Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1768)

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II. Verpacht-Sachen. ' 
1) Nachdem zu anderweiter Verpachtung der nachverzeichueten theils noch in gegenwärtigem, theils 
aber zu Anfang , auch relpeâivê Petri- und Maytag künftigen Jahrs vacant werdender herrschaft 
lichen Mühlen, Meyereyen und Güther folgende Eicitatioas-iermine in gegenwärtigem Jahre bey 
Fürstlicher Kriegs- und vomalnen-Kammer anberahmt worden, als: i) Wegen des Hergershäu- 
fer Leibguths, Vogtey Blauckenheim, Montag der 22. Augusti. 2) Wegen des Vorwercks zu Her- 
renbreitungen, Donnerstags der 25. Tah Augusti. z) Wegen des in dasigem Amt gelegenen Hofs 
zu Winnen, mit den Trnfer Schultzen-Güthern, Sonnabend der 27. Tag August,. 4) 'Wegen des 
zum Amt Herreubreitungeu gehörigen Hofs zu Veyerod, Montag der 29. Tag August,. 5) Wegen 
des Vorwercks Eichhof bey Hersfeld, Dienstag der 23. Tag Augusti. 6) Wegen der dastgen Hör- 
chauer Güther, Montag der 12. Tag Septembr. 7) Wegen des Hofs zur Au - Wallenburg, Amts 
Schmalkalden, Donnerstag der i. Tag 8cprembr. 8) Wegen der Vorwercks Güther zu Gieselwer 
der, Amts Sababurg, Dienstag der 5. Tag iulii. 9) Wegen der eingezogenen Dallwigifchen Gü 
ther zu Borcken , Sonnabend der 3. Tag Septembr. 10) Wegen des Vorwercks zu Viermünden, 
und des Hofs Hermannsberg, Montag der 5. Tag8cprembr. u) Wegen der Samt- oder sogenann 
ten Daumühle zu Viermünden, Dienstag der 13. Tag Septembr. 12) Wegen des Hofs.zu Welferod, 
Amts Homberg, Donnerstag der 8. Tag Septembr. 13) Wegen des Vorwercks zu Wabern, Sonn 
abend der 10. Tag Septembr. 14) Wegen der Neh-Mühle unter Marburg; imgleichen wegen der 
dafelstigen Brückengelds-Erhebung und Wirthschaft, Donnerstag der 15. Tag Septembr. 15) We 
gen der Meyerey zu Ottran, Amts Nenkirchen, Dienstag der 6. Tag seprembr. und 1 6) Wegen 
des Gttths Belnhanfen, Gerichts Schönstein, Dienstag der 30. Tag Augusti - Als wird solches hier 
durch bekannt gemacht, damit diejenige, welche zu dem einen oder andern dieser herrschaftlichen 
Pachtstücke Lust haben, sich alsdann des Vormittags allhier einfinden, anforderst wegen ihrer Ver 
mögens- und sonstiger Umstände, besonders daß sie der verlangenden Pachtung vorzustehen und die 
erforderliche Camion z» leisten im Staude seyen, obrigkeitliche uiib hinlängliche Attestata , ohne wel 
che niemand zur Licitation gelassen wird, producir?» , sodann nach Vernehmung der Pacht-Condici«,- 
ven, welche sie auch vorher allhier einsehen und der Beschaffenheit des Pachisiücks halber bey jede» 
Orts Rentherey-Beamten sich erkundigen können, ihr Gebott thun und darauf das weitere erwar 
ten mögen. Cassel den 5. Tag Februarii 1763. 
§■ Í3. Drtegsr und Domainen-'Kammcr daselbst. 
2) Nachdem die Herrschaftl. aus fünf brauchbaren neuen Mahlgängen bestehende Mühle zu Horsten, im 
Amt Nodenberg, samt Wohnhaus, Stallung, Garten nrd Zubehör mitAusgauge dieses 1763. Jah 
res in der Pachtung exfpiriret, und dann zu deren anderweiten Verpachtung auf gewisse Jahre 1er. 
minus aufDonnerstag den roten Mart. a. c. anberahmt worden; So wird solches hierdurch zu je 
dermanns Wissenschaft zu dem Ende öffentlich bekannt gemacht, damit derjenige, so diese Herrschaftl. 
Mahlmühle zu pachten gewillet, sich bemeldten 10. Mart, des Morgens um 9 Uhr in meiner des 
Kriegs- und Domainen-Raths Kulenkamps Behausung allhier in Rinteln einfinden, nach zuvor bey 
gebrachten obrigkeitlichen Bescheinigungen, daß er des Mühlen - Wesens genugsam kundig und die 
erforderliche Caution zu stellen , auch das Inventarium baar zu bezahlen im Stande sey, sein Gebott 
thun und nach Befinden das weitere gewärtigen könne. Rinteln den i ztenFebr. 1768. 
Ex Commifl: HH F "Br. und E>omatne»irBammer 
- 3) Es wollen die Vormünder Mart. Müller und Christoph Oppermann von Ochshausen des Johannes 
Appel hinterlassenen Sohns Güter verpachten, als 1) i Wohnhaus und Scheuer, nebst Stallung 
«nd Hofreyde, 2) 1 Ziegelbrennerey nebst allen Znbehörungen, 3) i Erbgarten beym Hause, 2 Acker 
gros, nebst i Bieneuhause, 4) 57 und 1 halb.Acker Erbland, 5) 2 Stück Krautland in denHöffen, 
6) 9 Acker Wiese, und ferner 2 Pferde nebst dem erforderlichen Ackergeschirr; die etwaigen Liebha 
ber belieben sich bis den 2vten Martii bey vorgedachten Vormündern zu melden und das weitere 
zu vernehmen. 
4) Nachdem von Hochlöbl. Universität resolviret worden, die in der Barfüsser-Strasse allhier belegene 
Michaelische Apothecke zmnSchwaan benannt, welche mit allen dazu gehörigen Gefässen, Handge- 
räche,
	        

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