Volltext: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1769)

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ftMch an de» Meinstbirtmde» gegen baare Zahlung verkaufft werde». Wer nun mit daraufjw 
bieten Lust hat, der kann sich in dem dazu auf Mittwoche den 24ten Januar, kunfftigen Jahres m;- 
l gesetzten Licitationstermin, des Vormittags vor dem hiesigen Adel, von Diebischen Gerichte anmel- 
den, sein Gebot thun, und darauf der Meistbietende sich des Zuschlags gewärtigen. Signatum Jmf 
; michenhayn den i. Novembr. 1769. Schupplus.. 
Vermieth-Gachen. 
j) Auf hiesiger Oberneustadt in der Frankfuriherstrage, neben der goldenen Traube, ist die erste Dage, 
bestehend in 2 tapezirten großen Stuben nebst l Cammer vornheraus, und r Caminstube, Cam« 
^ tnet und Küche Hinlenaus, ein verschlossener Theil vom Keller, und Platz für Holz zu legen , nächst« 
künfftige Ostern zu vermiethen. ^ ' ' . . - 
2) E'g wit Jemand einen Garten vor dem Wtlhelmsthor an einen Gärtner vermrethen. 
2, Es will des Porteur Olten Wittib, im kleinen Wehlheider Wege in ihrem Garten wohnhafft, von 
ihrem Stück Land, so hinter der Herrschafftlichen neuen Bleiche gelegen, einen Theil metzenweise 
Vermiethen. 
4) Am Markt ist in einem Hanse die gte Etage, bestehend in einem Saal, so tapezirt, nebst Gang, 
2 Stuben u. Cammern, Küche, Keller und Platz Holz zu legen, an eine stille Haushaltung, auf 
künfftige Ostern zu vermiethen. 
5) Auf der Oberneustadt in der Friedrichsstraße, in Nr. 54. ist die mittelste Etage, bestehend rN * 
Stuben, 2 Küchen, 2 Cammern nebst Alkoven, auf Ostern zu vermiethen, und desfalls bey dem 
Schuhmachermstr. Bröckelmann das Weitere zu vernehmen. 
6) In der Obersten Gasse in Nro. 72 ist ein Logis mit Meubles zu vermiethen und kan so gleich ber 
zogen werden. 
7) Bey dem Beckermstr. Collignon auf der Oberneustadt, ist die erste Etage, bestehend in z Stuben, 
1 Küche und 2 Kammern, nebst Platz für Holz zu legen, und 1 Keller, sogleich oder auf Ostern 
. zu vermiethen. l' 
x) Es will die Wittib Folenienj in ihrem Hanse in der Untekneustadt, ein Logis mit verschlossenem 
Keller und Platz für Holz zu legen, sogleich oder auf Ostern, vermiethen. 
9) Es hat der Buchhalter und Gegenschreiber Hr. Hildewig, in seiner Behausung in der obersten 
. Gaffe, die erste Etage, bestehend auS 2 tapezirten Zimmern und einer Cammer nach der Straße, 
einem Saal nebst Caminzimmer, wie auch eine Stube vor Bediente uiid Küche hintenaus, imgl. 
. ein Holzfchoppen und Keller, künfftige Ostern zu vermiethen. 
tv) Es ist ein nahe bey der Oberneustadt hieselbst belegener Garten, welcher wegen der darum befind« 
v jjchen Behaust und Stallung vsr einen Gärtner sehr bequem ist, zu vermiethen. 
11) Auf der Oberneustadt in Nro. 17 assecurat. sind einige Zimmer so gleich , oder aufsonst beliebk« 
- ge Zeit mit oder ohne Meubles, jedoch für ledige Haushaltungen zu vermiethen- 
12) Es ist in der Obersten Gasse eine Stube mit Meubles zu vermiethen und Anfangs Januarii zu 
beziehen. ' ' a 
13) In der Obersten Gasse, in des Stadtwachtmstrs. Hr. Jägers Behausung , stehet auf dem Haus« 
. . erden eine Stube, -eraumliche Küche, Kramladen, Keller, etwas Hofraum und ein langer Holz« 
. stall, ferner auf der iten Etage eine Stube und Kammer, ans Ostern künftigen 1770^1 Jahrs 
beysammen zu vermiethen. 
14) Auf der Oberneustadt, gegen dem Meßhause über, in des Goldfabricanten Hr. Wagners Be 
hausung, ist ein Laden, erfoderkichenfalls auch ein Logis darbey, wie auch vor dessen Behausung 
einige Ladenschränke, auf bevorstehende Messe, um billigen Preiß zu vermiethen. 
15) Bey der Fr. Hallmann in ist eine ganze Etage mit dem Keller so gleich zu vermiethen. 
r Personen, so Dienste suchen. 
1) Es sucht ein Mensch, welcher ein Schneider ist, Dienste als Cammerdkener oder Bedienter. 
2) Ein junger Mensch, welcher gut Rechnen und Schreiben kan, auch etwas Lateinisch verstellet, 
suchet Dienste als Schreiber. ■ 
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