Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1769)

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la) Es wiñ die Witwe Höllebergitt ihr Haus , in der Km'ckgasse, zwischen denen Ll'ebehänsischen &¡ 
ben und Henrich Meyer gelegen verkaufen, und sind 360 Rthlr. darauf geboten worden, wer nun 
ein mehrers zn geben willens, wolle sich entweder bey Ihr selbst, oder dem Weißbindermeister 
Kreydewolff melden und sein Gebot thun. 
,3) Von Obrigkeit und Amtswegerl sollen des verstorbenen Johann Henrich Merten unt> dessen Ehe,' 
frau zu Gleichen zuständige nachfolgende immobil Güther, als: i) Ein Haus, Scheuer, Stal 
lung, Hofreyde und dabey gelegener Garten. 2) Eine Hufe Land, zinßet ins teutsche Hans 
nach Fritzlar 2 Viert. 12 Metz. partim. 3) Eine halbe Huefe Land, zinßet an den zeitigen Pfar 
rer zn Kirchberg 2 Viert, io Metz. pamm. 4) Noch eine halbe Hnefe Land so an den Herrn von 
Dalwiy zum Hoof mit 2 Viert, partim zinsbar. 5) Noch eirre halbe Hnefe ist zinsfrey. 6) Ein 
Stück Erbland in der Gudensbcrger Feldmark gelegen, der Knatz genannt. 7) Ein Acker Erbland 
in der Gudensberger Feldmarck zwischen Johannes Zuschlag von Gleichen und dem Hospitalsmeyer 
zu Pndensberg gelegen, und 8) Ein Erb Wieseplatzgen in derAne zwischen FriedrichPaar von Kirchberg 
Anö Johann Adam Schminke zu Gleichen gelegen, weilen deren Kinder Vormüttdere wegen über 
häufter Schuldenlast bonis zu cediren »icclarirei haben, und daher der Conans erkannt worden, 
an den Meistbietenden verkauft werden, wozu dann Terminus licitationis aufDonnerstag den i6ten 
November a. c. praefigin worden. Wer min fothane Güther zu kaufen, und des Endes daranfzu 
bieten Lust hat, kann sich in pra?6xo bey hiesigem Amt von des Morgens 9. bis 12 Uhr angeben 
sein Geboth thun, und nach Befinden des Zuschlages gewärtigen. Hierbey bleibt aber ohnvcrhal- 
ten, daß Niemand ausser welcher obrigkeitliche Artestara beybringen wird, daß er solvendo ftye, 
und dabero annehmliche Caution zu leisten im Stande ist, zur Licitation gelaßen werde. Signatum 
Gudenöberg den 26ten Aug. 1769. 
24) Ad instantiam derer Egerischen Erben sollen zu Tilgung derer ausgeklagten Capitalschulden die 
constituirte Unterpfänder Samuel Dörings Erben zugehörig, an den Meistbietenden gegen baare 
Zahlung öffentlich verkauft werden; als da sind: i) Das Wohnhaus, Schemen, Stallungen, 
Hofreyde, das alte Posthans genannt, am Brückenthor belegen. 2) Alle rie bereits verpfändete 
imbeweglichen Güter, Garthen, Wiesen, und Ländereyen in und vor hiesiger Stadt Feldmark ge 
legen, davon der Döringiscbe Cnrator Henrich Breithaupt nähere Nachricht geben soll, nudsdU 
che mit demselben in Augenschein genommen werden können. Nachdem nun zu diesem Verkauf ein 
für allemal Terminus licitationis in Curia auf der Gerichtsstnbe auf den 29. November schiers künf 
tig bestimmt worden ; So wird solches zu dem Ende hiemit bekannt gemacht, damit diejenigen, 
welche solche Haus und Güter beysammen oder einzeln anzukaufen gesonnen seyn möchten, berei 
ten Tages, früh Morgens sich angeben, und nach geschehenen hinlänglichen Geboten die Adiudi- 
cation erwarten. Signatum Milsungen den 19 Sept. 1769. 
*5) Es sollen des Joh^ Viehmanns zu Wahlershausen folgende Grundstücke, als: i) Hans und 
Schcner, an Nic. Henckelmann, 2) 4 Acker Erbland beym Hasenstock, an Joh. Ziegler, 3) Ein 
Erbgarten beym Haufe à 6 Acker groß, an vorigem gelegen, 4) eine Erbwiese, der Heuteich ger 
riannt, 4 Acker haltend, an demselben, 5) i Acker Erbland, zwischen Marlin Führer und Joh. 
Viehmann- 6) i Hufe Land, so in hiesige Rentherey jährlich 6 Vierr. partim zinset, und yj Ei 
ne halbe Hufe Land, wovon der Grebe Viehmann das Gegentheil hat, ex Oñicio an den Meistbie- 
thenden öffentlich verkanfft werden. Wer nun darauf biethen will, der kann sich in dem dazu ein- 
für allemal ans den 30. Novembr. schierskünfftig anberahnuen Licitations-Teimin auf hiesigem Land 
gericht angeben. Cassel den 14. Sept. 1769. 
26) Es soll auf geschehene Requisition des Hochfürstl. Landgerichts, die Gottschalckische, hiesiger Stadt- 
Serrchts.ssurisdicrion unterworffene - und allhier hinter dem Marstall, zwischen der Wittib Mantelm 
nnd denen Huthischen Erben, gelegene Behausung, wegen des entstandenen Concursus, ex officio 
«n den Meistbiethenden öffentlich verkanfft werden. Wermmi darauf biethen will, kann sich Don 
nerstags den 7ten Decembr. schierskünfftig, als welcher ein- für allemal pro Termino dazu bestimmt 
ist, vor hiesigem Stadtgericht zu gewöhnlicher Gerichtsstunde angeben, sein Gebot thun, und auf 
Len letzten Glockenschlag derer 13 Uhr sich der ohnfehlbaren Adjudication gewärtigen. Signatum 
Eaffel den 23M1 Sept. 1769. Dmgermei/rer und Hach daselbst.
	        

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