Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1769)

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Oberneustadt in seinem Hause, verschiedene tapezirte Logimenter, mit oder ohne Meubles , f$, 
bald oder instehenden Michaeli, zu vermiethen. 
s) Es will der Schneidermstr. Hellmuth , als Vormund über die Clarischen Kinder, in der Kaste, 
nalsgasse in ihrem Hause, in der zten Etage hintenaus, eine Stube und eine Küche vermiethen, 
und kann auf Michaeli bezogen werden. 
Z) Auf der Oberneustadt, in der Frau Landre ihrem Hinterhaus , ist das zweyte Stockwerk, bestsr 
hend in einer großen und einer kleinern Stube, eine Kammer und Küche, wie auch eine Kammer 
für Holz zu legen, ans Michaeli zu vermiethen. 
4) Es will die Wittwe Folenien in ihrem Hause ein Logis, bestehend in 1 Stube, 1 Kammer und 
Küche, i Kellerund Platz für Holz, (alles verschlossen) auf Michaeli vermiethen. 
5) In der Kastinalsgasse in der Wittwe Weiffenbachinn Behausung, stehet auf Michaeli eine Etage 
zu vermiethen, solche bestehet in Stube, 2 Kammern und verschlossener Küche, eine Treppe hoch. 
*) In einem gewissen Hause, ohnweit dem Markt, sind zwey Etagen, wovon eine nebst dem Alcor 
ven tapezirt ist, einzeln oder beysammen zu vermiethen, wobey auch ein Pferdestall und Boden für 
Fonrage gegeben, und sogleich oder auf Michaeli bezogen werden kann. 
7) Auf der Oberueustadt bey Hr. Hofmeister Wolfs ist eine ganze Etage nebst Stallung für 2 Pferde, 
Remise, Boden rc. mit und ohne Meubles, sogleich zu beziehen ; desgleichen sind bey demselben 
noch 2 Zimmer für eine ledige Person, mit oder ohne Meubles, zu haben. 
L) Im Dexbachischen Hause in der obersten Straße, an dem Kaufmann Hr. Lange gelegen, sollen 
nächsten Michaeli 2 Stuben, 2 Kammern, Stallung für 8 Pferde, Heuboden, der halbe Hinter, 
Hof, Keller, nebst Platz für eine Chaise, vermiethet werden; wer dazu Lust hat, kann sich bey dem 
Fahnenjunker vom Hl. Leib Füsilier-Regiment, Hr. Kersting, melden. 
-) Es will der Kaufmann Hr. Emmermann, die 2 oberste Etagen, in seinem am GouvernementspkaLe 
gelegenen Hause, vermiethen. 
Bediente , verlangt werden. 
1) In Nr. 801 im goldenen Helm wird ein Hausknecht, welcher mit Pferden gut umzugehen weis, 
und mit gutem Atestat versehen ist, gegen einen guten Gehalt, in Dienste verlangt. 
2) Es wird auf dem Laude auf Michaelis ein Bedienter verlangt, welcher in der Gärtnerey erfahren 
und dabey gut rassiren kann. Es bekommt derselbe, nebst freyer Kost und Mondirung, i4Rthlr. 
jährlichen Lohn. 
Personen/ si> Dienste suchen. 
Pu Mädgen, welches mit nähen, stricken, waschen und bügeln umgehen kann, will sich auf Michcu 
eli vermiethen. 
X NotiLtcativneävon allerhand Sachen. 
.r) Auf das an der Wehlheider Barriere stehende Reymüllerische Gebäude, nebst der vor dem Gatten 
befindlichen Mauer, sind nunmehro 360 Rthlr gebothen. Wer nun ein Mehrers biethen will, kann 
sich bey der Wittib Frau Reymüllerin auf der Oberneustädt melden. 
L) Auf der neuen Meyerey unter dem Weinberge sind kommende Mittwoche, den 20. dieses, ein 
Reit- und drey Zugpferde von schwarzer Couleur, nebst einer milchenden guten Kuh, an den Meist, 
biethenden gegen baare Bezahlung, Nachmittags 2 Uhr zu verkaufen. 
3) Nachdem der zu Ziehung der von Fürstlichem Lommercien-colleZio gnädig und großgüustig-zuge, 
- stündenen Lotterie von Ungarischen Weinen, vorhin aufden 30. erstabgewichenen Mouaths Augusti 
bestimmt gewesene Tomín, wegen Mangel der Jeit, und weilen deswegen die Loose inzwischen 
nicht allesamt angebracht worden, für sich gehen können: So wird solches dem publico nicht nur 
bekannt gemacht, mithin hiermit die Versicherung gegeben, daß , sobald das übrige Theil derer 
noch vorhandenen Loose debitiret worden, als worzu nur noch eine kurze Frist nöthig ist, davon 
. durch diese Zeitung der anderwärts anzusetzende Termin noriüoüet werden solle, sondern es sind da;
	        

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