Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1769)

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»4) Bey »et eit *tn. Collectenrs dahier «> Castell, stehen »och einige Aanfloose tu »er de» ylen 
ilt ohnsehibar gezogen werdenden -ten Liaste von der hiesigen Jeteit gnädigst Garantirte» ?one, i, 
MN l u. I halben Rrhlr. Plans derselben aber gut« zu bekommen U ’ tmie ' 
*5) Eine Frauens person, so im Linnennähen Geschicklichkeit besitzt, erbietet sich. in dieser 
Arbeit, gegen billige Belohnung zn diene». m ' me,er <i>attun ä 
26) DerGeneral-ChirurgusHr. Profe,sor Brandan hat zu verschiedenenmalen misfästig wahrneh 
men muñen, wie nicht allem ant sein Lonro Waare» ausgenommen, und man ihn solche m betai, 
len gemahnet, sondern daß man auch noch sonsten hier und dar bey einigen seiner guten Freunden und 
Bekannten, Geld iteost en, und andern Sachen aus deren Haushaltung in seinem Namen gefordert 
und ausgebethen. L aunt nun solchem Betrug ferner Einhalt geschehe: so avertirt er hiermit dasi 
Insoferne zemand ohne eine von seiner Hand producirte Bescheinigung das mindeste »erabchlgen ,äße 
er „n geringsten nichts bezahlen, sondern ,edereinen solchen Verlust sich selbsten beyzumeste, haben 
. «verde ; Auch so zemand was rechtmastg für dergleichen Sacheiian ihm zu fordern , sich iii^cit 
von Í4 Tagen bey lhme zu melden und seine Forderung zu liqnidiren. ; ^ 
27) 16 bis /8 Stuck grosse mit 4 Flügeln siarkbefchlagene wohlconditionirte Fenster mit runden Sebei- 
ben, welche bey emem neuen Bau wohl einzurichten, stehen beysammen zn verkaufen. ? 
*8) Es stnd A fette Schwee redes ohngefehr zu 180 bis 200 Pf. zu verkaufen , und zwar 12 Pf z» 
i Rthlr- Wer dazu Lust hat, kan bey dem Hofbuchdrucker Schmiedt Nachricht haben- 3 
^9) Nachdem man verschiedene fette Ochsen von der Agathoffer Brandeweinsbrennerey zum Schlackten 
und Verkauf abgegeben, Mithin nnnmehro einige andere gegen das gewöhnliche Fnttergeld anqenom 
meu und aufgestellet werden können; Als wird solches denr Publico. um sich deshalb bey dem Ver! 
Walter auf dem Agathofzu melden, hierdurch bekannt gemacht. Cassel den 8. Februar. 1769. 
N , n v _ <r-und Ooinsinxn: Cammer 
Zv) Des verstorbenen Herrn Rath und Ober-Postcommissarii Ewalds Erben haben ihren vor dem nem 
eu Thor an dem Weissensterner Wege gelegenen Garten um eine gewisse Summe Geld verkaufe- 
wer daran etwas zu fordern vermeynet, wolle sich Zeit Rechtens melden. 1 * 
Be so ndere Avertissements. 
Nachdem es Serenissimi Nostri Lochfürstliche Durchlaucht zu gnädigstem Wohlgefallen gereuen will, 
die Eigenthümer derer seit Anno 1768 erbaueten neuen Hausern aus hreslger ObeEeustadt, 
^ anch ölle dw e.!ig" s° dergleichen anuoch fürohin aufführen werde», vor ihren Gebäuden Platten 
b s an die SrnlicI legen , weniger nicht an die Schlußsteine der Thore oder Thüren die Jahrzahl 
señen und die «ellerthüren solchergestalt anlegen lasten, daß solche ,n den Häuften und nicht au, der 
Straffe heranskommen: So wird folche gnädigste lulenrion allen »nd zedemlo es angehet, hieidi.rch 
bw,u.iich bekannt aeinacht. Caffel de» ly. Januar» 1769. -ß 45 OberL»»-H„it dasebst. 
2) Nach»«» man von S«ten des Fürst,. Collegii Caro,ini allbier sich geno,h.gct gesehen, des Hrn. 
^Laildgrafs Hochfürstl. Durchlaucht die »nterkhänigst berichtliche Anzeige zu thun , daß Ein und An 
dere dev demselben vorhin Studierende, unter Geiiehmigling „rer Eltern allhwr, sich nicht ent 
rollen, vor der, sowohl in de» ältern Statutis vom agte» Octobr. 17.°- Art». ». als m denen Er 
neuerten, Arti » >v. bestimmte» zweyjährige» Zeit, auch so gar ohne die geordnete Testimonia 
„d Erlaubnis dazu,i, erhalten, mithin eigenmächtig Mid heimlicher weise, von hier «eg und auf 
a swärtiae Universitäten ,» gehen: So haben zwarHbchstgedachre Se.Hochfiirstsiehe Durchlaucht, 
d eses missällige und an sich strafbare Betragen, sur dasmal ,n Gnaden >iber,ehen, », der Hoff 
nung und Gestärtignng, daß die dahier studierende kandos-Kwder, w , w.e d.e Eltern oder Vor- 
üeseNte, die schon vor zwey Jahren bekannt gemachte» gnädigsten Gesinnungen kiinfnghin Mit 
mehrerer schuldigen Dankbarkeit und Gehorsam verehren werde» . Damit aber e,„ zederlwiffen 
m 6 «e daß es Sr. Hochfürstliche» Durchlaucht ein wahrer Ernst sey, an, dieser, zum eigne» Be 
ste,.der studierende,; Jugend, so wie zum wahren Wohl des gesamten Vaterlandes abzweckende» 
Einrichtung unabänderlich halte» zu lasten, und allen eigenwillige» Abweichn,,geil abzuhelfen, 
welche denjenigen zu Schulden kommen, die unter dem Vorwände einer sich ubele,„gebildeten 
. -drenbeit ibren eigenen Willen den verehrungswürdigsten Landesherliche» Veranstaltungen vor 
gehen,' sich deygehen lassen, so haben Se. Hochsürstliche Durchlaucht dem Lollegio Larolino,
	        

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