Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1769)

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.5) Es wird, 7 MeklMvott Cassel, ein Reitknecht, so noch ledig ist und gute Testimonia vorzeige» 
auch in der Stadt mit 2 Pferden fahren kann, verlangt. Auch wird bey eben der Herrschaft, aufChrü 
« tag ein Gärtner verlangt^ ^ ^ . 
.6) Es verlangt jemand eine Kindermagt, so mit nahen, waschen tmd Bügeln umzugehen weis, auch 
schon bey Kindem mehr gediener hat, in Diensten. / v- *?■■>< w :/) 
Personen/ st? DrenOe suchen. 
;) Ein Mensch, welcher als Kutscher gedienet, und einen guten Abschied vorzeigen samt, suchte«!- 
weder als solcher, oder auch als Bedienter oder Reitknecht bey Herrschaften in Dienste zu kommen. 
>: Capital, so auszulehnen. 
•jco Nthlr., Cassamafige Münze, Pupillengelder, find gegen sichere und hinlängliche Hypotheck ach 
hier in der Stadt zu verlohnen. 
^oríñcstrones von allerhand Sachen. 
tz.> Es'ftstlen folgends benannte Kanfmantrswaaren, Mvbilietr nnd Hansgerathe nnd zwar 1) an 
Specerey und andern Waaren: allerhand Gattungen Rauch- nnd Schnupftoback in Pagnrten, 
Stangen und Bley, Gewürz, Rosinen: Coffee; Perlengerste nnd Grießmehl; Ehocolade, Far- 
v bewaaren; verschiedene Gattungen Theeboy, Pecco, Choison, Congo; Porceilain sowohl ächt als 
von englischer Erde an Schüsseln und Tellern, Coffee- und Milchkannen, Spühlkumpen nnd Zn- 
ckerbüchsert; Baumöhl; Rhein - und Franzweine, weiße und rothe rc. 2) An Ellemvaaren, nem- 
!ich verschiedene Gattnugen Zizen, ganze und halbe Cartonen, weis uiD gedrückt Annen, Carne-. 
- .lotteu, Nesseltnch, Flanel, Calamanque, Serge de Rome, wie auch dänische-Manns- Frauens u 
. Kinder Hand sch,ne. 3) An Mobilien und Hansrath , und zwar Bettspannen mit Vorhängen, Ti' 
sichen, überzogenen Stühlen, Canapees, Commoden, Comkoirs, Schranken, desgleichen Taschen» 
rmd Stubenuhren, Silber- Kupfern- Meßingen-Zinn-und Eisen-Geschirr, Bettwerk, Bett- und 
Tisch-Linnen, nechstkünfrigen Montag den 6ten Nov. und die darauf folgende Tage Vor-und Nach, 
mittags allhter in dem Rallischen Hanse dnrch öffentliche Anttion an den Meistbietenden gegen 
haare Bezahlung verkauft werden; welches denen Lnsttragenden hiermit zeitig bekannt gemacht wird. 
--Carlshaven den 6ten Ottob. 1769. -n, j/r 8' I. H. Ulrich, vig. Commisírocis; 
5) 'Es wollen des verstorbenenSchlossermstrs Eichmann Erben in der Unkernenstadt, Mittwoche den 
.^November añerhand Hansgerathe; sodatm Donnerstags dm 3. Novembr. das zu einer völligen 
Schlosserwerkstatt gehörige Handwerksgeschirr , gegen baare Bezahlung, an den Meistbiethenden 
.verkaufen. Wer nun von einem oder deyt andern etwas zu erstehen gesonnen ist, kann sich auf 
beyde Tage, sowohl Vor- als Nachmittags, in des obbesagten Behausung ans dem Rädermarkt ein- 
Anden. 
Z) Es haben die Weißischen Erben ihre Behausungdahier in der- obersten Gasse, desgleichen ihren vor 
hem Todtenthor in den Siegen gelegenen Garten um eine gewisse Summe Geld verkauft; Wer 
stillt was daran zu fordern hat>, kann sich Zeit Rechtens melden. 
4) Nachdem der verst. Frau EanzleyDirectorin Thalmannin: hinterlaßenel Erben gervilliget, sich' aus 
einander zusetzen unedle Erbschaftsmaffe zu vertheilen; Als wird allen denjenigen so an derselben 
eine rechtmäßige Ansprache znj machen vermeynen, hiermit bekannt gentacht, sich zwischen hier und 
fünf Wochen so gewiß bey denen Erben allhier zu meiden, als wiedrigenfalls getviß zu gewärtigen, 
daß da die Erbinteressenten znm Theil ausser Landes wohnhaft, man denenselven weiter nichts 
geständig seyn kann. Cassel den 14. Ott. *769. 
5) "Johannes Walter in der obersten Straße , hat eilt trenes Gartenthor, mit 2 Stendern und einem 
neuen recht guten Schloß versehen, zu verlassen. 
6 ) Es sind bey dem Herrn Engelvrecht ans der Oberneustadt gitte Wittteräpfel zu verkaufen. 
7) Nachstehende Chirurgische Jnstrumettte sind aus der Hand zu verkaufen, als: zur Amputation,? 
3 Sichelförmige Ampntmmeffer, ei» großes, mittlres und kleines; 4, Sagen, eine große, mitt-
	        

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