Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1769)

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2i) Es will der Herr Nach Schminke seinen Garten vor dem Neuen < 'oder nunmehrigen Cöllttischeu 
Thore, an den Rohdischen Erben und der Frau Hardegin gelegen, an den Meistbietenden verkam 
fen. Wer nun dazu Belieben trägt, kann sich bey demselben melden. 
Vermieth-Sachen. 
1) In eine« gelegenen Hanse am Steinwege ist eine Etage, «je oder ohne Meubles, nebst Pferde» 
stall und Boden sogleich zu vermiethen. 
2) Beym Kaufmann Hrn. Heinrich Ludwig wohnhaft auf dem Markte neben dem Rathhauße über 
ist in seinem Hause zu vermiethen die zweyte Etage, bestehet in zwey Stuben vorne heraus, wovon 
eiue ganz neu tapeziret ist, so dann zwey Cammern; i Küche; 1 Keller, nebst Platz vor Holz zu 
legen, und kann sogleich bezogen werden. 
z) In des verstorbenen Stadt-Bau-Meister Klocken, Erben, Behausung auf dem Töpfenmarkt, ist 
die ate und zte Etage. so bis daher von der Frau Generalin von Ditfourth bewohnt gewesen, wie 
derum sogleich oder auf Christag zu vermiethen. 
4) Es wollen die Calckhoffische Erben ihre beyden Nebenbauser in der Castinalsgasse, deren Mie 
the auf Ostern 1770 zu Ende gehet, auf anderweite 3 oder 6 Jahre an den Meistbietenden ver- 
miethen- Wer nun zu ein oder dem andern Belieben traget, kann sich Sonnabends den 28sten 
Octobr. 1769. Vormittags um 9 Uhr, in der Calckhoffischen Eckbehausung auf dem Brink einfinden 
und sein Gebolt thun. 
5) Nahe vor dem Schloß ist eine Stube mit einem Alkoven nebst einer Cammer mit Meubles sogleich 
zu vermiethen. 
6) In der untersten Marktgasse bey der Frau Küchschreiberin sind 2 Stuben mit Meubles zu ver 
mieten. 
7) In der Obersten-Gasse, in Nro. 10., ist die belle Etage, bestehend in 2 tapezirten Stuben nebst einem 
grossen Vorgang mit Kamin und in 3 Kammern, als welche auch allenfalls vertheilet werden kann, zu 
vermiethen, und alsbald zu beziehen. 
8) Es hat der Hr. Schwind, hinter dem Rathhaus wohnhaft, in Nr. 8oo. verschiedene Logimenter 
an eine stille Haushaltung zu vermiethen. 
9) In einer wohlgelegenenStraße ist eine ganze Etage nebst Keller und Platz vor Holz zu legen, entweder 
auf Weynachten oder Ostern an eine stille Haushaltung zu vermiethen. 
10) Ein Garten vorm Weeser-Thor, zwischen des Becker-Mstr. Fuhrhans und dem Vramerischen 
Garten gelegen, ist künftigen Martinitag zu vermiethen. 
n) In des Kauffmann Hrn. Lange Behausung in der Obersten Gaffe ist ein Log» vor eine stille Haus 
haltung zu vermiethen, bestehend in 2 Stuben, wovon eine tapezirtbenebst einen Alkoven, 2 Kam 
mern, einen halben Gang, und kann sogleich bezogen werden. 
Bediente , so verlangt werden. 
,) Es wird in eine hiesige Cattnn- und Zitzhandlung ein Lehrbursch begehrt. 
2) Ein lediger Herr sucht einen Bedienten der frifiren kann, mit guten Attestaten versehen und in 
4 bis 6 Wochen in Dienste zu gehen im Stande ist. 
z) Es verlangt jemand einen Bedienten, der eine gute Hand schreibt, künftigen Christtag in Dienste. 
4) In einen Fürstl. Garten allhier wird mit Anfang des rossten Jahres ein Lehrpursche verlangt. . 
Personen/ so Dienste suchen. 
1) Es suchet eine Frauensperson, so mit guten Zeugnißen versehen, Dienste als Amme, und kann 
dieselbe alsobald den Dienst antreten. 
2) Eine Frauensperlon, die mit kochen wohl umMehen weiß, suchet Dienste als Haushälterin,^ eS 
sey in der Stadt oder auf dem Land, und kann sogleich eingehen.
	        

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