Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1769)

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putzen : sie arbeitet aus den neuen Federn die Pflaumen heraus, ans den alten die Pflaumen alleine, 
die guten Federn desgleichen, und die Stoppeln, welche nichts nütze, ebenfalls alleine, daß also 
eine jede Sorte voll Federn alleine kommt, wie man solches verlangt. Sie logirt in der Traube auf 
der Ober-Neustadt- 
iz) Zwey frisch-melke Kühe sind zu verkaufen, und können vor dem Moller-Thor in des Hr. Hof- 
Rath Ferry Garten bey dem Gärtner Gleim besehen werdell- 
14) Es hat der Huthfabricant Hr- Köhler uild dessen Ehefrau ihr ererbtes am Markt an der kleinen 
Herrngasse, zwischen dem Gürtlermstr- Forstmarln und dem Bandermstr- Schröder gelegene Eck 
haus, um eine gewisse Summe Geldes verkauft; wer nun etwas daran zn fordern hat, oder naher 
Käufer zu seyn vermeynet, wolle sich Zeit Rechtens melden- 
15) Bey dem Stadt-Wachtmeister Hr. Willius, in der obersten Entellgasse , ist frische Watterfurter 
Butter zn 7 ulld i halb Pf- für 1 Rthlr. zu haben. 
16) Es hat jemand ein Pfannen - Antheil in den Sooden bey Mendorf, welches jährlich auf 5 Rthlr. 
16 Alb. cassamäsige Interesse einbringt, zn verkaufen. 
17) Es haben des Johann Adam Grebens Wittwe uní) Erben ihr Haus in der untersten Markt 
gasse, zwischen der Hirsch-Apotheke und der Frau Küchschreiber Herwigin gelegen, verkauft ; wer 
nun Näherkäufer zn seyn vermeynt, kan sich Zeit Rechtens melden. 
18) Bey Hr- Valefcnr am Steinwege ist ein gedruckter Catalogas von einer sehr ansehnlichen Bücher- . 
Sammlung ohnentgeltlich zu haben, welche instehenden 3 April und folgende Tage, allhier im Ober 
stenhof bey der Schlacht, verauctioniret werden sollen. 
19) Es hat der Mstr. Ioh. Henrich Haurand sein Wohnhaus um eine gewisse Summe Geldes ver 
kauft; wer nun was daran zn fordern hat, kan sich Zeit Rechtens melden- 
Lo) Es hat jemand Taubenmist zn verlassen. 
Li) Es will der Weinwirth Herr Krümmel tu der Wildemanns-Gasse 12 Stück rechte gute Fensterrahmen 
mit Beschlag, Bley und Glas verkaufen, als welche noch gut gebraucht werden können- 
22) Der Buchhändler und Buchdrucker Hr- Georg Christoph Mohr zu Hersfeld macht hierdurch be 
kannt, wie er gesonnen sey, das durch seinen eigenen Werth überall sich selbst angepriesene und al 
les Lobes unbedürftigen, von ihm vor einigen Jahren mit Hochfürstl. Hess, gnädigsten Privilegio 
in 3 Quartbänden gedruckte Werk des Schweizerischen Gottesgelehrten Hrn. Ioh. Fried. Stapfers 
unter dem Titnl: Grundlegung zur wahren Religion, anjetzo wegen dessen Nutzbarkeit wiederum 
aufs llene, und zwar durch den Weg der Pränumeration, aufzulegen, so, daß jeder Barld nnrmit 
i Rthlr. edictmäsig bezahlt werde. Der 2te und gte Band kan jetzt sogleich gegen 2 Rthlr. der ite 
aber, g. Gott, kommenderl Johanni dieses Jahrs auch für i Rthlr abgeliefert werden. Wer mm 
dieses complette Werk verlangt, kan sich dasselbe anjetztfürz Rthlr. anschassm- Nach Verfliest 
snilg obbestimmter Zeit wird es nicht mehr um diesen sehr billigen Preiß verlassen. Es.wird solches 
mit neuer leserlicher Schrift auf gut Papier so sauber gedruckt, wie das davon ausgegebene ge 
druckte Avertissement zeigt, so daß die Herrn Pränumeranten völlig damit zufrieden seyn sollen. 
Auch silld in der Mohrischen Officill neu gedruckt und zu haben: 1) Ewalds würdiger Tischgenoffe 
des Herrn, für 2 Alb. 2) Lampens Einleitung des Gnadenbunds , i Ggr. 3) Langens 100 la 
teinische Schulgespräche, 2 Alb. 
23) Da die ordinaire Hannoverische Geld-Lotterie ceMret, unb dargegen die extraordinaire Hanöveri- 
sche Geld-Lotterie den 17. April laut Plan gezogen wird, so können diejenigen, welche Lust haben, 
in dieser extraordinaire» Lotterie ihr Glück zu versuchen, bey dem Hr. Kaufmann Ludwig, wohnhaft 
auf dem Markte, sowohl ganze als halbe Loose haben. 
24) Der Metzgermstr. Ioh. Jost Fuhrmann, allster in der Unterneustadt hat sein Wohnhaus um ei 
ne gewisse Sümma Geldes verkauft, wer daran Näherrecht zu suchen vermeinet, oder etwas zu for 
dern hat, wolle sich bey ihm melden. 
25) Das Hans auf dem Markt, zwischen dem Hutfabricant Hr- Köhler und dem Apothecker Hr. 
Rüde gelegen, ist für eine gewisse Summa Geldes verkauft, wer nun daran etwas zu fordern hat, der 
wolle sich Zeit Rechtens meiden 
26) Da viele von langen Jahren herrührige Obligationen hier bey Amt vorgezeiget worden, welche 
in denen Hppotheqnenbüchern der Aemter Hersfeld und Petersberg sich nicht finden, als hat man zu 
'rechter
	        

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