Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1769)

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Elr- vertzeyrathettr Mensch ffrchte inen Hausvermalterdienst. 
z) Ein Mensch von gesetzten Jahren, welcher bereits mehr gedienel, und deswegen rnit Attestaten 
5 versehen ist, sucht abermals als Kutscher, Reitknecht oder Bedienter, auf Christtag anzukommen. 
4) Eine in Hanshaltnngssachen?and dem Kochen erfahrene Person sucht Dienste bey einer Herrschafft 
außerhalb Cassel, und kann sogleich antretten. 
. - Bediente/ so verlangt werden. .» 
j) Eine Magd, so etwas bey Jahren ist, und kochen kann, mit Kindern lnmzngehen rmd etwas 
mit nähen, stricken und bügeln Bescheid weis, auch wegei, ihrer Treue mit guten Attestaten 
versehen seyn, muss, wird hier zu Ostern, oder allenfalls noch ehender, gegen einen guten Lohn, itr 
1 Dienst begehrt. 
2) Es wird 6 Meilen von Cassel, ins Hannoversche, bey einen ledigen Freyherrn, ein Bedienter, ft 
gut gewachsen, im Haarfristren geschickt, und in der Feder etwas geübt ist, gegen guten Gehalts 
sogleich verlangt. 
z) Es verlangt jemand in eine stille Haushaltung gegen einen billigen Lohn eine Magd, welche mit 
etwas kochen Bescheid weis, diesen Christtag eingehen kann, und mit gutem Attestat versehen ist. - 
Kotificationes von allerhand Sachen. 
D) Nachdem in der vor kurzem dahier auf gnädigsten Befehl Screviñlmj Hochfürstl. Durchlt. angekegr 
ten feinen Porcellainfabrique, nicht nur complette bunt- und blaugemahlte, gerippt- und glatte 
Coffee-und Theeservices, sondern auch Terrinen- Teller, Schüsseln, Butterbüchsen, Sauereres rcr 
einzeln oder beysammen, in billiger; Preisen zu haben sind; auch daselbst solche Stücke verfertiget 
rverdell, wie sie etwa zu maugelhafften Services bestellt werden möchten. So hat man solches 
» hierdlrrch bekannt machen, und prompte Bedienung versichern wollen. Auswärtige Liebhabers 
belieben sich durch Briefe und Zeichnungen au den Porcellainverwalter Schultz zu adrefsiren. 
Cassel den 9. Decembr. 1769. 
2) Es wird hiermit zur Nachricht bekannt gemacht, daß alle diejenige, welche an dem Herrn Obersten 
von Iüngken-Müutzer einige Foderuttg zu haben vermeynen, sich zwischen hier und ulr. veccmbris 
r jetztkauffenden Jahrs ohnfehlbar zu melden, ihre Bezahlung zu empfangen, oder zu gewärtigen har 
den, daß sie nach Verfließnng dieser Zeit abgewiesen werden. 
z)Nachdem auf höchsten gnädigsten Befehl, des Kupsserschmidtmstr. Job. Axt Garten, innerhalb des 
Weißensteinerthors, binnen denen nächsten 14 Tagen geräumt werden soll; So will derselbe das 
darinnen befindliche neue Haus, die daherum stehende Dielenwand nebst Zugehör, auch die steinern 
Pfortenständer und die Thüre verkauffen. Es belieben sich daher die dazu Lustige bey ihm selbst 
«m Steinwege wohnhafft, zu melden. 
4) Bey dem Honigkuchenbecker Eckhard, in der Mullerstraße, sind gute Nürnberger'Honigkuchen, 
das Dutzend für 16 Alb. gute Brannschweiger Honigkuchen, das Pf. für 4 Alb. feine Hamlnr- 
ger Znckerbiloer und vielerley Confitüren, in billigem Preise, desgl. guter Bremer Honig, 8 Pf. 
auch feiner friesischer Syrop, 12 Pf. für i Rthlr. zu haben. 
f) Die Hutfabricanten Bertrand und Faure avertiren hiermit, daß sie nunmehr ihre alte Behausung 
in der untersten Marktgaffe verlassen, und ihr neuerbauetes Haus auf der Obernenstadt in der Kör 
nigsstraße bezogen haben. Sie offeriren demnach auch allda ihre Dienste in guter Waare und cü 
vilesten Preisen: Es dienet nicht weniger zur Nachricht, daß von ihren fabricirten Hüten, in der um 
rersten Marktgasse, bey denen Kaufleuten Hrn. Köhne und Paul Bertrand, zu haben find. 
6) Ein eiserner Kasten, so in einem noch recht brauchbarem Stande, und mit guten Schlosse verse/ 
\ Heu ist, wird zu kauffen gesucht. 
7) Bey Hr. Philipp Stumpf in der Müllergasse, in der Fr. Weruerin Behausung, find verschiedene 
Sorten Rhemgauer 48er, 6oer, 61er und 62er Weine, stück- ohmeu- und bonrelllenweise, auch 
guter Pontae, weißer Franz- nndMuftatenwem, oxhoft nndbonttillenweife, »m billige Preise zu 
haben. 
" — - ■ K) OTr.
	        

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