey dem Silberdiencr Hr. Klank stehet anjetzt die 2te Etage, bcsteheud 
ans zwey Stuben, 4 Lämmern, Küche, Keller und Holzstall, zu vermiethen, und kommenden 
Johannistag zu beziehen. 
15) Es ist in einem gelegenen Hause auf dem Töpfcnmarckt, eine grose Stube, Cammer und ver 
schlossene Küche zu vermiethen, und kan solches auf Johanni bezogen werden. 
16) Es will die Wittib Folenien in ihrem Hause eine Stube, Cammer, Küche und Platz füt^Holz, 
alles verschlossen, sogleich oder aus Johanni vermiethen. 
17) Nahe am Judenbrunnen bey dem Handelsmann Hugo stehet künftigen Michaeli ein Logimeut 
zu vermiethen. ,v. ? 
18) In der obersten Ziegengasse bey dem Cramer Sismann ist eine Stube, zwey Cammern und ver 
schlossene Küche sogleich zu vermiethen. 
19) In des Kaufmann Herrn Langen Behausung in der obersten Gaffe, stehet die 2te Etage, nemlich 
3 Stuben, worunter eine grose Stube tapeziert, 3 Lämmern, 1 Küche, i Gang, i verschlossener 
Keller, i verschlossener Holzstall, sogleich zu vermiethen. 
20) Eine Wiese bey Sangershausen gelegen, stehet zu vermiethen. 
Personen, so Dienste suchen. 
i) Ein Mensch von 22 Jahren, so in der Jagerey besonders im Forstwesen sehr erfahren, suchet 
bey einer Herrschaft aus gleiche Art in Dienste zu kommen. 
Bediente, so verlangt werden. 
1) Es wird in eine Rentherey im Oberfürstenthum Marburg, ein treuer Mensch verlangt, 
welcher gut Rechnen und Schreiben kann, und in Renthereysachen wohl erfahren ist: Wer 
dergleichen Lenste anzunehmen Willens, kann sich allhier in der untersten Marktgasse bey 
Herrn Wilhelm Koch angeben, und das weitere vernehmen. '' r. 
2) Ein unverheyrather Mensch, welcher in der Oeconomie erfahren, wird auf ein Vorwerk, als 
Verwalter gesucht. 
3) In Nr. 801. in dem goldenen Helm, wird eine Magd, welche mit Kochen umzugehen weiß 
gejucht, sie inuß aber mit gutem Attestat versehen seyn. 
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4) Ei«
	        

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