Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1769)

SA ( 164 ) 
20) Es soll Conrad Sewis Wiese, an der Saurenwiefe und dem Zierenberger Wege, die Haneken- 
wiese genannt, zu Westuffeln, sodann nachsolgende Erblanderey; alß 2 Acker zwischen Conrad Fig 
ge und Jacob Schultze, 2 ». ein halber Acker hinter der Strothe, einer Ahnewaud , und 1 und ein 
viertel Acker daselbst im Winckel, am gemeinen Wege gelegen, in Termino Montags den 8ten May 
an den Meistbietenden verkauft werden, wer mm daran etwas zu fordern, oder darauf zu bieten 
gesonnen, derselbe kan sich alsdann , und zwar zu früher Morgenszeit um 9 Uhr vor Fürstl- Amte 
alhier einfinden , und seine Nothdurst und Gebote ad Protocollum geben , worauf er das Weitere zu 
gewärtigen. Zierenberg den 22steu Febr. 1769. 
21) Dittmar Vrerdenbachs nachgelassene Erblanderey zu Westuffelen, als 5 Acker hinter der Strothe, 
1 u. ein viertel Acker über der Hagewiese an Joh George Himmelmann und Joh. Justus Neumey- 
' ers Erben, sodann 5 achtel Acker Garten hinterm Hause, am gemeinen Wege und Philipp Zu 
schlag gelegen, sollen in Termino Montags den 8ten May an den Meistbietenden verkauft werden. 
Es haben dahero Diejenige, so daran etwas zu fordern, oder darauf zu; bieten gesonnen, sich als- 
dan, und zwar zufüher Morgenszeit um 9 Uhr, vor Fürstl-Stnue alhier einzufinden, ihre Nothdurst 
und Gebote ad Protocollum zu geben, und darauf das Weitere zu gewärtigen- Zierenberg den 
i4ten Febr- 1769. 
22) Es soll des Seiffensieder Hieronymus Werns und deßen Ehefrau, ihre alhier in der Knickgaße 
zwischen dem Schuhmacher Niesch und der Wittib Christmännin gelegene Behausung, von Obrig 
keit und Amtswegen, an den Meistbietenden verkauft werden. Wer nun darauf bieten will, kan 
sich Donnerstags den 1 iten May schiers künftig , als welcher ein für allemahl pro Termino dazu 
bestimmt ist , vor hiesigem Stadt-Gericht zu gewöhnlicher Gerichtsstunde angeben, sein Gebot 
thun , und auf den letzten Glockeuschlag derer 12 Uhr, sich der ohufehlbaren adjudicaron gewärti 
gen- Caffel den 2vsten Febr. 1769. 
2Z) Es sollen des Wilhelm Ulrichs zu Wolffsanger, sein von der Fr. Geh. Reg- Räthin Nies und Hr. 
Regier. Rath Möller erkauftes Guth mit allem Zubehör ex officio an den Meistbietenden öffentl. 
verkauft werden. Wer nun darauf bieten will, der kan sich in dem dazu ein für allemahl auf den 
Nen Junii schierskünftig anberahmten licitám Termin auf hiesigem Landgericht angeben. Cas 
sel , den roten Febr-. 1769. 
24) Des seel. Decani Faucher Erben sind gesonnen , folgends benahmte, Ihnen durch einen Rechts 
kräftigen Bescheid, ohnwiderruflich zuerkannte Grundstüke, bey dem HofBubenrode und der 
Gemeinde Osthrim, Amts Milsungen, zu verkaufen, als: 0 38 u ein sechzehntel Acker jetzt wüst 
liegendes Land, die Oberste Sange an der Dagobertshäuser Flur, zwischen dem sogenanten Eichholtz 
und der Gemeinde Hude- 2) n n ein virt. Acker , das Sangen-Trisch , an obigem her. 3) die 
große Brnchwiese » 6 ». sieben sechzehntel Acker, vor der Gemeinde Ostheim. 4) den Hopfengarten, 
welcher Land ist, à 21t- ein achtel Ack 2 Ruth-, am Sippershauser Wald und dem Hof Bubenro 
de. Wer nun solche Grundstücke zusammen für einen annehmlichen Preiß zu kaufen willens ist, der 
kan sich bey dem Hrn- Kasten- und Stifts-Schreiber Knyrim alhier melden, und näheren Bericht 
erlangen. 
Verniieth-Sachen. 
r) Hinterm Rathhaus bey Hr.Sieinmann ist ein Logiment, bestehend in 3 Stuben , wovon 2 tape- 
cirt sind , 2 Kammern, i Küche, i Keller und Platz vor Holtz zu legen mit oder ohne Meubles 
so gleich zu vermiethen. 
2) Bey dem Hr. Hofmeister Wolff, auf der Ober - Neustadt, ist eine gantze Etage nebst Stallung, 
Boden, Keller, Remise »or eine Chaise und vorj Holtz, benebst einigen Zimmern, mit oder ohne 
Meubles, so gleich zu beziehen. 
Z) In der Untersten Marktgaße, sind 2 Logis mit Meubles so gleich zu vermiethen. 
4) Es wollen des Hrn Kriegsrath Schmid Erben, in Ihrer am Gouvernements-Platz gelegenen Be 
hausung , die Belle Etage, benebst hinlänglichen Gelaß vor OorneZkiguen, Bodens für Fourage , 
und Stallung vor 5 bis 6 Pferde, nebst Chaisen Remise vermiethen-, undckaii dieses Logis aufVer- 
kangen so gleich bezogen werden.
	        

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